Mehr Effizienz im Rechenzentrum rund um die PUE-Matrix

Entziehungskur für Stromschlucker

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Alarm bei Anomalien

Echtzeit-Informationen über Stromlasten zeigen nicht nur Wirkungsgradverluste, sondern erleichtern RZ Administratoren und Facility Manager – vor allem bei zeitvariabler Leistungsaufnahme – das Energie-Management.

Die „PX-5000“-Produktfamilie von Raritan liefert per Fernzugriff für jedes Gerät und jeden Stromversorgungsanschluss die Echtzeitdaten zu Stromstärke (A), Spannung, Stromverbrauch (kVA, kW), Leistungsfaktor und Energieverbrauch (kWh). Über Schwellenwerte lassen sich Anomalien bei den Stromversorgungs- und Umgebungsparametern sofort erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten.

EPS bietet mit der PUE Web Control Software ein eigenes PUE Mess-Equipment für Server-Raum Effizienzmessungen an. Laut Hersteller werden alle relevanten Daten wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Kühlluftmenge, Druck im Doppelboden, im Serverrack vor den Servern und Kühlluftgeschwindigkeit erfasst, verarbeitet und angezeigt.

Alles im Blick mit Dashboards

Neben der Ethernet-Schnittstelle gibt es auch eine RS485/ModBus Kommunikationsschnittstelle. Weitere Leistungsmerkmale im Rechenzentrum sind Kennzahlen, ausgedrückt als Performance per Watt (PPW). Laut EPS handelt es sich dabei um ein Maß für die Energieeffizienz von Computer-Architekturen oder Rechnern.

Bei Management-Produkten für Server-Räume und RZ-System halten inzwischen auch Effizienzmessungen Einzug. Die aktuelle Trellis-Plattform für DCIM (Datacenter Infrastructure Manager) von Emerson analysiert und kontrolliert sowohl die IT-Systeme und deren Wirkungsgrad als auch alle anderen Verbrauchsstellen im Datacenter. Der britische Anbieter Nlyte hat seine Management-Software Version 6.0 überarbeitet und mit einem Reportingsystem und Dashboards inklusive PDU-Auswertung erweitert.

Der Autor:

Andreas Beuthner ist freier Journalist in München.

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