Advertorial zum IBM-Großrechner

Sechs Irrtümer über Mainframes

| Autor / Redakteur: IBM / Advertorial

Die die neuen Linux-basierten Mainframes von IBM , Baureihe LinuxOne, tragen passend zum Tux-Betriebssystem die Bezeichnungen von Großpinguinen. Hier im Bild: der Emperor, der Kaiserpinguin
Die die neuen Linux-basierten Mainframes von IBM , Baureihe LinuxOne, tragen passend zum Tux-Betriebssystem die Bezeichnungen von Großpinguinen. Hier im Bild: der Emperor, der Kaiserpinguin (Bild: IBM)

Auf den IBM Mainframes, „z Systems“, finden wirtschaftliche Aktivitäten wie etwa Überweisungen und Transaktionen statt, die wertmäßig elf Prozent der deutschen Wirtschaft entsprechen. Höchste Zeit also, mit den am weitesten verbreiteten Irrtümern aufzuräumen.

Großrechner werden von manchen Usern für die Dinosaurier der IT gehalten. Doch alt sind nur die Vorurteile.

1. Irrtum: "Der Mainframe ist veraltet!"

Im Zuge der Öffnung der gut 50 Jahre alten Großrechner für Entwickler in einer Cloud-Service-orientierten Programmierkultur kommt das bewährte Modell des hochintegrierten Servers, der je nach Workload bis zu einer vierstelligen Anzahl von Linux-Servern hosten kann, wieder zu Ehren.

Die Tatsache, dass die Datensicherheit des Mainframe unübertroffen ist und noch nie kompromittiert wurde, erlangt in Zeichen der industrialisierten Cyber-Kriminalität eine höhere Bedeutung als je zuvor. Das macht die z Systems für sicherheitsbewusste Branchen wie Finanzinstitute nahezu unentbehrlich. „Die z Systems können vor allem durch den gesonderten Kryptoprozessor und die Isolierung auf jeder Ebene - Container, VMs und Partitionen - ein Höchstmaß an Datensicherheit und -schutz bieten“, erläutert Andreas Thomasch, Platform Leader & Manager z Systems in der Region DACH.

2. Irrtum: "Der Mainframe ist teuer!"

Die Ressourcen eines Mainframes lassen sich je nach Bedarf buchen und bezahlen: Rechenkapazität kann tagesgenau hinzugebucht und bezahlt werden. So können Lastspitzen kosteneffizient abgedeckt werden und stellen kein Risiko mehr dar.

Auch ältere Server lassen sich damit konsolidieren und durch eine moderne Plattform ersetzen, auf der viele Betriebssysteme gleichzeitig laufen können: z/OS, Linux (Red Hat, Suse, geplant: Ubuntu) sowie VSE und z/TPF. Das spart eine Menge Betriebskosten. Die Finanzierungsmodelle IBMs machen die Anschaffung zu keinem Hexenwerk.

3. Irrtum: "Der Mainframe ist nicht Cloud-geeignet!"

Neben dem Hosting von mehreren tausend Linux-VMs mit entsprechenden Apps und Services bietet ein aktuelles z System einen sehr hohen Datendurchsatz, denn I/O ist eine seiner optimierten Eigenschaften. Der LinuxOne Emperor etwa verfügt über 320 I/O-Channels, um mit bis zu 10 Terabyte an RAM ein Maximum an Transaktionen zu verarbeiten.

