Vertrauen auf eine menschliche Schnittstelle

HeidelbergCement AG setzt bei globaler IT auf externen Expertenrat

| Autor / Redakteur: Stefanie Schönberger / Ulrike Ostler

Die HeidelbergCement AG setzt bei globalen IT-Projekten auf das Know-how eines Technical Account Manager von VMware.
Die HeidelbergCement AG setzt bei globalen IT-Projekten auf das Know-how eines Technical Account Manager von VMware. (Bild: HeidelbergCement AG)

Die HeidelbergCement AG holte sich bereits im Jahr 2011 Unterstützung von extern. Mittlerweile ist der Technical Account Manager von VMware fünf Jahre bei dem Konzern im Einsatz und berät und unterstützt persönlich bei anstehenden Entscheidungen und neuen IT-Projekten.

HeidelbergCement wurde durch die Übernahme des italienischen Zementproduzent Italcementi zu einem der größten Baustoffunternehmen weltweit. Das Produktportfolio des Konzerns besteht aus einem großen Spektrum qualitativ hochwertiger Baustoffe, darunter klassische Baumaterialien sowie spezielle Produkte für besondere Anwendungsbereiche.

Die Kernaktivitäten der HeidelbergCement umfassen die Herstellung und den Vertrieb von Zement und Zuschlagstoffen, den beiden wesentlichen Rohstoffen für die Herstellung von Beton. Heute beschäftigt das Unternehmen mit Hauptsitz in Heidelberg 62.000 Mitarbeiter in rund 60 Ländern und an 3.000 Standorten. Dabei verfolgt der Konzern das Ziel eines nachhaltigen, am Ergebnis orientierten Wachstums.

„Die Infrastruktur muss nicht nur den verschiedenen Zielvorgaben entsprechen, sondern gleichzeitig sicher, stabil und skalierbar sein.“ Die Rede ist nicht von dem abgebildeten Zement, sondern von der IT.
„Die Infrastruktur muss nicht nur den verschiedenen Zielvorgaben entsprechen, sondern gleichzeitig sicher, stabil und skalierbar sein.“ Die Rede ist nicht von dem abgebildeten Zement, sondern von der IT. (Bild: HeidelbergCement AG)

Eine Basis für globale Standards schaffen

Die IT der HeidelbergCement gliedert sich in zwei Bereiche: Die Group-IT ist für globale IT-Standards und Services des Konzerns verantwortlich. Die so genannte Country-IT verantwortet und verwaltet die IT am jeweiligen Standort beziehungsweise im jeweiligen Land. David Roberts, Application Hosting Lead Architect bei der HeidelbergCement AG in Heidelberg, fasst zusammen: „Wir bei der Group-IT kümmern uns um das Demand Management, Applikationen, die Infrastruktur für globale Services, aber auch um den generellen Support, beantworten Betriebsanfragen und legen die Basis für globale Standards sowie für die IT auf Länderebene.“

Neben der Aufgabe, den Anforderungen in der IT gerecht zu werden, gilt es die generellen Unternehmensziele zu unterstützen: Erhöhung der Wertschöpfung, bei gleichzeitig ressourcenorientiertem und nachhaltigem Wachstum. „Aufgrund dieses vorgegebenen Ziels, bemüht sich die IT-Abteilung grundsätzlich aus jedem ausgegebenen Cent den größten Wert sowohl für die IT als auch für das gesamte Unternehmen herauszuholen“, sagt Roberts.

Gleichzeitig muss der vom Konzern verfolgte Plan der Kostenführerschaft im Auge behalten werden – die internen Kosten müssen deshalb auf ein Minimum reduziert werden. Roberts ergänzt: „Die von uns ausgewählte Infrastruktur musste nicht nur den verschiedenen Zielvorgaben entsprechen, sondern gleichzeitig sicher, stabil und skalierbar sein – für alle Beteiligten eine Herausforderung.“

Bereits im Jahr 2010 entschied sich HeidelbergCement für VMware und startete seine Virtualization First-Policy. Heute sind die Server-Virtualisierungssoftware „vSphere“ und „vCenter“ sowie der „Site Recovery Manager“ und „vRealize Operations Manager“ im Einsatz. Alle Produkte wurden auf globaler Ebene implementiert. Die Group-IT traf in diesem Zusammenhang die entsprechenden Entscheidungen und verantwortete das Infrastruktur-Design.

Wie externer Rat intern genutzt wird

„Die eingesetzten Lösungen von VMware haben uns von Anfang an überzeugt. Dennoch wurde die IT immer komplexer, vor allem in Zusammenarbeit mit anderen Herstellern. Gleichzeitig durften wir unsere internen Zielvorgaben nicht aus den Augen verlieren. Nach einigen Überlegungen haben wir deshalb die Entscheidung getroffen, einen VMware Technical Account Manager zu beauftragen, der uns regelmäßig mit Rat und Tat zu unterschiedlichsten Projekten zur Seite steht“, sagt Roberts.

