Rechenzentrum auf ehemaligem Kraftwerksgelände Aus Serverwärme von Schwarz Digits wird Fernwärme für Lübbenau

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Die Schwarz-Gruppe baut in Lübbenau ein 200-Megawatt-Rechenzentrum. Ab 2028 soll die beim Betrieb entstehende Wärme in das bestehende Fernwärmenetz eingespeist werden.

Symbolbild aus Lünen: Auf dem Gelände eines ehemaligen Kohlekraftwerkstandort im Spreewald baut Schwarz Digits aktuell ein Rechenzentrum. (Bild:  Kohlekraftwerk Lünen /Daniel Grothe/DanGrothe / CC BY 2.0)
Symbolbild aus Lünen: Auf dem Gelände eines ehemaligen Kohlekraftwerkstandort im Spreewald baut Schwarz Digits aktuell ein Rechenzentrum.
(Bild: Kohlekraftwerk Lünen /Daniel Grothe/DanGrothe / CC BY 2.0)

Die Schwarz-Gruppe will die Abwärme ihres geplanten Rechenzentrums in Lübbenau im Spreewald künftig für die Wärmeversorgung der Region nutzen. Dazu hat die Digitalsparte Schwarz Digits eine Vereinbarung mit der Stadt geschlossen. Ab 2028 soll die Serverabwärme in das lokale Fernwärmenetz eingespeist werden.

In diesem Artikel alle technischen Details zum Standort nachlesen:

200 Megawatt Anschlussleistung geplant

Das Rechenzentrum soll Ende 2027 in Betrieb gehen und zunächst mit einer Anschlussleistung von rund 200 Megawatt für Künstliche Intelligenz (KI) und Cloud-Dienste ausgelegt sein. Die Schwarz-Gruppe investiert nach eigenen Angaben rund elf Milliarden Euro in das Projekt.

Standort: ehemaliges Kohlekraftwerk

Das Rechenzentrum entsteht auf dem Gelände eines ehemaligen Kohlekraftwerks. Für den Betrieb will Schwarz Digits nach eigenen Angaben Strom aus erneuerbaren Energien nutzen. Mit der geplanten Abwärmenutzung wird die Wärme aus dem Rechenzentrumsbetrieb in ein bestehendes Wärmenetz integriert.

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