Edge Management, -Applikationen sowie Support von Container-basierter Runtime Siemens ermöglicht mit Industrial-Edge-Plattform produktionsnahe Datenverarbeitung

Redakteur: Ulrike Ostler

Siemens stellt die Plattform „Industrial Edge V1.0“ vor. Sie besteht aus einem Edge Management System zur zentralen Verwaltung von Edge-Geräten und -Applikationen über den gesamten Lebenszyklus, einzelnen Edge-Anwendungen und der Unterstützung von Edge-Geräten mit Container-basierter Runtime. So sollen sich produktivitätssteigernde Applikationen schnell, mit minimiertem Risiko in industrielle Umgebungen integrieren lassen.

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Siemens ergänzt sein Industrial Edge Portfolio um eine zentrale und unternehmensweit skalierbare Infrastruktur für die Verwaltung verbundener Edge-Geräte und -Apps.
Siemens ergänzt sein Industrial Edge Portfolio um eine zentrale und unternehmensweit skalierbare Infrastruktur für die Verwaltung verbundener Edge-Geräte und -Apps.
(Bild: Siemens AG)

In Kombination mit dem bereits erhältlichen Hard- und Software-Angebot, erhalten Anwender laut Siemens mit Industrial Edge V1.0 eine einsatzfertige und durchgängige Software zur produktionsnahen Datenverarbeitung mit integrierten Geräte- und Applikations-Lebenszyklus-Management.

Mithilfe des des Industrial Edge Management Systems lassen sich verteilte Edge-Geräte und deren Zustände von IT-Administratoren und Fertigungsingenieuren zentral sowie remote überwachen und verwalten. Neue Applikationen lassen sich so unternehmensweit und sicher auf allen verbundenen Industrial Edge-Geräten ausrollen. Der Wartungs- und Update-Aufwand für verteilte Software-Instanzen lässt sich auf ein Minimum reduzieren oder entfällt.

Bereits bestehende Applikationen können, basierend auf „Docker“ mit Industrial Edge genutzt werden. Zudem können Anwender jederzeit eigene, auf die betriebseigenen Anforderungen abgestimmte Edge-Apps entwickeln.

Implementieren, ausrollen und automatisieren

Über das Tool stellt Siemens zudem funktionale und sicherheitsrelevante Updates bereit. Es ergibt sich für die IT-Administratoren somit ein hoher Automatisierungsgrad über den gesamten Lebenszyklus der Edge-Anwendungen.

Das Edge Management System kann in der Version 1.0 innerhalb der Firmeninfrastruktur, zum Beispiel in der Fertigung, betrieben werden und geht damit besonders auf die Anforderungen von Anwendern ein, die hohen Wert auf Datensicherheit und Kontrolle legen. Ergänzend dazu wird zukünftig der Betrieb des Management Systems in Cloud-Infrastrukturen möglich sein.

Letztlich soll sich mit Siemens Industrial Edge V1.0 das Sammeln und die Analyse von Maschinendaten vereinfachen, indem IT-Standards wie container-basierte Applikationen (Docker), hochsprachenbasierte Datenanalysen und -verarbeitungen sowie zentrales Software- und Geräte-Management direkt in die Fertigung, in die Automatisierungssysteme integriert werden.

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