An dem Kopf befinden sich schmale, kurze Federn, die hellgelb sind. Der Schnabel ist rötlich-braun, die Augen leuchtend rot - so lautet die Beschreibung des Felsenepinguins, Rockhopper. Auf dem Bild: der LinuxOne Rockhopper von IBM.
An dem Kopf befinden sich schmale, kurze Federn, die hellgelb sind. Der Schnabel ist rötlich-braun, die Augen leuchtend rot - so lautet die Beschreibung des Felsenepinguins, Rockhopper. Auf dem Bild: der LinuxOne Rockhopper von IBM. (Bild: IBM)

LinuxOne unterstützt mehrere NoSQL-Datenbanken wie MongoDB oder CouchDB sowie Analytics-Frameworks wie Hadoop oder Apache Spark. Für DevOps-Kunden bietet der Mainframe mit IBM BlueMix eine Cloud-orientierte Platform as a Service. Die z Systems lässt sich in die (hybride) Cloud-Infrastruktur gemeinsam mit IBM Softlayer einbinden und mit der Cloud Management Platform VMware vRealize Automation verwalten.

4. Irrtum: "Es gibt keinen Programmiernachwuchs für Mainframe!"

Manche Unternehmen befürchten, dass die Mainframe-Experten, wie einst die Cobol-Programmierer, alle bald in Rente gehen könnten und es hier keinen Nachwuchs mehr gibt. Sie hätten dann zwar noch teure Hardware, doch die Software würde entsprechend schnell veralten. Diese Befürchtung ist unbegründet, wie zuletzt der Programmierwettbewerb zum 50-jährigen Jubiläum der z Systems gezeigt hat: Junge Entwickler aus aller Welt schrieben für diese Plattform ausgezeichnete Programme.

Gemeinsam mit der IBM-Anwendergruppe GSE und der European Mainframe Academy und diversen Hochschulprogrammen bildet IBM gemeinsam mit ihren Kunden Nachwuchs-Experten aus. Mit der LinuxOne Developer Cloud steht jedem Anwendungsentwickler ein virtueller Mainframe der Baureihe LinuxOne zur Verfügung.

5. Irrtum: "Software-Lieferanten wollen keine Anwendungen auf dem Mainframe anbieten!"

Da es weiter Nachwuchs an Entwicklern gibt, steht auch nicht zu befürchten, dass Lösungshersteller den Mainframe als Plattform links liegen lassen. Mehrere hundert Softwarehäuser wie CA Technologies und zahlreiche Business-Partner schreiben Software oder implementieren Lösungen für z System – derzeit weist das „Solution Directory“ dazu über 2000 Progamme aus. Zahlreiche Hersteller wie Red Hat, Suse oder Ubuntu stellen extra angepasste Linux-Distributionen bereit, so dass jeder Linux-Entwickler dafür Software schreiben kann.

Mit der Initiative „Open Mainframe“ können versierte Linux-Entwickler gewohnte Produkte wie Apache Spark, Docker, Chef, MongoDB, MariaDB and PostgreSQL auf dem Mainframe ausführen. 40 Prozent aller Mainframe-Kunden nutzen Linux, und Linux-Anwendungen machen 27 Prozent aller Mainframe-Workloads aus.

Die Mainframe-Umgebung ist üblicherweise virtualisiert, denn dafür wurde Virtualisierung 1972 mit z/VM erfunden. Heute lässt sich sogar der virtualisierte Linux Mainframe über die Cloud Management Platform VMware vRealize verwalten – offenen Standards wie OpenStack sei Dank.

6. Irrtum: "Ein Mainframe ist kompliziert zu bedienen!"

Mit dem IBM Cloud Manager (()), der nun mit Openstack integriert ist, mit Tools wie Docker, Chef, Puppet und VMware vRealize lässt sich die Cloud-orientierte Systemverwaltung in einer grafischen Benutzeroberfläche bewerkstelligen. Der Benutzer kann sich mit seinem bevorzugten Linux-Desktop, mit einem VMware-basierten Desktop oder auch mit einem Windows-Client an die Benutzung der Maschine wagen und bewegt sich somit in gewohnter Arbeitsumgebung.

Dabei muss er sich deutlich weniger um Hardware-Probleme wie Firmware-Updates oder physische Änderungen kümmern, sondern genießt deutlich höhere Verfügbarkeit als bei x86-Rechnern und kann sich auf die Implementierung neuer Projekte konzentrieren.

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