Der Technical Account Manager (TAM) stellt die Verbindung zwischen VMware und HeidelbergCement dar. Dabei ist er ein festes und vertrautes Mitglied des Teams, das in alle Abstimmungen und Entscheidungen involviert ist.

Zum derzeitigen Aufgabengebiet des TAMs bei HeidelbergCement zählt unter anderem die Virtualisierung von klassischen und unternehmenskritischen Applikationen, wie SAP. „Die Virtualisierung speziell von unternehmenskritischen Applikationen ist teilweise sehr schwierig und bedarf besonderem Know-how. Der TAM sorgt dafür, dass diese Applikationen richtig und auf VMware-Niveau migriert werden. Bei der Virtualisierung von SAP arbeitet er eng mit unserem SAP-Application-Team zusammen“, so Roberts.

Hier wird Zement verladen und so vor Ort geschafft.
Hier wird Zement verladen und so vor Ort geschafft. (Bild: HeidelbergCement AG)

Anwesenheit vor Ort

Der Technical Account Manager ist mindestens einmal pro Monat bei HeidelbergCement in Heidelberg vor Ort. Darüber hinaus finden neben dem täglichen Kontakt per Mail wöchentliche Telefon- oder Video-Konferenzen statt. Abgesehen vom Ansprechpartner in David Roberts Team gibt es fünf weitere Mitarbeiter aus anderen Teams, die den Single-Point-of-Contact darstellen und mit dem TAM regelmäßig zusammenarbeiten.

Darüber hinaus ist dieser auch mit strategischen Partnern des Unternehmens in Kontakt, wie Storage-, Netzwerk- und Server-Herstellern. Denn HeidelbergCement arbeitet mit komplexen Lösungen über mehrere Hersteller hinweg; kommt es dabei zu Problemen, übernimmt der TAM die Kommunikation. „Der Vorteil für uns ist, dass der TAM an solchen Stellen all sein Wissen einbringen und sich mit den Ansprechpartnern anderer Unternehmen auf Augenhöhe auseinandersetzen kann“, stellt Roberts heraus. Der Experte tritt dabei im Namen der HeidelbergCement auf – die Ressourcen der eigenen Mitarbeiter können dadurch geschont werden.

Weiterhin erläutert Roberts: „Wir wissen, dass wir uns auf den TAM hundertprozentig verlassen können, deshalb involvieren wir ihn in all unsere Entscheidungsprozesse. Er ist für uns ein vertrauensvoller Ratgeber und Partner, gibt immer ehrliche Antworten und guten Rat rund um die eingesetzten Produkte.“

HeidelbergCement setzt Infrastruktur-Design - in der IT und wie hier im Konzerthaus von Blaibach.
HeidelbergCement setzt Infrastruktur-Design - in der IT und wie hier im Konzerthaus von Blaibach. (Bild: HeidelbergCement AG)

Dabei könne er selbstverständlich nicht zu jedem Produkt ad hoc eine Lösung parat haben, doch spätestens einen Tag später habe das Team bisher immer eine Antwort erhalten. Dank eines riesigen Ressourcen-Pools verfüge HeidelbergCement nicht nur so über sehr viel Expertenwissen, sondern sei auch als Unternehmen in der Lage, gängige Fehler zu vermeiden und langfristige Ziele ehrgeizig zu verfolgen.

Der TAM ist mittlerweile fünf Jahre bei HeidelbergCement tätig. In dieser Zeit hat sich zwischen ihm und den Mitarbeitern eine enorme Vertrauensbasis entwickelt – für beide Seiten ein großer Vorteil. Auch die Mitarbeiter des Konzerns wüssten, dass sie sich auf den TAM verlassen könnten und, dass er aus bestehenden und neuen Systemen und Lösungen das Beste für HeidelbergCement generiere, so Roberts.

Blick in die Zukunft

„Neben den eingesetzten Produkten, hilft uns, dass wir mit dem Technical Account Manager als engem Partner zusammenarbeiten. Unser TAM kennt unser Unternehmen und seine speziellen Anforderungen an die IT sehr genau. Er steht uns deshalb mit Rat beiseite und zeigt auf, für welchen Business Case sich die entsprechende Lösung am besten eignet“, sagt Roberts.

Auch zukünftig möchte HeidelbergCement von dem Technical Account Manager profitieren. „Die Entscheidung für einen TAM hat sich für uns mehr als gelohnt, so dass wir auch zukünftig auf diesen Service setzen werden. Dadurch profitiert unser Unternehmen von einem stetig wachsenden Mehrwert und geschäftlichen Vorteilen“, betont Roberts. In den kommenden Monaten möchte HeidelbergCement seinen Integrationsplan fortführen, Lösungen in den Bereichen Storage, Computing und Netzwerk implementieren und weitere Kosteneinsparungen vorantreiben.

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