Beim Aufbau auf Storage- und I/O-Optimierung achten

SQL Server Management in virtuellen VMware-Umgebungen

| Autor / Redakteur: Michael Sass, Quest Software / Ulrich Roderer

Auch wenn Virtualisierung nicht zaubern kann, ist man beim Betrieb von virtualisierten Servern wesentlich flexibler. Virtualisierung für SQL-Datenbanken macht nicht immer Sinn, man sollte genau überlegen, welche Ziele man erreichen möchte und mit welchen Einschränkungen man leben kann.
Auch wenn Virtualisierung nicht zaubern kann, ist man beim Betrieb von virtualisierten Servern wesentlich flexibler. Virtualisierung für SQL-Datenbanken macht nicht immer Sinn, man sollte genau überlegen, welche Ziele man erreichen möchte und mit welchen Einschränkungen man leben kann. (Bild: Quest Software)

SQL Server nicht mehr physisch sondern virtuell zu betreiben, erfreut sich wachsender Beliebtheit. Um stets den Überblick zu behalten, sollten Sie für die „virtuellen Aspekte“ sensibilisiert sein, um die richtigen Daten aus der physischen und virtuellen Welt zusammenzubringen.

Da Server und deren Anwendungen nicht immer permanent viele Ressourcen wie CPU und Memory brauchen, würde eine dynamische Ressourcenzuordnung hier Abhilfe schaffen, so dass jede Maschine bei Bedarf die notwendigen Ressourcen bekommt und wenn diese nicht mehr gebraucht werden, die Ressourcen der Maschine wieder entzogen und anderen Maschinen zugeteilt werden. Mit der Virtualisierungstechnik vSphere von VMware lässt sich eine ebensolche bessere Ausnutzung der CPU/Memory-Ressourcen erzielen.

Dabei werden in der Summe mehr Ressourcen für die virtuellen Maschinen konfiguriert als physisch tatsächlich verfügbar sind, diese werden jedoch nur im Bedarfsfall genutzt. Dies eignet sich in erster Linie für Entwicklungs- oder Testserver. Aber auch in Produktionsumgebungen werden gerne virtuelle Server verwendet, da durch VMware-Funktionen wie Cold Motion, vMotion, Storage vMotion oder DRS eine hohe Flexibilität gewährleitet ist und die Maschinen mit Hochverfügbarkeitslösungen ausfallsicher betrieben werden können.

Virtualisierung ist aber nicht immer sinnvoll beispielsweise bei stark ausgelasteten Servern oder Server die nach spezieller Hardware verlangen. Zudem sind die Lizenzkosten für VMware zu berücksichtigen und gewisse Einschränkungen bei MSCS-geclusterten SQL Servern.

SQL Server in virtuellen Umgebungen

Die meisten Performance-Kennwerte gelten auch in virtuellen Umgebungen, insbesondere SQL Server-spezifische wie z.B. Buffercache Hitratio. Allerdings gibt es große Unterschiede bei Hardware-nahen Ressourcen und deren Kennwerte:

  • CPU – Ist 95 Prozent CPU-Auslastung gut oder schlecht?
  • Memory – 4 GByte virtuell versus 4 GBy physisch
  • Storage virtuell versus Storage physisch
  • Wie verhalten sich I/O-intensive Anwendungen?

Inhalt des Artikels:

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 37866240 / Virtualisierung)