Tool-Test – Matrix42 Empirum v14, Teil 2: Windows 7 Migration

Beim Wechsel von Windows XP zu Windows 7 brauchen Admins Profis

03.03.2011 | Autor / Redakteur: Thomas Bär / Ulrike Ostler

Im Teil 2 seines Produkttests von „Empirium v14“ untersucht Thomas Bär wie gut das Werkzeug für die Migration nach Windows 7 taugt.
Im Teil 2 seines Produkttests von „Empirium v14“ untersucht Thomas Bär wie gut das Werkzeug für die Migration nach Windows 7 taugt.

Auf Windows 7 migrieren und/oder gleich virtulalisieren? Für das Workplace-Management „Empirium v14“ von Matrix sollte beides kein Problem darstellen. Hier sind die Ergebnisse des Tests.

Hersteller Matrix42 stellte für einen Test der Migrationsfunktionen eine virtuelle Maschine für das VMware-Umfeld bereit. Die Installation auf Basis eines Windows Server 2008 R2 verfügt über alle benötigten Komponenten: Active Directory, DNS, DHCP und eine aktuelle Microsoft SQL-Datenbank. Empirum integriert sich in Verzeichnisdienste wie das Active Directory.

Das Tool erlaubt jedoch auch eine vollkommen vom Verzeichnis losgelöste Organisation über die eigene Oberfläche. Als Datenbanksystem verwendet Empirum das Microsoft-eigene Datenbanksystem in den verschiedenen Ausbaustufen.

Um eine möglichst typische Einrichtung von Empirum im Unternehmen abbilden zu können, wurde für den Test zunächst Windows XP auf Client-Computer installiert und mit verschiedenen Programmen aus den vorbereiteten Softwarepaketen ausgestattet. Die Verteilung von Windows XP verläuft dabei weitgehend identisch zur späteren Migration auf Windows 7.

Computer die mit einem Betriebssystem ausgestattet werden sollen, aktiviert der Administrator für die Installation. Alle verwalteten Computer im Empirum-Umfeld arbeiten typischerweise mit DHCP und senden beim Start PXE-Anfragen. Steht ein Installationsauftrag auf dem Server bereit, wird der Client-Computer mit einem Boot-Image versorgt und der Kopier- und Installationsvorgang gestartet.

Migration – Organisation und Technik

Um eine Migration möglichst aller Einstellungen, Programme und Dateien effektiv durchführen zu können, sollte die Umgebung bereits zu XP-Zeiten mit Empirum verwaltet werden. Software, die ohne das entsprechende Softwarepaket in Empirum manuell auf dem Computer installiert wurde, wird nach der Umstellung nicht mehr bereitstehen.

Insgesamt offenbart die Migration schnell ihr primär organisatorisches, denn technisches Gesicht. Die Empirum-Datenbank muss mit aktuellen Inventar- und Nutzungsdaten gefüllt sein, um einen reibungslosen Betriebssystemwechsel auf den Client-Computern durchführen zu können.

Sehr hilfreich ist hierbei das Application Usage Tracking (AUT) von Matrix42. Dieses Programm protokolliert die tatsächliche Nutzung von unterschiedlichen Programmen auf den Client-Systemen.

weiter mit: Filter helfen bei der Suche nach Window-7-kompatiblen Komponenten

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