FNT baut seine DCIM-Suite mit Services und Assets aus

Die Steuerung von Rechenzentrums-Infrastruktur als Service und mobil

| Redakteur: Ulrike Ostler

Mit FNT-Tools sollen Kunden jeder Größe ihre gesamte Rechenzentrumsinfrastruktur überwachen und steuern können; deshalb gibt es jetzt mehr Möglichkeiten zur Datenauswertung und das Ganze als Service.
Mit FNT-Tools sollen Kunden jeder Größe ihre gesamte Rechenzentrumsinfrastruktur überwachen und steuern können; deshalb gibt es jetzt mehr Möglichkeiten zur Datenauswertung und das Ganze als Service. (Bild: FNT GmbH)

FNT erweitert die Management-Suite „Command“ um Produkte und Komponenten, die den Kunden eine Effizienzsteigerung ihrer Prozesse ermöglichen sollen. Unter anderem gibt es einen mobilen CI-Zugang, ein Integrations-Tool Daten für verschiedene Datenquellen, ein Software-Management sowie DCIM als Service.

Bereits seit 20 Jahren bietet FNT mit Command Service Providern in IT und Telekommunikation sowie Rechenzentrumsbetreibern ein Produkt für die Dokumentation und das Management der Rechenzentrumsinfrastruktur. Die Grundlage ist ein umfassendes und integratives Datenmodell, auf dem von der Produktdefinition eines Services bis hin zu seiner Realisierung und Bereitstellung der Infrastruktur die Informationen in einem zentralen Management-System angeboten werden.

Jetzt aktualisiert FNT den Bestandteil „Service Planet“, stellt mit „Command Mobile“ eine mobilen Zugriff auf alle CIs vor sowie ein Software-Management-Module und bietet Datacenter Infrastructure Management (DCIM) auch als Service an. Den Reigen an Neuerungen aber beginnt ein Werkzeug für die Datenintegration.

FNT Staging Area

Die Standardsoftware Command und Service Planet bilden die Grundbausteine für den ganzheitlichen Ansatz der FNT AG für Services, Configuration-Management und Infrastruktur-Management. Dabei werden durch ein integriertes Datenmodell Service- und Infrastrukturinformationen – von der Gebäudeinfrastruktur über die Netzwerke, physikalischen IT Assets bis hin zu den Applikationen und Services – in FNT Command geplant, dokumentiert und verwaltet.

Zahlreiche Daten und Informationen in komplexen Systemen, wie IT-Landschaften, Telekommunikationsnetze und Rechenzentren sind nicht immer zentral verfügbar, sondern in verschiedenen, auf spezifische Problemstellungen ausgerichteten, Systemen enthalten. Die in diesen Systemen vorhandenen Daten sind zur jeweiligen Ausführung der Aufgaben notwendig, allerdings fehlt, trotz der zahlreichen, im Einsatz befindlichen Werkzeuge, häufig der Gesamtüberblick und die Transparenz über die gesamte Landschaft. Hier setzt FNT mit der Standardsoftware „FNT Staging Area“ an.

FNT Staging Area stellt durch einen visuellen Editor Schnittstellen zu unterschiedlichen Systemen bereit und vereinfacht somit den Datenaustausch. Es handelt sich um ein ETL-Werkzeug (ETL = Extract, Transform, Load), mit dessen Hilfe es möglich ist, heterogen strukturierte Daten aus unterschiedlichsten Systemen zusammenzuführen, diese zu transformieren und sie dann, basierend auf den Vorgaben und Regeln des Zielsystems, zu prüfen und nach FNT Command oder FNT Service Planet zu überführen.

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Über FNT

Schnittstellen werden über einen visuellen Editor durch den Anwender im Browser modelliert und konfiguriert. Laut Hersteller sind dafür keine Programmierkenntnisse erforderlich. Dies vereinfacht die Umsetzung von Schnittstellen-Projekten wesentlich und sorgt zusätzlich dafür, dass sich ein hoher Standardisierungsgrad erzielen lässt. Auch Änderungen können an somit schnell und ohne große Aufwände erfolgen.

Durch die Möglichkeit des Datenaustauschs mit FNT Staging Area lassen sich im integrativen FNT Datenmodell Plan-Werte und Plan-Szenarien mit realen, teils gemessenen und importierten Daten abgleichen. Somit können Anwender jederzeit einen umfassenden Überblick über Assets und eine valide Datengrundlage für die Entscheidungsfindung erhalten.

FNT Service Planet 2.0

Mit der Version 2.0 von FNT Service Planet will FNT die Grundlage für das Definieren, Verwalten und Überwachen von Business Services und Service Assets sowie SLAs über den gesamten Service-Lifecycle bieten. Durch die Standardisierung von Produkten und deren Bestandteile, werden alle produkt- und servicerelevanten Informationen in einer zentralen Datenbank zusammengefasst.

Produkte könnten somit effizient wiederverwendet und Services in gleichbleibend hoher Qualität zu kontrollierbaren Kosten flexibel zur Verfügung gestellt werden, so der Hersteller. Die Effizienz des Service Managements steige und die Grundlage zur Bereitstellung automatisierter IT-Services durch eine IT-Fabrik werde geschaffen.

Weiterhin wird FNT mit der jetzt veröffentlichten Version 2.0 auch bereits definierte Referenzinhalte in FNT Service Planet anbieten, die typische IT Produkte, wie „Managed OS“, „Managed Server“ oder „Managed Client“ als Bestandteile des zentralen Produkt- und Service-Repositories enthalten.

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