BO-System von Dätwyler Cables – moderne Verkabelung für Rechenzentren

Lichtwellenleiter-BreakOut-Verkabelung (LWL) so einfach wie Kupfer-Patches

10.01.2011 | Redakteur: Andreas Donner

Für das BO-System bietet Dätwyler die OV-A-Modelle mit austauschbaren Frontplatten, vormontierten Kupplungen zwei rückseitigen, wahlweise geraden oder schrägen Kabeleingängen an.
Für das BO-System bietet Dätwyler die OV-A-Modelle mit austauschbaren Frontplatten, vormontierten Kupplungen zwei rückseitigen, wahlweise geraden oder schrägen Kabeleingängen an.

Mit dem BreakOut-System (BO-System) erweitert Dätwyler Cables sein Portfolio an Komplettlösungen für Rechenzentren in Kupfer- und Glasfasertechnik um eine weitere Lösung, mit der sich Zeit und Kosten beim Verkabeln sparen lassen sollen.

Das BO-System basiert auf sehr kompakten Mehrfach-Innenkabeln (Trunks) mit 12, 24 und 48 Mini-Lichtwellenleitern (LWL) unter gemeinsamen Zugentlastungsfäden und einem gemeinsamen Außenmantel. Die LWL-Minikabel sind beidseitig mit LC-Steckern vorkonfektioniert.

Dätwyler Cables bietet diese mit Multimode-Fasern (G50/125μ) in OM3-Qualität oder Singlemode-Fasern (E09/125μ) in OS2-Qualität an, die jeweils durch Aramidgarn geschützt sind und über einen eigenen Mantel verfügen. Mit einem Durchmesser von je 1,8 Millimetern sind auch die BO-Mehrfachkabel sehr dünn: LWL-Trunks mit 24 Minikabeln kommen auf einen Außendurchmesser von nur 1,1 cm – mit 48 Einzelkabeln auf nur 1,84 Zentimeter. Letztere lassen sich in den Verteilerfeldern problemlos auf einer Höheneinheit (1 HE) abschließen.

LWL-Verkabelungen in Kupfer-Geschwindigkeit auflegen

Die beidseitig mit LWL-Steckverbindern vorkonfektionierten BreakOut-Kabel lassen sich genauso einfach verarbeiten wie vorkonfektionierte Kupfer-Patchkabel. Dadurch beschleunigt das BO-System Glasfaserinstallationen in Rechenzentren gegenüber anderen Lösungen, insbesondere dem Vor-Ort-Spleißen, ganz erheblich.

Die Mehrfachkabel zeichnen sich zudem durch sehr geringe zulässige Biegeradien aus. Kundenspezifische Beschriftungen auf den einzelnen Minikabeln und auf dem gemeinsamen Kabelmantel ermöglichen eine klare Zuordnung der Anschlüsse im Verteilerfeld und eine einfache Dokumentation. Durch den Einsatz der Gebäude-, Technologie- und Netzwerk-Management-Software „Panorama“ ist die Dokumentation des Verkabelungsprojektes bereits vor Beginn der Installation verfüg- und nutzbar.

Als optische Verteilerboxen bietet Dätwyler Cables für das BO-System die OV-A-Modelle mit austauschbaren Frontplatten, vormontierten Kupplungen (24 LCD) und zwei rückseitigen, wahlweise geraden oder schrägen Kabeleingängen an. Die Eingänge und die Zugentlastung im Verteilerfeld werden aufgrund der geringen Durchmesser der BO-Kabel über handelsübliche Kabelverschraubungen (M25) realisiert. Kabelaufteiler entfallen bei dieser LWL-Verkabelungstechnik vollständig. Dank mehrerer Kabeleingänge sind in den Verteilerfeldern auch Mischbelegungen möglich, etwa 24 x OS2 und 24 x OM3 auf 1 HE. Überlängen der Einzelfaserkabel von etwa 1,5 Metern in der Box bieten im Servicefall die Möglichkeit, die konfektionierten LWL-Steckverbinder problemlos auszutauschen.

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