Datacenter-Technologie-Partnerschaft

ICT Facilities und ABB vereinbaren Kooperation

| Redakteur: Ulrike Ostler

Das RZ-Preis-Konzept des „ICT Power-Tower“ soll nun durch die Kooperation von ICT Facilities und ABB der Umsetzung ein Stück näher kommen.
Das RZ-Preis-Konzept des „ICT Power-Tower“ soll nun durch die Kooperation von ICT Facilities und ABB der Umsetzung ein Stück näher kommen. (Bild: ICT Facilities)

Das Juli 2015 gegründete Unternehmen ICT Facilities gehört zur Zech Group und ist als Generalübernehmer für modulare Rechenzentrumsprojekte tätig. ABB wiederum gehört zu den Marktführern in Energie- und USV-Technik. Die beiden Unternehmen haben nun eine Zusammenarbeit als Technologie-Partner im Bereich der Stromversorgung und -verteilung geschlossen.

Das noch junge Unternehmen ICT Facilities aus Stuttgart ist für innovative Rechenzentrumskonzepte bekannt. Die Leser von DataCenter-Insider kürten die Einreichungen für den Deutschen Rechenzentrumspreis sowohl im vergangenen als auch in diesem Jahr zu den Gewinnern der Online-Abstimmung. ABB hingegen gibt es seit 125 Jahren. Das „bewährtem Know-How“ des Konzerns und die Ideen von ICT Facilities Schnittstellen sollen bei mittleren und großen Rechenzentrumsprojekten helfen, Zeit, Kosten und zu reduzieren.

Die Kooperation gilt zunächst für Deutschland. Weitere Regionen könnten folgen. Sie bezieht sich insbesondere auf die Anbindung an Stromnetz, Transformer, Mittel- und Niederspannung, Unterbrechungsfreie Stromversorgung, PDUs, Datacenter-Software. Darüber hinaus sollen auch neuartige Technologien und Designs angegangen werden, wie der Einsatz von Robotern, Mittelspannung, konvergente Systeme (USV plus Mittelspannung), Ring-Bus ….

ICT Facilities hat sich auf die Entwicklung und den Bau von standardisierten Rechenzentren spezialisiert. So sollen Kunden mithilfe der modularen „Prime“ Konzepte auf vorkonfektionierte Systembausteine zurückgreifen können, ohne auf frei spezifische Anpassungen verzichten zu müssen. „Die industriell vorgefertigten Module – keine Container – lassen genügend Flexibilität beim Einsatz von Technikbereichen mit passender Infrastruktur“, heißt es vom Anbieter.

Elektrifizierungsdesign für die IT

Ralph Wölpert, bei ICT Facilities für die Identifikation von geeigneten IT-Infrastrukturlösungen, insbesondere Komponenten und Lösungen für die Ausstattung professioneller IT-Umgebungen und Rechenzentren verantwortlich, sagt: „Gerade für Betreiber von Co-Location- und Hosting-Rechenzentren, bei denen Time-to-Market eine wichtige Rolle spielt, als auch bei Unternehmen, welche weiterhin ihr eigenes individuelles Rechenzentrum nutzen wollen, sind dies entscheidende Vorteile. Eine modulare und standardisierte Bauweise erlaubt eine um bis zu 50 Prozent kürzere Bauzeit mit entsprechend geringeren Kosten.“

ABB legt in den weltweit sieben Forschungs- und Entwicklungszentren großer Wert auf die Energie-Effizienz zur Schonung von Ressourcen. Das seien, so Wölpert, Attribute, die auch bei der Konzeption und Realisierung von Rechenzentren unabdingbar sind, um einen hochverfügbaren und kostengünstigen Betrieb zu garantieren. Durch die führende Position der Lösungen und Services von ABB im Bereich der Mittel- und Niederspannung könnten gesamtheitliche Elektrifizierungsdesigns für IT-Systeme und Infrastrukturen realisiert werden.

Neue Design- und Prozess-Konzepte für Rechenzentren

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19.04.16 - Im Juli 2015 gründete sich die Firma ICT Facilities. Jetzt stellt sich das Unternehmen vor – mit dem modularen Design-Modell „Prime“ für den standardisierten Rechenzentrumsbau, dem Planungskonzept „Lead“ und dem „ICT Power Tower“, ein RZ auf 10 x 10 Meter Grundfläche mit 30 Metern Höhe - eine Einreichung für den Deutschen Rechenzentrumspreis. lesen

Das gelte auch insbesondere für das RZ-Preis-Konzepte „“ und „ICT Performer“. So wollen die Kooperationspartner an der Umsetzung der patentierten Lösung „ICT Power-Tower“ arbeiten. Der „ICT Power-Tower“ soll durch eine geringe Grundstücksfläche, hocheffiziente Versorgung mit Energie und Kamineffektkühlung, vollautomatisierte Hochregaltechnologie und extrem hohe Server-Dichte bestechen. Die Partner wollen mit dem Tower insbesondere Anbieter von Cloud- und Edge-Services, Web-Applikationen, Telekommunikation in dichtbesiedelten Metropolregionen adressieren.

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