DataCenter Day 2018: Schluss mit Knebelverträgen, Intransparenz und Verzug!

Die Renaissance des Generalübernehmers

| Autor / Redakteur: Julia Niederwipper* / Ulrike Ostler

Ein kompetenter Generalübernehmer besitzt die richtigen Schlüssel zu allen Datacenter-Gewerken oder weiß, wo sie sich befinden. Doch das Imagage der GÜ ist schlecht: Statt offene Türen und Transparent für die Kunden gab es Knebelverträge, einseitige Vereinbarungen, undurchsichtige Abrechnungen und überzogene Zeitpläne.
Ein kompetenter Generalübernehmer besitzt die richtigen Schlüssel zu allen Datacenter-Gewerken oder weiß, wo sie sich befinden. Doch das Imagage der GÜ ist schlecht: Statt offene Türen und Transparent für die Kunden gab es Knebelverträge, einseitige Vereinbarungen, undurchsichtige Abrechnungen und überzogene Zeitpläne. (Bild: © Brian Jackson - stock.adobe.com)

In diesem Jahr konnte ICT Facilities beim „Deutschen Rechenzentrumspreis“ einen 2. Preis in der Kategorie 7:“Neu gebaute energie- und ressourceneffiziente Rechenzentren“ erringen. Das Start-up hatte in den zwei Jahren zuvor schon jeweils den Online-Publikumspreis geholt. Am 23. Oktober wird das Unternehmen auf den DataCenter Day sein, doch vorab gibt Holger Zultner, Geschäftsführer der ICT Facilities, ein Interview zur Rolle eines Generalübernehmers beim Bau von Rechenzentren.

An der Ausschreibung zu Deutschen Rechenzentrumspreis hatte sich ICT Facilities zusammen mit der Maincubes GmbH mit dem Projekt „Maincubes One“ beworben. Das ist ein Co-Location-Rechenzentrum in Offenbach mit insgesamt über 4.500 Quadratmetern IT-Fläche und rund 6 Megawatt elektrischer Leistung für die IT-Systeme. Es ist ausgestattet mit „Kyoto-Rädern“ und einer Diesel-dynamischen USV-Anlage.

Holger Zultner ist gemeinsam mit Stephan Lang Geschäftsführer der Stuttgarter ICT Facilities GmbH. Das Unternehmen übernimmt als Generalübernehmer Dienstleistungen im Rechenzentrumsbau: Konzeption, Planung und Realisierung von Rechenzentren und IT-Umgebungen.

Holger Zultner: „Der Aufwand für die Abstimmung der einzelnen Gewerke, die Nachführung von Zeitplänen, das Aktualisieren der Kostenübersicht sowie für die Information der Geschäftsführung oder des Vorstands sind enorm uns steigen exponentiell mit der wachsenden Größe eines Projekts.“
Holger Zultner: „Der Aufwand für die Abstimmung der einzelnen Gewerke, die Nachführung von Zeitplänen, das Aktualisieren der Kostenübersicht sowie für die Information der Geschäftsführung oder des Vorstands sind enorm uns steigen exponentiell mit der wachsenden Größe eines Projekts.“ (Bild: WWW.MORLOCK-FOTOGRAFIE.DE)

Welche Vorteile bietet ein Generalübernehmer bei der Planung und dem Bau von Rechenzentren?

Holger Zultner: Die Vorteile bei der Planung und dem Bau von Rechenzentren ziehen sich durch die komplette Wertschöpfungskette. Gerade wegen dieser Durchgängigkeit erleben wir aktuell eine Renaissance des Generalübernehmers (GÜ).

Das hat viel mit der Rolle des GÜ zu tun, Verantwortung zu übernehmen und dies auch zu wollen. Was sich auch geändert hat, ist der Umgang mit wichtigen Attributen im Verhalten zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, um dieses Modell zum Erfolg zu führen. Die wichtigsten Kernelemente, um Projekte zu einem Erfolg nach den Schlüsselfaktoren Kosten, Zeit und Qualität zu führen sind neben der fachlichen Eignung des Generalübernehmers, ein in allen Facetten transparentes und vertrauensvolles Miteinander.

Bis vor Kurzem war der Begriff und damit auch die vielfach komplexen Tätigkeiten eines Generalübernehmers (GÜ) negativ belegt. Es wurden oft Knebelverträge, einseitig geschlossene Vereinbarungen oder auch intransparente Abrechnungen und überzogene Zeitpläne beklagt.

