Hohe Port-Dichte, viele Steckgesichter, diverse Transceiver, strukturiert und einfach Breakout-Module für 800 Gigabit Ethernet von TDE

Quelle: Pressemitteilung TDE- Trans Data Elektronik GmbH 2 min Lesedauer

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Die neuen „TML“-Breakoutmodule von der TDE – Trans Data Elektronik GmbH unterstützen nun Transceiver bis 800GbE.

Das „TML“-Breakoutmodul ist für einfache Handhabung konzipiert. Es lässt sich ausschließlich in der vorderen Patch-Feldebene patchen. (Bild:  TDE – Trans Data Elektronik GmbH)
Das „TML“-Breakoutmodul ist für einfache Handhabung konzipiert. Es lässt sich ausschließlich in der vorderen Patch-Feldebene patchen.
(Bild: TDE – Trans Data Elektronik GmbH)

Das TML-System der TDE – Trans Data Elektronik GmbH soll fit sein für die gestiegenen Netzwerkanforderungen. Es lassen sich nun QSFP-, QSFP-DD- und OSFP-Transceiver effizienter nutzen und in Ports mit geringerer Datenrate - 4 x 100GbE oder 8 x 100GbE - aufsplitten (GbE = Gigabit-Ethernet).

Dadurch können Betreiber von Rechenzentren und Netzwerken die Port-Dichte ihrer Switch- und Router-Chassis deutlich erhöhen und die vorhandene Hardware wesentlich besser ausnutzen. Das neue Breakoutmodul eignet sich nach Herstellerangaben demnach besonders für den Einsatz in Hochgeschwindigkeits-Datacenter und heutige Telekommunikationsinfrastrukturen.

André Engel, Geschäftsführer der TDE, erläutert den Hintergrund: „Breakout-Anwendungen haben sich im Highspeed-Bereich fest etabliert. Mit unseren TML-Modulen können Kunden nun Transceiver bis 800GbE einsetzen und trotzdem in kleinere, klar strukturierte Port-Geschwindigkeiten aufteilen. Damit kombinieren sie Port-Dichte mit einer übersichtlichen, strukturierten Verkabelung.“

Nutzung von MPO-basierten Highspeed-Transceivern

Die aktuellen Highspeed-Transceiver in den Formfaktoren QSFP, QSFP-DD und OSFP verfügen über MPO-Steckgesichter mit zwölf, 16 oder 24 Fasern - in Multimode (MM) oder Singlemode (SM). Typische Anwendungen wie SR4, DR4 und FR4 nutzen dabei acht Fasern des Zwölf-Faser-MPO und SR8, DR8 und FR8 sechzehn Fasern eines 16 oder 24-Faser-MPO.

Hier setzt TDE mit den TML-Breakoutmodulen an: Die Module splitten die ankommende Übertragungsrate je nach Anwendung beispielsweise in vier 100GbE oder acht 100GbE Kanäle mit LC-Duplex-Anschlüssen auf. So lassen sich aus einem Highspeed-Port mehrere dedizierte Links mit geringerer Datenrate bereitstellen, etwa für Switches, Router oder Storage-Systeme. Alternativ sind Sonderausführungen mit anderen Steckgesichtern wie MDC, SN, SC oder E2000 möglich.

Frontseitige MPO-Anschlüsse und höchste Packungsdichte

Nach eigenen Angaben hat TDE das TML-Breakoutmodul für einfache Handhabung konzipiert. Der Hersteller setzt auch bei dieser Generation der TML-Breakoutmodule auf frontseitig integrierte MPO-Anschlüsse: Die MPO-Verbindungen werden direkt von vorne über Patch-Kabel gesteckt. Im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen mit rückseitigen MPO-Anschlüssen vereinfacht dies das strukturierte Patchen erheblich, sorgt für Übersicht im Rack und erleichtert Moves und Adds und Changes im laufenden Betrieb.

Es lässt sich eine sehr hohe Port-Dichte realisieren, ohne auf separate Fanout-Kabel angewiesen zu sein. Es lassen sich acht TML-Breakoutmodule im TML-Modulträger mit einer Höheneinheit bestücken.

Zudem lassen sich LWL- und Kupfer-Module kombinieren. Damit ermöglicht TDE den Kunden Migrationsmöglichkeiten auf höhere Übertragungsraten. Da die Komponenten schrittweise ausbau- und wiederverwendbar sind, garantiere die Technik zugleich hohen Investitionsschutz, so der Hersteller.

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