Es gibt nur einen Weg zur Verbindung diversen Cloud und ihren Diensten

Offene Standards für die Cloud sind zwingend

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Der Hase in Pfeffer: Verbindung mehrerer Cloud-Services

Nutzen die Betreiber eine solche herstellerspezifische Cloud-Plattform, sind sie den Vorstellungen des Technologieanbieters ausgeliefert – und die können sich durchaus im Verlauf von zwei oder drei Jahren gravierend ändern. Was vor allem aus Anwendersicht, aber auch aus Entwicklersicht, fehlt, ist eine Verknüpfung mehrerer Cloud-Plattformen.

Cloud Computing repräsentiert eine grundlegende Veränderung an einem Funktionsmodell, bei dem Anwendungen nicht mehr separat auf einzelnen Hardwarekomponenten gespeichert und Ressourcen flexibler als früher eingesetzt werden. Es stellt zudem eine grundlegende Veränderung an einem Entwicklungs- und Verbrauchsmodell dar, das festverdrahtete, proprietäre Verbindungen zwischen Softwarekomponenten und Anwendern dieser Komponenten nun durch kompakte Webdienste und webbasierten Softwarezugang ersetzt.

Die wichtigsten Komponenten, um vorhandene Applikationen von einem zu einem anderen Cloud-Provider zu verschieben oder gar eine Kooperation zwischen mehreren Anbietern zu erzielen, sind:

Standardisierte Schnittstellen: Anwendungen, die für eine Cloud erstellt wurden, lassen sich dann weitgehend problemlos zu einer anderen Cloud migrieren. Red Hat beispielsweise entschloss sich vor einiger Zeit, diese Lücke mit einem Open-Source-Projekt mit der Bezeichnung „Deltacloud“ zu schließen, das sowohl ein einheitliches Interface definiert als auch Adapter für die wichtigsten öffentlichen und privaten Clouds bietet. Heute wird die Schnittstelle vom Incubator der Apache Software Foundation betreut und weiterentwickelt.

Mehrere, voneinander getrennte Abstraktionsebenen: Hardware, Virtualisierung, Management und Applikationen sind als einzelne Schichten voneinander getrennt. Sie isolieren die Cloud-Services von der darunterliegenden Infrastruktur und sorgen so für eine verbesserte Portabilität von Cloud-Ressourcen. Abstraktionsebenen verringern die Abhängigkeit von CPUs, Betriebssystemen und Virtualisierungssoftware.

Leistungsfähige Management-Funktionen: IT-Administratoren sind damit in der Lage, die Cloud-Services, die das Unternehmen von mehreren Anbietern nutzt, so einfach wie möglich zu verwalten. Wichtig an dieser Stelle sind beispielsweise Funktionen für ein vollständiges Application Lifecycle Management, damit Unternehmen von der Flexibilität und Anpassungsfähigkeit unterschiedlicher Cloud-Services profitieren und gleichzeitig die volle Kontrolle über ihr ganzes Portfolio von Anwendungen in der Cloud behalten können.

weiter mit: Aktivitäten rund um Cloud-Schnittstellen und Standards

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