Niedersachsen 200-MW-Rechenzentrum in Schladen-Werla geplant

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Auf einer Fläche von gut 140.000 Quadratmetern will Gdd Green Datacenters ein Rechenzentrum mit rund 200 MW Anschlussleistung bauen. Die ersten Ausbaustufen sind ab 2030, spätestens 2031 geplant.

Standort vor Ort Schladen-Werla/Beuchte mit Landrätin Christiana Steinbrügge,  Bürgermeister Gemeinde Schladen-Werla Martin Schulze, Dr. Claudius Schiller, Geschäftsführer der Wirtschafsförderung im Landkreis Wolfenbüttel GmbH, Christian  Vorwerck, Geschäftsführer der gdd Green Datacenter Development GmbH & Co. KG und  dem Flächeneigentümer Landwirt Clemens von König.(Bild:  gdd Green Datacenter Development GmbH & Co. KG)
Standort vor Ort Schladen-Werla/Beuchte mit Landrätin Christiana Steinbrügge, Bürgermeister Gemeinde Schladen-Werla Martin Schulze, Dr. Claudius Schiller, Geschäftsführer der Wirtschafsförderung im Landkreis Wolfenbüttel GmbH, Christian Vorwerck, Geschäftsführer der gdd Green Datacenter Development GmbH & Co. KG und dem Flächeneigentümer Landwirt Clemens von König.
(Bild: gdd Green Datacenter Development GmbH & Co. KG)

Die Gemeinde Schladen-Werla hat im April 2026 einstimmig den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan gefasst. Anfang September bestätigte der zuständige Netzbetreiber zudem die Reservierung der geplanten Stromkapazitäten. Damit sind zwei wichtige Voraussetzungen für die weitere Projektplanung erfüllt.

So könnte das Rechzentrum am Standort Schladen-Werla aussehen.(Bild:  gdd Green Datacenter Development)
So könnte das Rechzentrum am Standort Schladen-Werla aussehen.
(Bild: gdd Green Datacenter Development)

Das Vorhaben wird seit 2025 von der Gdd Green Datacenter Development entwickelt. Die mehr als 140.000 Quadratmeter große Fläche soll Rechenzentrumskapazitäten für Cloud- und Künstliche-Intelligenz-Anwendungen (KI) ermöglichen. Nach aktuellem Planungsstand sollen erste Ausbaustufen 2030 oder 2031 in Betrieb gehen.

Zum Energiekonzept gehören regionale Wind- und Solarparks. Wie deren Strom konkret in den Betrieb des Rechenzentrums einfließt, hängt von der späteren Betriebsstruktur ab.

Auch die Nutzung der entstehenden Abwärme ist vorgesehen. Die konkreten Konzepte für Kühlung und Wärmenutzung sollen in der weiteren Planung mit künftigen Betreibern ausgearbeitet werden. Dabei soll auch geprüft werden, wie die Wärme vor Ort genutzt werden kann.

Als nächste Schritte stehen die weitere Bauleitplanung und die technische Konkretisierung möglicher Betriebsmodelle an. Dabei geht es unter anderem um Kühlung, Abwärmenutzung und die Anbindung regional erzeugter erneuerbarer Energie.

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