Die Technik „EL2P “ ist eine so genannte intelligente Stromverteilungseinheit (iPDU). Sie kann beim Energie-Management der stetig steigenden KI-Arbeitslasten und Leistungsdichten in IT-Racks helfen.
Die PDU „EL2P“ von Panduit veteilt Strom und ist zugleich mit hoher Messgenaueigkeit ausgestattet.
(Bild: Panduit)
Mit der PDU-Serie (PDU = Power Distribution Unit) EL2P können Betreiber von Rechenzentren letztlich die Verfügbarkeit steigern und die Kapazitätsverteilung optimieren. Das hilft zudem dabei, die die Nachhaltigkeit zu verbessern, ohne gleichzeitig Kompromisse eingehen zu müssen.
Nach Herstellerangaben vereint die intelligente iPDU Messgenauigkeit, Cyber-Sicherheit, flexible Steckdosenkonfigurationen und Umgebungsüberwachung. Das gehört zu den entscheidenden Faktoren, um die sich ständig weiterentwickelnden Herausforderungen in Unternehmens-, Hyperscale- und Co-Location-Infrastrukturen zu bewältigen.
Die EL2P-iPDU verfügt über eine Reihe von Funktionen, die das amerikanische Familienunternehmen in seinen Forschungs- und Entwicklungslaboren (Labs) entwickelt hat. Ziel war es dabei, die Betriebsstabilität, Nachhaltigkeit und Verwaltungseffizienz weiter zu verbessern.
Die Vorzüge
Über einen integrierten Farb-Touchscreen konfigurieren Anwender die lokale Verwaltung, wobei über einen Sensor die Benutzeroberfläche bei Installationen mit vertikaler Ausrichtung automatisch dreht. Das hilft bei Installationen mit unterschiedlichen Einsteckrichtungen. Die Installation ist flexibler.
Das Design sichert eine sehr hohe Messgenauigkeit von ±0,5 Prozent und liefert präzise Energieverbrauchsdaten für die effektive Kapazitätsplanung, PUE-Optimierung (Power Usage Efficiency) und Nachhaltigkeitsinitiativen. Dank der 4-in-1-Kombination von Steckdosen (C13, C15, C19, C21) können verschiedene Gerätetypen direkt angeschlossen werden. Auch das vereinfacht die Planung und den Betrieb. Zudem erleichtert ein hot-swappable Controller- und Displaymodul die Wartung und Aufrüstung vor Ort, weil die Stromversorgung der angeschlossenen IT-Geräte nicht unterbrochen werden müssen.
Das Diplay der Panduit-PDU „EL2P“.
(Bild: Panduit)
Die Panduit EL2P wurde entwickelt, um die anspruchsvollen Cyber-Sicherheitszertifizierungen UL 2900-1 und IEC 62443-4-2 zu erfüllen. Sie bietet mit einem USGv6-zertifizierten IPv6-Stack, sicherer Codesignierung und 802.1x-Netzwerkauthentifizierung nach MIL-Standard erhöhte Sicherheit und minimiert so Cyber-Risiken in vernetzten Rechenzentrumsumgebungen.
Der Zielmarkt
Die EL2P-Serie ist in ein- und dreiphasigen Modellen mit Eingangsleistungen von 5 bis 43,5 Kilovoltampere (kVA) für die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) erhältlich und erfüllt dank doppelter Zulassung für Nordamerika und die Region EMEA verschiedene globale Standards. Die werkzeuglose vertikale Montage, Gehäuse in verschiedenen Farben zur Identifizierung der Einspeisungen sowie Plug-and-Play-Digital-Sensoren optimieren zusätzlich die Bereitstellung und das Umwelt-Management.
Die Funktionen bieten insbesondere Co-Location-Anbietern eine flexible Technik für das Energie-Management, wenn diese eine transparente Stromversorgung auf Mieterebene und eine präzise Abrechnung benötigen. Ebenso eignet sie sich für Hyperscale- und Cloud-Betreiber, die eine hochdichte Steckdosenkonfiguration mit minimalen Ausfallzeiten benötigen, sowie für Edge-Standorte und Unternehmensrechenzentren, die eine effiziente, skalierbare und sichere Stromverteilungsinfrastruktur suchen.
Weitere Funktionen der EL2P-Serie
Zwei 1-Gigabit-Ethernet-Anschlüsse mit 'Daisy-Chain'-Funktion: Die automatisch konfigurierten dualen Gigabit-Ethernet-Anschlüsse erlauben die Reduktion der Bereitstellungszeit und ermöglichen die Verkettung von bis zu 64 iPDUs über eine einzige IP-Adresse und einen einzigen Switch-Port. Das senkt die Netzwerkkosten und vereinfacht die Verwaltungsarchitektur.
Eine native „Cisco Nexus“- Dashboard-Integration der EL2P-iPDUs lassen sich nahtlos in das Cisco Nexus Dashboard integrieren und bieten Einblicke in den Energieverbrauch und die Nachhaltigkeit aller Rechenzentrumsressourcen. Dadurch werden die Transparenz des Betriebs und die strategische Entscheidungsfindung verbessert, ohne dass externe Hardware erforderlich ist.
Betriebstemperaturbereich bis zu 60 Grad (140°F): Dies sichert einen Betrieb in Umgebungen mit hoher Dichte und hohen Temperaturen und unterstützt KI-Racks und beengte Edge-Standorte.
Secure Zero Touch Provisioning (sZTP): Damit kann man laut Hersteller die iPDU mit wenig manuellem Aufwand schneller bereitstellen und konfigurieren, insbesondere gut für skalierbare Rollouts an verteilten Standorten.
Stand: 08.12.2025
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