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Buchverlosung „VMware View; Planen, Konfigurieren, Verwalten“ Buchautor infiziert vom VDI-Virus

| Redakteur: Ulrike Ostler

„Ich kann mich sehr gut an den Tag erinnern, an dem ich mit dem VDI-Virus infiziert wurde“, so stellt Sascha Karbinski, Teamleiter IT-Operations/Support bei DER Deutsches Reisebüro, sich und sein Buch „VMware View: Planen - Konfigurieren – Verwalten“ vor. Was er sonst so über Virtual Desktop Infrastructure denkt? Und wie Sie an das Buch kommen? Einfach

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Sascha Karbginski, Teamleiter IT-Operations/Support bei der DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG : „Es dauerte keine viertel Stunde, bis wir nur noch über die Einsatzmöglichkeiten von VDI sprachen.“ Seine Erfahrungen flossen in das Buch über VMware View ein.
Sascha Karbginski, Teamleiter IT-Operations/Support bei der DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG : „Es dauerte keine viertel Stunde, bis wir nur noch über die Einsatzmöglichkeiten von VDI sprachen.“ Seine Erfahrungen flossen in das Buch über VMware View ein.
(Bild: Sascha Karbginski )

Durch ein spezielles Übertragungsprotokoll lassen sich Windows-Arbeitsplätze zentral verteilen und betreuen. Diese Techniken fasst der Virtualisierungsspezialist VMware unter dem Begriff „View“ zusammen. Das Produkt besteht somit aus einer ganzen Reihe von Diensten und Funktionen, die in dem Arbeitsbuch für Administratoren von Karbginski und Lanzrath erklärt werden.

Die Basis bildet das „vSphere“, ein Gespann aus dem Hypervisor und seinen Verwaltungswerkzeugen. Hinzu kommen eine externe SQL-Datenbank und das „Microsoft Active Directory“. Diese Umgebung wird für View um die Bereitstellung und Verteilung der virtuellen Desktops erweitert. Die Autoren erläutern die nötigen vSphere- und View-Komponenten und erklären ihr Zusammenspiel.

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Doch wie kam es zu dem Buch?

Sascha Karbginski: Zusammen mit meinen beiden Kollegen und unserem VMware Account Manager saßen wir im Februar 2008 in einem Meeting zum Thema Server-Virtualisierung. Genau in dieser Zeit hatte VMware auch „VDI2“ für die Desktop Virtualisierung auf den Markt gebracht und außerdem gerade die Firma Thinstall übernommen. Es dauerte keine viertel Stunde. Da waren wir uns bei den Servern einig und sprachen die restliche Zeit ausschließlich über die Einsatzmöglichkeiten von VDI.

Das Treffen hatte also Folgen?

Sascha Karbginski: Es folgten die ersten Testumgebungen, Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Überzeugungsarbeiten beim Management und den beteiligten IT Fachabteilungen, sowie kleineren Rückschläge. Das führte schließlich zur größten produktiven VMware-View-Umgebung in Deutschland. (Stand 01/2010). Wir stellen unseren Mitarbeitern in 560 Filialen mehr als 2.000 Desktop-Arbeitsplätze zur Verfügung.

Woraus ziehen Sie Gewinn und wurden ihre Erwartungen in dieser Beziehung erfüllt?

Sascha Karbginski: Der für uns größte Gewinn ist ganz klar die Möglichkeit der zentrale Verwaltung, und damit gewonnene Kontrolle über den Arbeitsplatz, welche uns erst durch die Desktop-Virtualisierung ermöglicht wurde. Beispielsweise haben wir aufgrund einer geänderten Systemanforderung vor knapp zwei Jahren den Arbeitsspeicher je Desktop erhöhen müssen. Durch die Virtualisierung konnte dieser Vorgang tagsüber, an einer zentralen Stelle durchgeführt werden.

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Die Buchautoren

Sascha Karbginski wurde mit VDI-Virus infiziert.
Sascha Karbginski wurde mit VDI-Virus infiziert.
( Bild: Sascha Karbginski )
Sascha Karbginski ist seit 2005 als Teamleiter IT-Operations/Support bei dem Touristikunternehmen DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG tätig. Als Projektleiter ist er für die permanente Weiterentwicklung der Cloud Services verantwortlich.

In seinen Aufgabenbereich fiel auch das Projekt „vITA - virtual Infrastructure for Travel Agency“. Diese wurde im vergangenen Jahr mit dem „Best of VMworld Europe User Award“ in der Kategorie „Best Home Office / Remote Office Project“ ausgezeichnet. Karbginski zählt eine „solide kaufmännische Ausbildung“, technische Verständnis sowie Organisationstalent“ zu seinen Qualifikationen.

Matthias Lanzrath: "Mit dem Aufkommen der brauchbaren Server Virtualisierung unter "ESX 3.0" begannen die ersten spannenden Versuche mit VMware VDI."
Matthias Lanzrath: "Mit dem Aufkommen der brauchbaren Server Virtualisierung unter "ESX 3.0" begannen die ersten spannenden Versuche mit VMware VDI."
( Bild: Matthias Kanzrath )
Matthias Lanzrath beschäftigt sich seit mehreren Jahren intensiv mit der Virtualisierung und insbesondere mit der Desktop Virtualisierung – angefangen bei „VMware Workstation 4“ und „Virtual PC 2004“ von Microsoft. Die Technik eröffnete damals völlig neue Ansätze für flexibles und effizientes Arbeiten. Neben dem zu der Zeit aktuellen Windows XP ließen sich auch Windows 2000, Windows 98 und sogar Linux gleichzeitig auf einer Hardware betreiben.

„Das machte die Faszination an einer Technologie aus, die heute sogar noch mehr Spaß macht“, sagt Lanzrath und setzt hinzu: „Als erfahrener Systemadministrator, Wirtschaftsinformatiker, VMware Certified Professional und als einer der Architekten der größten virtuellen Desktopinfrastruktur in Deutschland, sehe ich die Desktop Vvirtualisierung als eine der größten Chancen und Möglichkeiten für Unternehmen professionellen IT-Service anzubieten.“

Gegenüber einer klassischen Desktop-Infrastruktur hat uns dies nicht nur die Kosten für einen Technikereinsatz gespart, sondern verlief auch vollständig innerhalb eines einzigen Tages ohne jede Downtime für den Anwender. Aber das ist nur ein Beispiel.

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