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In-Row-Cooling Reihenkühler von Stulz erlauben Kälteleistungen zwischen 11 und 58 Kilowatt

| Redakteur: Ulrike Ostler

Nach Angaben vom Hersteller Stulz bieten Reihenklimageräte für kleine und mittelgroße Rechenzentren ein großes Kälteleistungsspektrum und Ausfallsicherheit. Das Hamburger Unternehmen erweitert nun seine „Cyberrow"-Serie um weitere Varianten.

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Das Hamburger Unternehmen Stulz bietet Seitenkühler sowohl für die Kaltgang- (links) als auch für die Warmgangeinhausung an.
Das Hamburger Unternehmen Stulz bietet Seitenkühler sowohl für die Kaltgang- (links) als auch für die Warmgangeinhausung an.
(Bild: Stulz)

Die Klimatisierungsprodukte der Cyberrow-Serie von Stulz eignen sich nach Herstellerangaben insbesondere für schwankende Auslastungen von Server-Racks, räumliche Einschränkungen, fehlende Doppelböden sowie vorhandene High-Density-Servertechnik. Sie werden im Serverraum einfach zwischen den Racks platziert.

Die In-Row-Kühler von Stulz gibt es auch als Variante mit für Kaltgangeinhausungen, bei der die kalte Luft nach vorne geblasen wird.
Die In-Row-Kühler von Stulz gibt es auch als Variante mit für Kaltgangeinhausungen, bei der die kalte Luft nach vorne geblasen wird.
(Bild: Stulz)

Dank horizontaler Luftführung gelangt die Zuluft direkt vor die Racks und es findet keine energetisch nachteilige Durchmischung von kalter und warmer Luft statt. Die Seitenkühler sind als „DX“-Modelle, hybride Freikühlsysteme sowie Kaltwassersysteme erhältlich. Für Kaltgangeinhausungen ist zudem eine Variante mit Ausblas nach vorne verfügbar.

Ein Reihenklimagerät kann abhängig von der benötigten Kälteleistung bis zu sechs Serverschränke kühlen. Zudem sorge die Cyberrow-Serie für einen sparsamen und zuverlässigen Betrieb bei allen Anwendungen, so der Hersteller. Neben drei Breiten - 300, 400 und 600 Millimeter - sind zwei verschiedene Tiefen - 1.000 und 1.200 Millimeter - erhältlich: Das ermöglicht bei jeder Rack-Tiefe einen seitlichen Ausblas und einen einfachen Wartungszugang.

Die Neuerungen

Die Außenansicht eines In-Row-Cooling-Geräts der Marke „Cyberrow" von Stulz.
Die Außenansicht eines In-Row-Cooling-Geräts der Marke „Cyberrow" von Stulz.
(Bild: Stulz)

Mit der Erweiterung der Cyberrow-Serie bietet Stulz ein größeres Leistungsspektrum. Bei den luftgekühlten DX-Systemen steht jetzt erstmals ein Modell mit 11 Kilowatt (kW) Kälteleistung sowie einem Luftdurchsatz von 3.200 Kubikmeter pro Stunde (m3/h) zur Verfügung. Dadurch können Betreiber von kleineren Rechenzentrumsumgebungen Überdimensionierungen vermeiden und ihre Investitionskosten im unteren Leistungsbereich reduzieren.

Auch bei den Kaltwassersystemen stehen Neuerungen bereit. Generell benötigen die Klimageräte mit CW-System eine externe Kaltwasserversorgung. Die Seitenkühler aus der neuen „CW2“-Baureihe sind mit zwei separaten Kaltwasserkreisläufen ausgestattet und bieten Hochsicherheitsrechenzentren somit eine redundante Kaltwasserversorgung, was die Ausfallsicherheit erhöht.

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