Die durchaus vorzeigbaren Vorteile eines GÜ wurden schlicht ignoriert oder gar in Abrede gestellt. Misstrauen statt Vertrauen. Es ist wie im wirklichen Leben: Es gehören immer zwei dazu. Wenn einer die Rolle des erfolgreichen GÜ-Modells versucht zu leben, der andere sich in der Rolle des partnerschaftlichen Miteinanders nicht wiederfindet, ist ein Rückfall in alte Verhaltensmuster vorprogrammiert.

Dabei ist ein gut geführter, mit erfahrenen Experten und nachweisbaren Erfolgen aufgestellter GÜ in der Gestaltung, Planung und Ausführung eines Rechenzentrums bei den heutigen Anforderungen an neue Methoden wie Building Information Modeling (BIM), LEAN und die Beachtung neuer Normen wie der DIN EN 50600 für professionelle Kunden unverzichtbar.

Selbst kleine und mittlere Rechenzentren haben bereits einen enormen Aufwand für die Abstimmung der einzelnen Gewerke, die Nachführung von Zeitplänen und der stets aktuell zu haltenden Kostenübersicht zu verzeichnen. Nicht zu vergessen die Informationspflichten gegenüber der Geschäftsführung oder dem Vorstand.

Bei größeren Projekten steigt dieser Aufwand an Personal, Kosten und Zeit exponentiell an. Wer in einem mittelständischen oder auch größeren Unternehmen soll (und will) und kann eine solche, viele Wochen und Monate umfassende Mammutaufgabe – neben seinen normalen beruflichen Tätigkeiten – zusätzlich übernehmen?

Wie sehen Sie die Rolle der DIN EN 50600? Braucht es im Angesicht dieser Norm überhaupt einen Generalübernehmer?

Holger Zultner: Ja, unbedingt – oder besser gesagt: Jetzt erst recht!

Die DIN EN 50600, eine erst seit rund fünf Jahren gültige und europaweit geltende Normenreihe für Rechenzentren, erlaubt es nun Planern und Betreibern von Rechenzentren einen ganzheitlichen Ansatz zu fahren. Die seit Längerem im Markt befindlichen Empfehlungen und Vorschläge zum Beispiel des amerikanischen Uptime-Instituts oder der TIA 942, ebenfalls aus den USA, oder der BICSI aus England haben alle einen eingeschränkten Blick auf Rechenzentren mit jeweils individuellen Schwerpunkten. Keine dieser Papiere betrachtet ein Rechenzentrum als Gesamtlösung für unternehmenskritische IT-Umgebungen.

Wer aber kennt die Normen und gesetzlichen Bestimmungen en detail? Und kann diese auch noch für den Kunden interpretieren und projektspezifisch anwenden? Wir stellen immer wieder fest, dass doch recht hemdsärmelig mit diesen Dingen umgegangen wird und es ist die dringende Empfehlung, dass ein Rechenzentrums-Fachplaner dem Kunden beratend zur Seite steht.

Effizienter kann man dies gestalten, wenn derjenige, der plant, auch die die durchgängige Verantwortung übernehmen kann und es zu keinem Wissensbruch beziehungsweise Schnittstellenbruch im Übergang der Planung bis hin zur Realisierung des RZ-Bau-Projektes kommt.

Diese Aufgabe übernehmen wir von ICT Facilities als Generalübernehmer, unser Team hat für die komplette Wertschöpfungskette ein für Rechenzentren erprobtes Vorgehensmodell erarbeitet. Unsere Experten arbeiten in der Normierungskommission GK 719 der DKE für die DIN EN 50600 mit und sind – neben ihrer Ingenieursausbildung – vielfach durch den TÜV Nord und das Uptime Institute zusätzlich qualifiziert.

Aktuell wird beispielsweise in der Normierungskommission daran gearbeitet, die DIN EN 50600 in die international gültige ISO/IEC TS 22237 zu überführen, so dass auch die weltweite Relevanz sichergestellt wird.

ICT Facilities auf dem DataCenter Day 2018

Am 23. Oktober 2018 findet im Vogel Convention Center (VCC), Würzburg, der diesjährige „DataCenter Day 2018“ im statt. Mit dabei ist die ICT Facilities GmbH:

Um 14:40 Uhr redet in der Shedhalle Ralph Wölpert über das Thema: „Standardisierter Rechenzentrumsbau für den Mittelstand – geht das mit der DIN EN 50600?

Es werden sicher noch Fragen offen bleiben. Und Anregungen sind ausdrücklich gewünscht. Deshalb sei an dieser Stelle noch einmal auf das Match-Making-Tool verwiesen, mit dem jeder Besucher vor Ort und darüber hinaus Treffen vereinbaren kann.

Welche Entscheidungen hat ein Unternehmen auf dem Weg zu einem neuen Rechenzentrum zu treffen?

