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Ab Herbst 2021 steht eine Kapazität von 6 MW für die IT-Last bereit NTT baut Datacenter in Madrid

Redakteur: Ulrike Ostler

Gestern hat die NTT Ltd. Bekannt gegeben, dass der Geschäftsbereich Global Data Centers mit dem Bau eines ersten Rechenzentrums auf dem spanischen Markt begonnen hat. „Madrid 1“ werde eine wichtige strategische Ergänzung des Rechenzentrumsportfolios, heißt es vom Konzern, der mehr als 160 Rechenzentren in über 20 Ländern und Regionen betreibt.

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NTT Global Data Centers ist ein Geschäftsbereich der NTT Ltd. und umfasst DPA, E-Shelter, Gyron, Netmagic, NTT Indonesia Nexcenter, Ragingwire und andere Rechenzentrumsbereiche der NTT Communications Gruppe.
NTT Global Data Centers ist ein Geschäftsbereich der NTT Ltd. und umfasst DPA, E-Shelter, Gyron, Netmagic, NTT Indonesia Nexcenter, Ragingwire und andere Rechenzentrumsbereiche der NTT Communications Gruppe.
(Bild: NTT Ltd.)

Das Rechenzentrum Madrid 1 wird auf dem 12.516 Quadratmeter großen Gelände von NTT im „Európolis“ Geschäfts- und Technologiepark in der Gemeinde Las Rozas gebaut, einer der größten Gemeinden Madrids, 20 Kilometer nordwestlich der Stadt, an der Autobahn A-6 nach A Coruña gelegen. Geplant sind rund 3.600 Quadratmeter Rechenzentrumsfläche und 6 Megawatt für die IT-Last. Die Inbetriebnahme ist für das dritte Quartal 2021 geplant.

Aus dem Neubau will NTT Data Centers Co-Location-Dienste für Wholesale und Enterprise Kunden anbieten und hybride IT-Lösungen unterstützen. Der Standort soll über 2N-USV-Systeme und hochredundante Kühlsysteme verfügen. Außerdem wird Madrid 1 Zugang zu mehreren Carriern und Cloud-Providern über die „Multi Service Interconnection Platform“ des Unternehmens haben.

Florian Winkler, CEO der Global Data Centers EMEA Division von NTT Ltd., erläutert: „Madrid ist der größte Rechenzentrumsknotenpunkt in Spanien und ein Tor Europas zum Rest der Welt. Drei neue Unterwasserkabel, die die USA, Lateinamerika und Nordafrika verbinden, machen Spanien zu einem sehr wichtigen Kommunikationsknotenpunkt in der globalen Konnektivitätslandschaft.“

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