Schon einmal an Third Party Maintenance gedacht?

Praxis der Datacenter-IT-Wartung

| Redakteur: Ulrike Ostler

Warum sollte die Wartung der IT im Rechenzentrum nicht jemand übernehmen, der das kann, fragt TPM-Anbieter Technogroup.
Warum sollte die Wartung der IT im Rechenzentrum nicht jemand übernehmen, der das kann, fragt TPM-Anbieter Technogroup. (Bild: gemeinfrei - skeeze/Pixabay / CC0)

Die Wartung der Hardware und der Software in einem Rechenzentrum kann zu einer kostenintensiven und zeitaufwendigen Aufgabe werden. Immerhin nutzen Unternehmen bis zu sieben Hardware-Hersteller in einem Datacenter. Die Technogroup bietet die IT-Betreuung als Dienstleistung an.

Nach einer Befragung der Technogroup von 100 Unternehmensvertreter auf der IT-Fachmesse CEBIT 2018 nutzen 78 Prozent der Unternehmen in den eigenen Rechenzentren üblicherweise Hardware mehrerer Hersteller. 31 Prozent nehmen Komponenten von zwei bis fünf Herstellern, 47 Prozent sogar von fünf bis sieben Anbietern.

Damit verbunden ist eine Vielzahl von laufenden Serviceverträgen, die mit den einzelnen Hardware-Anbietern unterhalten werden müssen. „Bei der Wartung eines Fahrzeuges käme niemand auf die Idee, die Lichtmaschine bei Bosch oder die Klima-Anlage bei Denso warten zu lassen. Bei Hardware ist diese dezentralisierte Servicesituation der Normalzustand und bindet viele Ressourcen im Unternehmen“, sagt Dr. Ralf Dingeldein, Geschäftsführer der Technogroup.

Doch der Bericht „Server-Wartung 2018“, den die Technogroup aus der Befragung erstellt hat, liefert noch mehr Hinweise auf die gängige Praxis. Insgesamt haben 66 Prozent der Unternehmen keine vollständige Abdeckung der eingesetzten Hardware durch Laufzeit-Serviceverträge und könnten somit sofort von Drittwartungs-Maßnahmen profitieren. 12 Prozent der Unternehmen stehen komplett ohne Servicepartner da.

Dienstleister helfen beim Sparen

„Während das Data Center der Zukunft diskutiert wird, existieren bereits heute wirtschaftliche Maßnahmen zur Senkung der laufenden Wartungskosten bei voller Betriebssicherheit“, so Dr. Ralf Dingeldein. Er spricht von Drittwartung, in Englisch: Third Party Maintenance (TPM) und steht mit dieser Einschätzung nicht alleine da.

Das Analystenhaus Gartner ermittelte, dass Einsparungen von bis zu 60 Prozent im Vergleich zu Servicekosten der Originalhersteller möglich sind. Drittwartungsanbieter könnten daher qualitativ am ehesten erfüllen, was bei den Unternehmen und ihren Rechenzentren nötig ist.

Das schlägt sich auch in Marktzahlen nieder. Bis 2020 rechnet Gartner mit einem deutlichen Wachstum des TPM-Marktes von 35 Prozent, zumal die Beschränkung auf Datacenter fallen sollen und auch andere IT-Bausteine so nach Herstellervorgaben, aber dennoch unabhängig, gewartet werden können.

Das Angebot der Technogroup

„Der 360-Grad-Blick auf die gesamte Infrastruktur ist entscheidend, um optimale Wartung bieten zu können“, sagt Dingeldei. Sein Unternehmen mit 250 Mitarbeitern bietet Service-, Dienstleistungs- und Consulting für IT-Systeme in Rechenzentren. Die Servicepakete können helfen, Hardware-Ausfälle zu vermeiden, Fehler zu beheben und die Nutzungsdauer von IT-Systemen für Unternehmen verschiedener Branchen zu verlängern. Zu den Services gehören außerdem Administrationsdienste, Installation, Systemumzüge, Änderungen und Updates sowie Recycling von Altsystemen.

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