Holger Zultner: Der Weg zu einem funktionierenden Rechenzentrum ist durchaus kompliziert. Empfehlenswert ist in jedem Fall die Beauftragung eines in der Realisierung von Rechenzentren erfahrenen Generalübernehmers, denn damit können die ersten Hürden wie Schnittstellen-Management, Abstimmung der Arbeitspakete und die Vertragsgestaltung mit den Nachunternehmern bereits geklärt sein. Hinzu kommt die nicht immer ganz einfache zeitliche und technische Koordination der Subunternehmen und Spezialfirmen, die in den komplexen Rechenzentrumprojekten unvermeidlich benötigt werden – so zum Beispiel für die Elektrotechnik, die Klimatisierung oder das komplette Paket der Sicherheitstechnik.

Schon vor dem eigentlichen Projektbeginn stellen sich durchaus schon viele entscheidende Fragen, etwa nach dem IT-Bedarf des Unternehmens und der zugehörigen IT-Strategie, dem für das Unternehmen geeigneten Betreibermodell, Stichwort: ‚Make or Buy‘, den zukünftigen Dimensionen der IT oder einer Optimierung der vorhandenen Infrastrukturen. Die Antworten darauf kann der professionelle Generalübernehmer liefern. Er erstellt, zusammen mit dem Betreiber, zunächst eine Übersicht der strategischen Anforderungen in Hinsicht auf die angenommene Geschäftsentwicklung und eine Risiko-und Standortanalyse nach DIN EN 50600 und stellt dann eine Auswertung der verschiedenen Möglichkeiten für das Management sowie die Fachabteilungen dar.

Könnten Sie den Workflow in einigen Stichworten erläutern?

Holger Zultner: Im Rahmen unserer Leading the Datacenter Business Strategie, nehmen wir das „Leading“ mit der deutschen Übersetzung „Führen“ durchaus wörtlich und haben einen Prozess entwickelt, der den Kunden bei der Hand nimmt und ihn durch die unterschiedlichen Prozessschritte eines RZ-Projektes führt. Wir unterteilen den Gesamtprozess in mehrere transparente Schritte, die wir LTS 1 bis LTS 3 (LTS = Lead-to-Success) nennen. In jedem dieser Schritte gibt es für den Auftraggeber einen möglichen ‚exit point‘, an dem er die Projektzusammenarbeit mit ICT Facilities gerne weiterführen oder auf eigenen Wunsch beenden kann.

Das schafft Vertrauen. Schritt für Schritt. Zum gemeinsamen Erfolg.

Es gibt bei ICT Facilities keine Verträge, die darauf ausgelegt sind, die Vertragslücken zu entdecken, die Tür und Tor für Nachträge öffnen oder versteckte Alleingänge, sondern alle Teile des Prozesses werden nur in Abstimmung mit dem Kunden abgearbeitet. Was die Gestaltung der Verträge angeht, sind wir offen, ob nun ein Pauschalvertrag oder beispielsweise ein Open-Book-Ansatz oder Hybridansatz gewählt wird. Der Kunde muss sich in seiner Vertragsart wohlfühlen und größtmögliche Sicherheit hinsichtlich der Projektziele (Kosten, Zeit, Qualität) verspüren. Nur dann, so unsere Erfahrung, lebt er auch seine gewählte Rolle im GÜ-Partnerschaftsmodell im Sinne seiner eigenen definierten Ziele

Die nachfolgende Grafik macht die Arbeiten des Generalübernehmers ICT Facilities deutlich:

Der Workflow eines komplexen Planungs- und Realisierungsprojektes
Der Workflow eines komplexen Planungs- und Realisierungsprojektes (Bild: ICT Facilities)

Zentrales Element ist dabei der ‚Projekt-Reißverschluss‘, der den Workflow und die Details beschreibt. Im Prozess werden die Anforderungen des Kunden so bearbeitet, dass sich im Projektverlauf durch den sich zunehmend verschließenden Reißverschluss eine an der Standardlinie ausgerichtete Optimierungslinie ergibt. Dabei sind die Arbeitspakete der beiden Partner gemeinsam abgestimmt und sowohl zeitlich als auch personell vereinbart. Eine Verzahnung der Aktivitäten ergibt einen reibungslosen Ablauf.

In den LTS-Phasen werden die Leistungen in Anlehnung an die HOAI-Phasen erbracht. Damit ist ein wesentliches Transparenzkriterium im Workflow erfüllt. Es werden, wie in der Automobil-Industrie schon seit rund zwei Jahrzehnten üblich, Methoden zur nachweisbaren Effizienzsteigerung und Modell-Darstellung angewendet.

