Quantum Air aus Lindau

Engie Refrigeration steigert die Effizienz seiner luftgekühlten Kältemaschine

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die überarbeiteten, luftgekühlten „Quantum“-Kältemaschinen von Engie Refrigeration bieten bis zu zwei Megawatt Kälteleistung.
Die überarbeiteten, luftgekühlten „Quantum“-Kältemaschinen von Engie Refrigeration bieten bis zu zwei Megawatt Kälteleistung. (Bild: Engie Refrigeration)

Die Kältemaschine „Quantum Air“ vom Lindauer Hersteller Engie Refrigeration soll mit Effizienz, Kälteleistung, komfortabler Steuerung und Service punkten. Seit Montag in dieser Woche sind 28 Ausführungen der luftgekühlten Kältemaschine zu haben.

Von den 28 Modellen nutzen 14 das Kältemittel R-1234ze und 14 Modelle die Kältemittel R-134a oder R-513A. Nach Herstellerangaben übertreffen die neuen Modelle im Betrieb die Effizienz der bisherigen Baureihe deutlich durch eine „intelligente“ Verschaltung der unterschiedlichen Komponenten. Zudem warte das Produkt mit einem effizienteren Einsatz der Betriebsstoffe auf, da die Kältemittel-Füllmenge maßgeblich vermindert wurde – unabhängig vom gewählten Kältemittel R-1234ze, R-134a oder R-513A.

Diese doppelte Effizienzsteigerung im Betrieb wie auch beim Einsatz von Betriebsstoffen führt zu einem geringeren ökologischen Fußabdruck. Übrigens: Der Hersteller bietet auch wassergekühlte Quantum—Kältemaschinen an und stellt in Aussicht, dass im nächsten Schritt auch diese überarbeiten wird. Die entsprechenden Modelle sollen im Laufe des Jahres 2020 auf dem internationalen Markt verfügbar sein.

Bei den luftgekühlten Systemen hat Engie Refrigeration die Größe der Kältemaschine reduziert, nicht jedoch ihre Leistung. So ist eine Kälteleistung von 250 Kilowatt bis hin zu zwei Megawatt möglich. Nach Herstellerangaben toppt die Kältemaschine damit nicht nur das Vorgängermodell, sondern alle derzeit am Markt verfügbaren luftgekühlten Kältemaschinen mit magnetgelagerter Verdichtertechnologie.

Weniger Platzbedarf

Zudem sorgt die überarbeitete Konstruktion nicht nur dafür, dass die Systeme kleiner sind, sondern auch deutlich leichter als das Vorgängermodell. Das verringert also die Dachlast erheblich – ein wichtiger Vorteil für die Außenaufstellung auf Gebäuden.

14 der „Quantum-Air“-Modelle nutzen das Kältemittel R-1234ze und 14 Modelle die Kältemittel R-134a oder R-513A.
14 der „Quantum-Air“-Modelle nutzen das Kältemittel R-1234ze und 14 Modelle die Kältemittel R-134a oder R-513A. (Bild: Engie Refrigeration)

Durch die modifizierte Steuerung ergeben sich noch bessere, hinsichtlich der Energie-Effizienz optimierte Steuer- und Regelungsmöglichkeiten, zum Beispiel eine im Vergleich zu vorher bessere Anpassung an den kundenspezifischen Kältebedarf in jedem Betriebspunkt und bei unterschiedlichen Umgebungstemperaturen. Des Weiteren setzt der Hersteller auf andere Bauteile sowie auf eine neue Kombination der einzelnen Maschinenkomponenten durch ein Baukastenprinzip. Dadurch verkürzen sich die Lieferzeiten und der Service wird besser, da der zuständige Engie-Servicemonteur künftig bei der Wartung einfacher in den Innenraum der Maschine gelangen kann.

Darüber hinaus bietet der Lindauer Kältespezialist zu jedem Quantum-Air-Modell optional eine leise Ausführung („Supersilent“-Paket) an. Außerdem können Kunden sowohl vorab konfigurierte Hydraulikmodule – das heißt: Pumpeneinheiten mit Frequenzumformer – als auch integrierte Freikühlmodule für den Freikühl-, Misch- oder Kompressionsbetrieb auswählen.

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