Mit Daxten bleiben die Einspeisungsanschlüsse unter Kontrolle

Frühwarnsystem mit Temperaturüberwachung an den Stromschienen

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die Temperatursensoren für die Anschlüsse in den Einspeisungen lassen sich in das „Starline Critical Power Monitor“ (CPM) des Herstellers integrieren.
Die Temperatursensoren für die Anschlüsse in den Einspeisungen lassen sich in das „Starline Critical Power Monitor“ (CPM) des Herstellers integrieren. (Bild: Daxten)

Nicht nur im Sommer kann sich ein Frühwarnsystem zur Vermeidung von hitzebedingten Problemen bei der räumlichen Stromverteilung im Rechenzentrum als sinnvoll erweisen. Das Stromschienensystem „Starline“, das in Deutschland von Daxten zu beziehen ist, verfügt nun über einen entsprechenden Temperatursensor, mit dem ein solches ermöglicht wird.

Jüngst wurde das Stromschienen-System für Rechenzentren der Marke Starline um einen Sicherheitsbaustein erweitert: Für die Anschlussklemmen in den Einspeisungen sind nun eigene Temperatursensoren erhältlich. Nahtlos lassen sich diese in die für die Stromschienen erhältliche Strom-Monitoring-Lösung „Critical Power Monitor“ (CPM) integrieren.

Damit lassen sich in Echtzeit die Temperaturwerte an den Anschlüssen permanent überwachen. Somit sind eventuelle Tendenzen zur Überhitzung frühzeitig festzustellen und Gegenmaßnahmen können eingeleitet werden, lange bevor sich eine Anschlussverbindung womöglich beginnen würde zu lösen. Zu diesem Zweck ergehen bei auffälligen Temperaturentwicklungen und der geringsten Überschreitung von zuvor definierten Schwellenwerten automatische Warnmeldungen an das Rechenzentrums- oder Facility-Management-Personal. Die Innovation ist ab sofort über Daxten, einem Spezialisten für die Optimierung von Rechenzentren, zu beziehen.

Bislang hatten Rechenzentrums- und Facility-Experten lediglich die Möglichkeit, die Anschlussklemmen ihrer Einspeisungen für die räumliche Stromverteilung über händisch ausgeführte Infrarot-Scans zu überprüfen. Gelockerte Verbindungen und entsprechende Temperaturentwicklungen konnten naturgemäß erst dann erkannt werden, sobald ein IR-Scan erfolgte. Fielen die Zeiträume zwischen den Überprüfungen zu groß aus oder wurde eine Routineüberprüfung – aus welchen Gründen auch immer – ausgelassen, bestand ein erhöhtes Risiko für hitzebedingte und durch gelockerte oder gar gelöste Anschlüsse verursachte Störungen der Stromversorgung.

Keine Lücken in der Überwachung mehr

Befreit von derart mühseligen Routine-Untersuchungen und überwachungsfreien Risiko-Zeiträumen sind von nun an Anwender von Starline-Stromschienensystemen. Durch die Option, die Stromschienenverteiler mit Temperatursensoren für die Anschlussklemmen in den Einspeisungen ausrüsten zu können, haben sie alle Temperaturdaten in Echtzeit und permanent im Blick. Aktuelle Temperaturwerte lassen sich so mit den entsprechenden Lasten abgleichen, und eine permanente Analyse der Trenddaten ermöglicht eine sinnvolle Definition von optimalen Temperaturbereichen und Schwellenwerten.

Geringste Abweichungen und Überschreitungen lösen frühzeitige Alarmierungen aus und versorgen das Datacenter-Personal mit ausreichendem zeitlichen Vorlauf, um Temperaturanstiege gründlich analysieren und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen zu können, damit es gar nicht erst zu einer Beeinträchtigung der Stromverteilung bei der Einspeisung kommen kann.

Die Messdaten der Sensormodule können über das GUI des Critical Power Monitor-Systems jederzeit abgerufen werden. Durch die Unterstützung von verschiedenen seriellen und auch Web-basierten Protokollen, wie Modbus RTU/TCP, SNMP und BacNet TCP, ist darüber hinaus eine Einbindung in und Verarbeitung über eine Vielzahl von Building-Monitoring- oder Datacenter-Infrastructure-Management-Systemen von Drittanbietern möglich.

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