Welche Methoden wendet die ICT Facilities in den Rechenzentrumsprojekten an?

Holger Zultner: In den Projekten spielen das LEAN-Management (in Anlehnung an das Last Planner System) und das Building Information Modeling (BIM) ganz wesentliche Rollen. Sie sind diejenigen Methoden, die helfen, alle Prozesse eines Rechenzentrumprojektes in jeder Phase für den Kunden und die Partner transparent zu machen.

Wir agieren hier strategisch mit einem Lean Thinking-Ansatz, der bedeutet „Werte ohne Verschwendung“ zu schaffen. Für das Projekt gilt es, die Aktivitäten, die für eine durchgängige Wertschöpfung notwendig sind, optimal aufeinander abzustimmen und überflüssige Tätigkeiten, also die Verschwendung, zu vermeiden. Aus Kundensicht werden damit die Bereiche Zeitplanung, Individualität, Transparenz, Qualität und Preisgestaltung optimal erfüllt.

Die Last Planner-Methode hilft Entscheidungen für die dem Verantwortlichen zugewiesenen Mitarbeiter im Rahmen der wöchentlichen Ablaufplanung und der Vorschauplanung für weitere vier bis sechs Wochen zu treffen. Der Fachbauleiter definiert dabei die Übergabekriterien für (Vor-)Leistungen zwischen den Gewerken, dem Architekten und weiteren Fachplanern.

Für unsere Kunden ist dies ein absolutes Erfolgsmodell. LEAN und BIM bedeutet für uns, zu hinterfragen, was sinnvoll für das Projekt ist – und was nicht. Auch von einem Textverarbeitungsprogramm nutzt selbst ein geübter Anwender nur rund 10 Prozent und erreicht dennoch sein Ziel. Unser Ziel ist es, alle am Rechenzentrumsprojekt Beteiligten verpflichtend methodisch in die Konstruktion mit einer (BIM-) Software und unserem LEAN 5D-Modell einzubinden.

Sie empfehlen also das Hinzuziehen eines GÜ-Experten. Welche Eigenschaften sollte dieser mitbringen?

Holger Zultner: Zunächst einmal sollte er herstellerneutral und lösungsorientiert beraten und sich intuitiv im erweiterten Normenumfeld bewegen können. Daneben stehen die bestmögliche Lösung im Sinne des Kunden sowie eine anforderungsgerechte und skalierbare zukunftsorientierte Auslegung im Fokus.

Zusätzlich können Zertifizierungskenntnisse helfen, dem Kunden die relevanten Eckpunkte in der Konzeption, Planung und Realisierung aufzuzeigen. Der GÜ muss ebenfalls vertraut mit Themen der IT- und Informationssicherheit sein und auch den Betrieb eines Rechenzentrumsverbundes einordnen können. Jedoch bewegen sich nur wenige Unternehmen auf diesem Niveau; das zeigen schon die vielen Preise, welche die ICT Facilities seit ihrer Gründung vor drei Jahren gewinnen konnte.

Was soll der Unternehmens-Kunde also konkret tun?

Holger Zultner: Als Fazit lässt sich festhalten, dass IT-Verantwortliche aufgrund des Umfangs und Komplexität der Materie, der Normen sowie der vielen weiteren relevanten Faktoren auf die fachliche Expertise eines beratenden, planenden und ausführenden Generalübernehmers setzen sollten. Denn die Hilfe von Expertenseite ist nach wie vor ein wichtiges Kriterium für den späteren Erfolg, kurze Zeitspannen und überschaubare Kosten.

Es ist aber auch festzuhalten, dass immer noch Menschen mit Menschen Geschäfte machen. Die Chemie der Projektbeteiligten muss ebenso stimmen, wie das spätere Projektergebnis. Deshalb präferieren wir den stufenweisen Einstieg in ein Projekt, weil er beidseitiges Vertrauen schafft.

Kurzum: Mit der Beauftragung eines GÜ durch Übernahme der Verantwortung für den Gesamtprozess, der Koordination der Subunternehmer und die Anwendung moderner Konstruktions- und Prozessmethoden ist die Planung und Umsetzung eines optimalen Rechenzentrums für den Kunden gewährleistet.

Noch können sich Besucher für den DataCenter Day am 23. Oktober 2018 anmelden.
Noch können sich Besucher für den DataCenter Day am 23. Oktober 2018 anmelden. (Bild: Vogel IT-Medien GmbH)

Agenda DataCenter Day 2018

Anmeldung DataCenter Day 2018

Ansprechpartner DataCenter Day 2018

* Das Interview führte Online-Journalistin Julia Niederwipper.

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