Rail.One fährt mit Rittal – eine Bildergeschichte

Ein Rechenzentrum im Container geht auf Reisen

| Autor / Redakteur: Kai Leonhardt / Ulrike Ostler

In nur sieben Stunden und 15 Minuten zog das gesamte Rechenzentrum von Rail.One an einen neuen Standort um.
In nur sieben Stunden und 15 Minuten zog das gesamte Rechenzentrum von Rail.One an einen neuen Standort um. (Bild: Rail.One)

Die Bilderstrecke zeigt, wie Rail.One, Hersteller von Fahrbahnsystemen für den Zugverkehr, mit einem Container-Rechenzentrum einen Umzug der IT mit minimalen Ausfallszeiten realisiert hat. Die Hauptdarsteller des Roadmovies: Ein 500-Tonnen-Mobilkran, ein bunt gemischtes Team von Experten sowie ein Datacenter-Container von Rittal.

Gegen Ende 2015 war bei Rail.One mächtig Dampf im Kessel: Der Hersteller von Fahrbahnsystemen für den Zugverkehr stand vor einem Umzug seines zentralen Rechenzentrums.

Was aber tun, um die Ausfallzeiten für die Mitarbeiter an den PC-Arbeitsplätzen möglichst gering zu halten? Die Systeme einfach abschalten und am neuen Standort wieder aufbauen?

Das dauert definitiv zu lange. Immerhin sind rund 250 Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit darauf angewiesen, dass die IT-Experten das eigene Rechenzentrum ausfallsicher betreiben. Also musste ein Plan B her.

Schnell kamen die Experten auf die Idee, das Rechenzentrum in einen Container zu verlagern.
Schnell kamen die Experten auf die Idee, das Rechenzentrum in einen Container zu verlagern. (Bild: Rittal)

Ergänzendes zum Thema
 
Firmenhintergrund Rail.One

Der Container-Express

Schnell kamen die Experten auf die Idee, das Rechenzentrum in einen Container zu verlagern. Die Idee dahinter: Ein entsprechend gesicherter Container ist flexibel an unterschiedlichen Standorten einsetzbar und ein Umzug sollte an einem Tag machbar sein. Außerdem sind so keine größeren baulichen Veränderungen an dem neuen Gebäude vorzunehmen, beispielsweise um die Klimatechnik oder den Brandschutz zu realisieren.

Was aber macht Rail.One eigentlich genau?

Ob sengende Hitze in Saudi-Arabien oder klirrende Kälte in Sibirien, ob Schwerlast in den USA, Hochgeschwindigkeit in China oder grüne Gleise im Nahverkehr in Deutschland – Rail.One entwickelt und produziert das jeweils passende Fahrbahnsystem für den Schienenverkehr.

Rail.One entwickelt und produziert das jeweils passende Fahrbahnsystem für den Schienenverkehr.
Rail.One entwickelt und produziert das jeweils passende Fahrbahnsystem für den Schienenverkehr. (Bild: Rail.One)

Seit mehr als 120 Jahren ist das mittelständische Unternehmen eng mit dem Bahnmarkt verbunden. In der Firmenzentrale in Neumarkt in der Oberpfalz entwickeln die Mitarbeiter neue Lösungen und betreuen die weltweiten Produktionsstandorte und Kunden.

Ein wichtiges Werkzeug bei der täglichen Arbeit sind die zahlreichen Software-Anwendungen, die dazu beitragen, dass Projekte effizient und erfolgreich ablaufen. Und genau diese Systeme sollten jetzt in einem Container auf Reise gehen.

Bahn frei für den Umzug

Ein grauer Novembermorgen: Dank umfangreicher Vorbereitungen sind die Verantwortlichen sicher, dass der Umzug an einem Tag machbar ist. Natürlich gibt es Notfallpläne, sollte doch etwas schiefgehen.

Trotz winterlicher Bedingungen im leicht verschneiten Neumarkt in der Oberpfalz sind Techniker und Logistiker zuversichtlich, den Zeitplan einzuhalten. Bis zum Abend soll das Rechenzentrum zu dem neuen Standort in drei Kilometer Entfernung transportiert und auf ein zehn Meter hohes Gebäude gehoben werden. Dann müssen Techniker noch die IT-Systeme starten.

Mit dem Abklemmen der Stromversorgung startet der Countdown...

Das Rechenzentrum kommt in Fahrt

Endstation in zehn Metern Höhe

Projekt läuft wie auf Schienen

Gute Planung zahlt sich aus

Heute arbeitet das neue Rechenzentrum unbemerkt und ausfallsicher im Rittal Datacenter-Container.

Das moderne Kühlsystem funktioniert sehr effizient und mit rund 18 Grad im Vorlauf – entsprechend niedrig fallen die Energiekosten aus. Mit Rittal stand Rail One während des gesamten Projektes ein erfahrener Partner zur Seite, der beim Entwurf des Containers über die Planung bis hin zur Durchführung beratend und tatkräftig unterstützte.

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44109767 / Design und Umgebung)