SLA-Tool hilft kommunalem IT-Dienstleister bei ISO-Zertfizierung

Die Regio IT Aachen GmbH setzt auf Open Source-Tool

| Autor / Redakteur: Steffen Rieger / Ulrike Ostler

Der zentrale Baustein eines IT-Toolsets, das dem IT-Dienstleister Regio IT dabei hilft, seine SLAs zu erfüllen, ist Open IT Cockpit.
Der zentrale Baustein eines IT-Toolsets, das dem IT-Dienstleister Regio IT dabei hilft, seine SLAs zu erfüllen, ist Open IT Cockpit. (Bild: Thomas Jansa/ Fotolia.com)

Der kommunale Dienstleister Regio IT aus Aachen hat für das Monitoring seines heterogenen Unternehmensnetzwerkes „Open IT Cockpit“ eingeführt. Das System fungiert nun als Umbrella-Management und überwacht alle Dienste und Geräte.

Vor der Einführung eines zentralen Monitoring überwachte Regio IT seine Geräte und Dienste über verschiedene herstellerspezifische Monitoring-Tools. Die Service Level Reports wurden dabei manuell erstellt.

In der heterogenen IT-Umgebung des Aachener Dienstleisters kommen alle gängigen Betriebssysteme (Windows, Linux, AIX, AS400, Netware) in unterschiedlichen – jedoch gepflegten – Versionsständen zum Einsatz. Jede Abteilung verfügt über eine eigene, zum Teil sehr spezielle Monitoring-Lösung. Citrix, Groupwise, Windows und Novell Server werden überdies mit separaten Tools überwacht. Dadurch konnte Regio iT seine Komponenten und Dienste nicht zentral überwachen und Verfügbarkeiten automatisiert nachhalten.

Um das Monitoring zu zentralisieren und die Prozesse transparent abzubilden, entschied sich der kommunale IT-Dienstleister aus Aachen, eine so genannte Umbrella-Lösung einzuführen. Dabei handelt es sich um einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem alle Komponenten eines Unternehmensnetzwerkes in einen Echtzeit-Management-Prozess einbezogen und entsprechend überwacht werden. Diese Informationen dienen zum automatisierten Erstellen und Bewerten von Service Level Agreements (SLAs) und der Verfügbarkeiten einzelner Systeme.

Das System-, Availability- und Service-Level-Monitoring-Tool Open IT Cockpit half dem Dienstleister, seine gesamte Monitoring-Infrastruktur neu zu definieren und sein IT-Portfolio nach der ISO-Norm 20000 zu zertifizieren. Heute stellt das Open-Source-Tool Messergebnisse in transparenter Weise dar und ermöglicht, die Servicevereinbarungen für die IT-Service-Erbringung der Regio -IT-Kunden nachzuhalten.

Die Entscheidungskriterien

Die Aachener ließen sich vom Fuldaer Dienstleister IT-Novum dadurch überzeugen, dass das Werkzeug bereits in Enterprise-Umgebungen erprobt ist sowie und durch die offene Architektur. Der Anbieter konnte darlegen, dass das Management-Tool in der Lage ist, auch sehr komplexe IT-Architekturen zu überwachen.

Ausschlaggebend hierfür sind auch die Integrationsmöglichkeiten. Das System verfügt über offene Schnittstellen zu fast allen Drittsystemen und Open Source-Projekten, insbesondere zu „i-doit“, „OTRS“ und „open QRM“, was die Einbindung in bestehende Umgebungen vereinfacht.

Auch der Support war mitentscheidend. Er gilt für 24 Stunden, sieben Tage pro Woche.

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