Speziell konfektionierte Server-Racks im Einsatz

Neues Rechenzentrum von Datev mit Server-Racks von Schäfer

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Datev: Die Erweiterung auf 1.000 Quadratmeter Rechenzentrumsfläche wurde durch den stetigen Zuwachs von neuen Geschäftsfeldern erforderlich
Datev: Die Erweiterung auf 1.000 Quadratmeter Rechenzentrumsfläche wurde durch den stetigen Zuwachs von neuen Geschäftsfeldern erforderlich (Bild: Schäfer GmbH)

Der IT-Dienstleister und Softwarehersteller Datev hat sein Rechenzentrum in Nürnberg mit speziell konfektionierten Server-Racks von Schäfer IT-Systems ausgestattet. Im jüngsten Ausbauschritt wurden 2013 am vierten Datacenter-Standort der Datev 27 Serverracks vom Typ „SP“ mit einer Cold-Section-Kaltgangeinhausung installiert.

Die Racks haben die Maße 800 x 1200 x 2200 Millimeter und ergänzen die 115 baugleichen SP-Racks, die bereits beim Bezug des Datacenters 2011 zusammen mit zwei weiteren Cold-Section-Einhausungen eingebaut wurden. Die Erweiterung auf nunmehr 1.000 Quadratmeter Rechenzentrumsfläche wurde erforderlich durch stetigen Zuwachs im Bereich der neuen Geschäftsfelder der Datev wie dem Application Service Providing (ASP), den IT-Sicherheits- und Datensicherungslösungen und dem IT-Sourcing.

Die bauliche Situation war ausschlaggebend

Aufgrund der baulichen Situation und der Anforderungen an die strukturierte Verkabelung wählte die Datev 800 Millimeter breiten Racks, um Konflikte zwischen Luft- und Kabelführung zu vermeiden. Mit entsprechenden Kabelmanagement-Hilfen, die Schäfer IT-Systems als Zubehör zu seinen Racks anbietet, wurden die Kabel vertikal und horizontal am Schrankrahmen gebündelt. Dadurch bleibt im Rack möglichst viel Raum für die Abführung von Warmluft und die Zuführung von Kaltluft.

Weitere Zubehörteile nutzte die Datev, um informationstechnische Kabel und Stromversorgungskabel sauber zu trennen. So erfolgte zum einen die Installation einer Kabelrinne im Doppelboden für die redundante Elektrifizierung der Server-Racks und zum anderen die Installation einer Kabelrinne an der Decke der Racks für die Datenkabel.

Beim aktuellen Ausbau des Rechenzentrums installierte die Datev auch eine spezielle Kaltgangeinhausung, mit der nicht nur Server-Racks, sondern auch Raumsäulen oder Elektroverteiler eingehaust werden können. Nötig geworden war das aufgrund der spezifischen Art der Stromversorgung im Datev-Rechenzentrum. Vom Vermieter wurde eine redundant ausgelegte, unterbrechungsfreie Stromversorgungsanlage aufgebaut. Die nachgelagerten Stromschienen im Doppelboden zum Anschluss der Elektroverteiler wurden dann von der Datev selbst installiert. Im Zuge dieser Installation sind für die Anbindung von 27 Serverschränken ebenfalls redundante Elektroverteiler installiert worden.

Das Problem: ein enger Zeitplan

Durch die kundenspezifische Fertigung und Vormontage trug Schäfer IT-Systems zur Einhaltung des engen Zeitplans für die Installation der neuen Komponenten bei. Profilschienen, Schottbleche, Fachböden und Kabelführungsbügel wurden nach einem genau ausgearbeiteten Detailplan bereits vorab montiert. Weitere Zeiteinsparungen konnten dadurch erzielt werden, dass im Werk von Schäfer IT-Systems bereits Bohrungen in den Dächern erstellt wurden, die zur Befestigung der IT-Kabelrinnen oberhalb der Racks notwendig waren.

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Was ist an der Lösung jetzt besonders ? Es wurden zusätzlich Bohrungen im Schrankdach ab Werk...  lesen
posted am 15.01.2014 um 10:41 von Unregistriert


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