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Eaton erweitert 9PX-USV-Serie Kompakte USV-Modelle für Server-Räume und kleine IT-Umgebungen

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die einphasigen Doppelwandlersysteme der Serie „9PX“ von Eaton sind nun auch mit Kapazitäten von 2.2 und 3 Kilowatt erhältlich. Die neuen USV-Systeme verfügen laut Eaton über einen Leistungsfaktor von 1,0.

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Eaton erweitert "9PX"-USV-Serie um kompakte Modelle für Server-Räume und kleinere IT-Umgebungen.
Eaton erweitert "9PX"-USV-Serie um kompakte Modelle für Server-Räume und kleinere IT-Umgebungen.
(Bild: Eaton)

Eaton ergänzt seine 9PX-Serie um USV-Systeme für kleinere IT-Umgebungen. Bisher waren die Doppelwandler-USVs der 9PX-Serie mit Kapazitäten von 5 bis 11 Kilovoltampere (kVA) erhältlich. Die neuen Modelle bieten mit 2.2 kVA und 3 kVA jetzt passende Leistungsgrößen für die Absicherung von kleinen Server-Räumen, Einzel-Racks oder hyperkonvergenten Systemen. Beide Leistungen sind sowohl für zwei Höheneinheiten (2HE) wie auch als 3HE-Version mit geringerer Einbautiefe erhältlich.

Ein wesentliches Merkmal der neuen Modelle ist der in dieser Produktklasse ist laut Eaton „einzigartige Leistungsfaktor von 1,0“. Zusätzliche Kalkulationen für die Auslegung der USV-Kapazität auf die angeschlossene Last entfallen, da die Scheinleistung in Kilovoltampere der angegebenen Wirkleistung in Kilowatt entspricht. Oder anders ausgedrückt: Die angegebene Scheinleistung (kVA) entspricht der tatsächlichen Wirkleistung in kW - Anwender erhalten dadurch rund 11 Prozent mehr nutzbare USV-Kapazität.

Durch eine energiesparende Wandlertechnik erreichen die 9PX-Systeme außerdem einen Wirkungsgrad von bis zu 94 Prozent im Doppelwandlermodus. Das Advanced Battery Management von Eaton (ABM-System) reduziert des Weiteren die Kosten für den Batterietausch (Hot-Swap), da es die Lebensdauer der USV-Batterien um bis zu 50 Prozent erhöht.

Steuerung per Display und remote

Alle 9PX-Geräte verfügen über ein integriertes dreh- und neigbares LCD-Display. Hier können Netzstatus, Batterieladestand sowie Energieverbrauch auf Gruppen-Level eingesehen werden. Erweiterte Funktionen wie Lastsegmentsteuerung für bis zu zwei Gruppen, sequenzielles Hochfahren, priorisierte Abschaltung von nicht mehr erforderlichen Geräten und Remote-Reboot lassen sich ebenfalls direkt über das Display konfigurieren.

Optional sind die neuen 9PX-USVs auch „Virtualization-Ready“ als Netpack-Modelle erhältlich. Die integrierte Netzwerkkarte eröffnet Integrationsmöglichkeiten in VMware-, Microsoft-, Red-Hat- und Citrix-Software. In Kombination mit der von Eaton entwickelten IPM-Software (IPM = Intelligent Power Manager) lassen sich so automatisierte Disaster-Recovery-Strategien umsetzen. Zu den unterstützten „Power-Actions“ zählen dabei unter anderem VM-Migration, Lastabwurf und der neue Infrastructure-Shutdown. Ergänzend können die 9PX-Systeme auch in Cloud-Orchestrator-Plattformen wie „VMware vRealize“ und „Microsoft SCOM“ eingebunden werden.

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