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Kempf-Getränkegroßhandel: Treue zum Systemhaus
Andreas Krause, Leiter IT/Organisation bei Kempf-Getränke, wollte das neue Logistikzentrum der Edeka-Tochter in Heddesheim auch aus IT-Sicht auf heutige und zukünftige Belastungen ausrichten, dabei aber auf gewachsene Partnerschaften und Strukturen nicht verzichten. „Die Frage nach Verfügbarkeit der IT steigt, die Wartungsfenster werden aber kleiner“, beschreibt Krause das Dilemma, vor dem IT-Verantwortliche stehen (siehe: Abbildung 6 bis 8).

Der Getränkegroßhändler beliefert täglich bis zu 1100 Kunden, also Edeka-Märkte, Tendenz steigend. Die Company erzielte im vergangenen Jahr 370 Millionen Euro Umsatz und investiert jetzt in neue Infrastruktur.
Auch Krause und sein Team von nur zehn Mitarbeitern entschied sich für Flex-Pod. Für ihn gaben hauptsächlich drei Gründe den Ausschlag: Kempf nutzte seit Jahren Produkte von Netapp und Cisco und konnten so sanft migrieren.
Zudem konnte die langjährige und bewährte Zusammenarbeit mit dem Partner Stemmer fortgesetzt werden. Schließlich erlauben die FlexPod-Komponenten große Flexibilität auch für die Zukunft. Kempf erwartet weiter steigende Anforderungen an Leistung und Kapazität – und er bleibt flexibel auch für Neuerungen etwa die Desktop-Virtualisierung.
Börse Stuttgart: Verfügbarkeit und Schnelligkeit
Sicherheit und Schnelligkeit sind wahrscheinlich die wichtigsten Kriterien, die eine Börse von ihrer IT erwartet. Mit rund 792 000 Wertpapieren, die in Stuttgart handelbar sind, erzielt der Börsenplatz ein Handelsvolumen von mehr als 450 Millionen Euro täglich.
Andreas Buff, Programmleiter der Börse Stuttgart, muss nicht nur die bestehende IT-Umgebung stabil halten, sondern schnell neue Börsenprodukte integrieren können. Dazu ist es unabdingbar, dass die IT skalieren kann und zwar in beide Richtungen: scale-out und scale-up.
Hohe Anforderungen an die Flexibilität und Verfügbarkeit
Dabei muss ein Betrieb rund um die Uhr ebenso gewährleistet sein, wie eine unterbrechungsfreie Wartung der Systeme. Als ob das nicht genug wäre, wollte Buff mit neuer IT-Architektur auch noch die Total Cost of Ownership (TCO) senken und beispielsweise Fläche und Energie im Rechenzentrum sparen. Für sich und sein Team wünschte er sich außerdem eine einfachere Handhabung, sprich: eine Reduzierung der Komplexität.
Auch die Börse Stuttgart entschied sich für eine Flex-Pod-Lösung, nachdem sie in einem doppelten TCO-Vergleich (mit bestehender Infrastruktur und mit Konkurrenzangeboten) gewonnen hatte.
Programmleiter Buff konnte mit Flex-Pod die angestrebten Ziele erreichen. Zwar lag der CAPEX, also das Investitionsvolumen, bei der Beschaffung etwas höher, „dafür sind die Betriebs- und Wartungskosten signifikant reduziert worden“, hat der Manager ausgerechnet.
Die Autorin:
Kriemhilde Klippstätter ist freie Autorin, Coach und Mediatorin in München.
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