Forschungsinfrastruktur für Quanten- und Halbleitertechnologien Richtfest in Dresden – Hier entsteht ein Zentrum für Quantenforschung

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden und die Technische Universität Dresden errichten einen gemeinsamen Forschungsneubau für Quanten- und Halbleitertechnologien. Die Kosten belaufen sich auf rund 70 Millionen Euro.

V.l.: Sebastian Gemkow, Sächsischer Staatsminister für Wissenschaft; Dr. Andreas Handschuh, Chef der Sächsischen Staatskanzlei; Dr.-Ing. E. h. Thomas Reiter, Abteilungsleiter für Raumfahrt und Sicherheit im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR); Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden; Falk Reinhardt, Technischer Geschäftsführer des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB); Juliane Schmidt, Kaufmännische Direktorin des IFW Dresden; Jan Gerken, Kanzler der TU Dresden; Prof. Bernd Büchner, Wissenschaftlicher Direktor des IFW Dresden und Prof. Matthias Vojta, Sprecher des Exzellenzclusters ctd.qmat.(Bild:  Ben Gierig)
V.l.: Sebastian Gemkow, Sächsischer Staatsminister für Wissenschaft; Dr. Andreas Handschuh, Chef der Sächsischen Staatskanzlei; Dr.-Ing. E. h. Thomas Reiter, Abteilungsleiter für Raumfahrt und Sicherheit im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR); Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden; Falk Reinhardt, Technischer Geschäftsführer des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB); Juliane Schmidt, Kaufmännische Direktorin des IFW Dresden; Jan Gerken, Kanzler der TU Dresden; Prof. Bernd Büchner, Wissenschaftlicher Direktor des IFW Dresden und Prof. Matthias Vojta, Sprecher des Exzellenzclusters ctd.qmat.
(Bild: Ben Gierig)

Am Campus „Südvorstadt“ der Technischen Universität Dresden (TUD) entsteht ein Forschungsneubau des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW Dresden) und des Exzellenzclusters Complexity, Topology and Dynamics in Quantum Matter (ctd.qmat). Das Gebäude an der Nöthnitzer Straße soll Hightech-Labore, Büros und Kommunikationsbereiche für Wissenschaftler bereitstellen.

Auf mehr als 8.000 Quadratmetern sollen Quantenmaterialien und Halbleitermaterialien erforscht werden. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Materialien für energiesparende Quantenchips und hochsensible Quantensensoren.

So soll der Laborverbundneubau einmal aussehen. Die Fertigstellung ist 2029 geplant.(Bild:  AWB Architekten Dresden)
So soll der Laborverbundneubau einmal aussehen. Die Fertigstellung ist 2029 geplant.
(Bild: AWB Architekten Dresden)

Rund 70 Millionen Euro für den Neubau

Die Baukosten belaufen sich auf rund 70 Millionen Euro. Der Freistaat Sachsen und der Bund tragen die Finanzierung. Mit dem Richtfest am 1. September rückt auch die Fertigstellung und Eröffnung näher. Diese sind für Mitte 2029 vorgesehen.

Das IFW Dresden übernimmt als Bauherr die Planung, Koordination und Realisierung des gemeinsamen Gebäudes. Die Bauherrschaft ist nach Angaben der Forschungseinrichtungen ein bundesweit einzigartiges Modell für die Zusammenarbeit zwischen einer nicht-universitären Forschungseinrichtung und einer Universität.

Forschung unter Extrembedingungen

Die Infrastruktur soll Untersuchungen von Quantenmaterialien unter Extrembedingungen ermöglichen, darunter bei ultratiefen Temperaturen. Ziel ist es, Materialien mit gezielt einstellbaren Eigenschaften für neue Energietechnologien, energieeffiziente Elektronik und robuste Quantenbits zu entwickeln.

Der Neubau soll auch die bestehende Kooperationen zwischen IFW Dresden und TUD ausbauen und Platz für weitere gemeinsame Forschungsinitiativen schaffen.

(ID:50942957)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu RZ- und Server-Technik

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung