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Co-Location in Amsterdam: Renovierung und Erweiterung Interxion eröffnet in den Niederlanden „AMS9“ wieder

Autor: Ulrike Ostler

An diesem Mittwoch will Interxion sein Rechenzentrum „AMS9“ wiedereröffnen. Der Co-Location-Anbieter hat das Amsterdamer Datacenter von Vancis übernommen und aufwändig renoviert.

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„Interxion AMS9“ wird am Mittwoch wiedereröffnet.
„Interxion AMS9“ wird am Mittwoch wiedereröffnet.
(Bild: Interxion)

Interxion hat das ehemalige SARA-Rechenzentrum von der Vancis Holding BV in Amsterdam im Februar 2017 erworben, seither erweitert und modernisiert. Die Anlage wird offiziell am Mittwoch, den 17. April, wieder eröffnet.

Das erworbene Rechenzentrum wird heute als „Interxion Science Park“ bezeichnet. Zum Zeitpunkt des Erwerbs wurden rund 75 Prozent der 1.800 Quadratmeter ausgestatteten Fläche sind genutzt, und Das Datacenter verfügte über 2,5 MW verfügbare Kundenleistung. Allerdings war das Gebäude bereits mehr als 35 Jahre alt.

Die Renovierung gestaltete sich daher aufwändig. Doch Interxion hat auch die Nutzfläche des Rechenzentrums von AMS9 um 35 Prozent auf 2.500 Quadratmeter erhöht. Dadurch ist Platz für zusätzliche 300 Regale.

Darüber hinaus hat der Co-Locator 1 Megawatt Leistung hinzugefügt und die Leistungsdichte pro Rack von 1 Kilowatt auf durchschnittlich 5 Kilowatt pro Rack erhöht. Neu sind zudem zwei „Meet-me“-Räume.

Laut Interxion befinden mehr als 170 Konnektivitätsanbieter wie Carrier, Internet Service Provider und Internet Exchange im Gebäude. Auch der Austauschknoten „Amsterdam Internet Exchange“ (AMS-IX) befindet sich dort. Darüber hinaus wird der Interxion Science Park mit den anderen acht Rechenzentren auf dem Amsterdamer Schiphol Campus mit einer leistungsfähigen 100-Gigabit-DWDM-Verbindung verbunden.

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 Ulrike Ostler

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Chefredakteurin DataCenter-Insider, DataCenter-Insider