CeBIT 2015: Open Source Business Alliance vereinfacht Geschäftsabschlüsse

Drei Standardverträge für das Open-Source-Business

| Autor / Redakteur: Ludger Schmitz / Ulrike Ostler

(Bild: Alexander Klaus, pixelio.de)

IT-Anwender und die oft kleinen Open-Source-Anbietern sollen sich die kostenträchtige Arbeit von Anwälten sparen können. Mit drei Musterverträgen für Dienstleistungen, für SaaS- und Cloud-Services sowie für die Überlassung von Software hat die Open Source Business Alliance eine rechtliche Basis für das Business parat.

Wer ein Open-Source-Projekt mit einem Dienstleister plant und gerade auf dem Messegelände in Hannover unterwegs ist, sollte vielleicht kurz in der Halle 6 vorbeischauen. Gleich am Haupteingang findet sich rechts im Open Source Park einen Stand der Open Source Business Alliance. Und dort gibt es als Hand-out Musterverträge für Dienstleistungen, Software-as-a-Service und Cloud sowie Überlassung von Standardsoftware. Die Vertragsvorlagen lassen sich natürlich auch von der Website der OSB Alliance herunterladen (www.osb-alliance.de).

Erarbeitet von spezialisierten Open-Source-Anwälten

Die OSB Alliance hat diese Verträge von der auf Open-Source-Recht spezialisierten Berliner Anwaltskanzlei JBB formulieren lassen. Dabei sind auch Praxiserfahrungen mehrerer Mitglieder der OSB Alliance eingeflossen. Die wollen diese Muster nun sukzessive übernehmen. Die OSB Alliance will nicht weniger als Vertragsstandards für das Open-Source-Business setzen.

Einheitliche Grundlage für viele Vertragspartner

Die drei Musterverträge haben jeweils zwei Teile: Der erste umfasst vorformulierte allgemeine Vertragsbedingungen, welche die Nomenklatur in den drei Aufgabenbereichen im Juristendeutsch definieren. Damit wäre zum Beispiel eine einheitliche Grundlage für Projekte mit mehreren Open-Source-Anbietern geschaffen. Im zweiten Teil lassen sich dann die projektspezifischen Absprachen ausfüllen. Hier ist, so die OSB Alliance, genug Flexibilität für die jeweiligen Situationen geboten.

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