Die nächste GaiaX-Phase Für GXFS und SCS startet die Erprobung

Quelle: Pressemitteilung

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Sovereign Cloud Stack (SCS) und Gaia-X Föderationsdienste (GXFS) bilden den Open-Source-Werkzeugkasten für GaiaX. Nun ist die Erprobung angelaufen.

GaiaX ist eine europäische Initiative, vor allem aber Frankreich und Deutschland treiben das Souveränititsvorhaben weiter voran.
GaiaX ist eine europäische Initiative, vor allem aber Frankreich und Deutschland treiben das Souveränititsvorhaben weiter voran.
(Bild: gemeinfrei: pixel2013 / Pixabay )

Die beiden durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten GaiaX-Projekte SCS und GXFS werden in der nun beginnenden Implementierungsphase gemeinsam auf offener Infrastruktur erprobt. Dieser technische Unterbau stellt einen wichtigen Beitrag Deutschlands zum gesamteuropäischen Vorhaben GaiaX dar und befähigt Organisationen, Teil des neuen digitalen Ökosystems zu werden, teilt der Eco - Verband der Internet-Wirtschaft mit.

Peter Ganten, Vorstandsvorsitzender der Open Source Business Alliance e.V., hebt hervor. „Mit dem Betrieb der GaiaX Federation Services auf einer am Markt bereits produktiv genutzten Implementierung des Sovereign Cloud Stack sind wir dem Ziel von GaiaX und der beiden Fördervorhaben einen entscheidenden Schritt nähergekommen. Der so entstandene Open-Source-Werkzeugkasten für eine souveräne Dateninfrastruktur schafft eine wichtige Grundvoraussetzung für die Innovationsfähigkeit von Wirtschaft und Verwaltung in der Cloud."

Die GaiaX Federation Services

Innovation durch digitale Souveränität – das ist das Ziel von GaiaX. Erreicht wird dies durch den Aufbau eines Ökosystems, in dem Daten in einer vertrauenswürdigen Umgebung zur Verfügung gestellt, gesammelt und geteilt werden, wobei Nutzer stets die Hoheit über ihre Daten behalten. Es entsteht keine Cloud, sondern ein föderiertes System, das viele Anbieter und Nutzer von Cloud-Diensten miteinander verbindet.

Ziel der Federation Services ist es, das GaiaX Ökosystem operabel zu machen. Die Services aus dem GXFS Werkzeugkasten werden zurzeit auf Basis einer Referenzimplementierung des SCS entwickelt. Hierfür werden den GXFS Implementierungspartnern Kubernetes Cluster, aufbauend auf dem entstehenden SCS-Standard, bereitgestellt und auf souveräner Infrastruktur, betrieben.

Die GXFS stellen die technischen Mindestanforderungen dar, die für den Aufbau und den Betrieb eines Cloud-basierten, selbstverwalteten Dateninfrastruktur-Ökosystems erforderlich sind. Auf der Grundlage der technischen Spezifikationen werden Dienste entwickelt, die auf Open-Source-Code basieren. Sie werden dann von der Gaia-X Community zu operativen Diensten weiterentwickelt und kontinuierlich verbessert.

Das GXFS-DE-Projekt unter Federführung des Eco wird vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert und steht im engen Austausch mit der GaiaX Association for Data and Cloud mit Sitz in Brüssel und dem französischen Förderprojekt GXFS-FR.

Das Sovereign Cloud Stack Projekt

SCS wurde 2019 ins Leben gerufen und zunächst mit Mitteln der Bundesagentur für Sprunginnovationen, kurz: Sprind, finanziert. Seit Juli 2021 fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) das Projekt, das bei der Open Source Business Alliance – Bundesverband für digitale Souveränität e.V. beheimatet ist. 20 Unternehmen tragen dazu bei.

Gemeinsam werden offene Standards für eine moderne, föderierbare Open-Source-Cloud- und Container-Plattform definiert und in einem offenen Entwicklungsprozess eine durch bewährte Open-Source-Komponenten vollständige und modulare Referenzimplementierung bereitgestellt. Gleichzeitig werden Betriebswissen und -praktiken transparent zugänglich gemacht, um die Schwierigkeiten beim Betrieb von qualitativ hochwertigen und sicheren Cloud-Diensten auf ein Minimum zu reduzieren.

Derzeit nutzen zwei, demnächst drei Anbieter die SCS-Technologie produktiv für den Betrieb souveräner und DSGVO-konformer Public-Cloud-Angebote.

Derzeit findet die Hannover Messe statt. GaiaX-Protagonisten sind in der Halle 8, Stand 24, zu finden.

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