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Buchverlosung „VMware View; Planen, Konfigurieren, Verwalten“

Buchautor infiziert vom VDI-Virus

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Firma zum Thema

Welche Wünsche sind noch offen geblieben? Welche künftige Entwicklung der Software hätte für Sie den höchsten Stellenwert?

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Sascha Karbginski: Wir haben bereits 2010 mit VMware View 4.0 begonnen. Seit dem hat der Hersteller viele unserer Wünsche erfüllt und das Produkt mit jeder neuen Version spürbar verbessert. Die Antwort auf diese Frage wäre mir vor zwei Jahren noch deutlich einfacher gefallen.

War es schwierig, ihre Anwender davon zu überzeugen, auf einen eigenen, physischen, vollwertigen PC zu verzichten?

Sascha Karbginski: Während unserer Pilotphase konnten wir die angesprochene Zurückhaltung in der Tat deutlich wahrnehmen. Aus Sicht der Anwender konnte ein optisch kleineres Gerät auf keinen Fall mehr Leistung bringen.

Wir haben dann noch vor dem Rollout auf diese Situation reagiert und diesen in zwei Phasen unterteilt. In der ersten Phase haben wir auf den View Soft-Client in Kombination mit der Bestandshardware zurückgegriffen. Das hatte den großen Vorteil, dass dieser Schritt vollständig aus der Zentrale heraus und außerhalb der Geschäftszeiten vorgenommen werden konnte. Am nächsten Morgen waren die User dann sehr positiv von der neuen virtuellen Performance angetan.

Ergänzendes zum Thema
Der Buchinhalt

Aus dem Klappentext: „Jeder Umzug auf eine virtuelle Desktop-Infrastruktur beginnt mit der Bestandsaufnahme und der Bedarfsplanung. Danach werden die benötigten Serversysteme installiert, die externen Dienste angebunden und mit den Werkzeugen für vSphere und View verwaltet.

Dem Einrichten und Verteilen der virtuellen Arbeitsplätze ist breiter Raum gewidmet, wobei die manuelle und automatisierte Installation von Windows-Gästen gezeigt wird, Desktops werden gruppiert und den Benutzern aufgabenbezogen zugewiesen. Zum Schluss wird das Kapseln von Windows-Anwendungen mit dem in der Premium-Lizenz von View enthaltenen ThinApp beschrieben. Die so virtualisierten Programmpakete werden dann zentral und dezentral bereitgestellt.

Die Themen:

  • Infrastruktur planen
  • Datenbank und Microsoft Active Directory anbinden
  • vSphere-Dienste installieren: ESXi-Hypervisor und vCenter Server
  • View-Dienste installieren: Connection Server und View Composer
  • Server und Storage verwalten mit vSphere Client
  • Virtuelle Maschinen manuell und automatisiert anlegen
  • Virtuelle Desktops bereitstellen und verteilen mit View Administrator
  • Übertragungsprotokoll PCoIP und der View Agent
  • Endgeräte mit View Client vorbereiten
  • Teradici Zero Client einrichten und administrieren
  • Anwendungen kapseln mit ThinApp
  • Windows XP und 7 für View optimieren“

Inhaltsverzeichnis und Probekapitel auf der Verlags-Website C&L

Erst drei Wochen später haben wir in der Phase 2 die alte Hardware gegen „Wyse P20“ Zero Clients getauscht. Sofern die Anwender die Arbeit in einer Domäne gewohnt sind und der Zugriff auf optische Laufwerke oder Wechseldatenträger bereits untersagt ist, gibt es in der Kombination des PCoIP Protokolls mit den Zero Clients für den Anwender keinen spürbaren Unterschied mehr zu einem physischen PC.

Welche Veränderung hat die Desktop-Virtualisierung in Ihrer IT-Organisation nach sich gezogen?

Sascha Karbginski: Wir haben es geschafft, fast alle IT Themen vom Point-of-Sale in die zentrale IT zu verlagern. Der Anwender muss sich um keine Software-Updates und Desktop-Neustarts mehr kümmern. Auch können wir sicherstellen, dass lokal in den Filialen keine Daten mehr abgelegt werden, sondern diese zentral im Rechenzentrum geschützt sind.

Unsere Wiederherstellungszeiten haben sich von knapp einem Tag Ausfallzeit, im Falle einer defekten Festplatte, auf unter eine Stunde reduziert. Insgesamt bedeutet das aber auch, dass wir in der zentralen IT nun mehr Aufgaben übernommen haben und die Infrastruktur komplexer geworden ist.

Verschiedene Anbieter offerieren Lösungen für die Desktop-Virtualisierung. Was hat Sie bewogen, ein Produkt von VMware einzusetzen?

Sascha Karbginski: Die Anforderungen an eine Software zur Virtualisierung von Desktops stellte zum Projektbeginn alle Anbieter vor eine große Herausforderung. Zum Beispiel werden in den Verkaufsgesprächen unserer Mitarbeiter in den Filialen häufig kleine Hotel-/Destinationsvideos und Fotos eingebunden. Diese kleinen Filme basieren in der Regel auf Flash und sollen selbstverständlich möglichst Ruckelfrei und vor allem auch in voller Farbtiefe dargestellt werden.

VMware hatte aus unserer Sicht zu dieser Zeit durch die bevorstehende Implementierung des PCoIP Protokolls aus dem Hause Teradici im Bereich Performance ganz klar die Nase vorn. Untermauert wurde die Entscheidung durch die führende Position und unsere gute Erfahrung im Bereich der Server-Virtualisierung.

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