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Migration auf zentrale IT-Management-Lösung senkt Betriebskosten und beschleunigt den IT-Support Aon geht auf Nummer sicher

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Für ein weltweit agierendes Versicherungsunternehmen wie Aon ist eine leistungsfähige und ausfallsichere IT-Infrastruktur lebenswichtig. Verursachen stockende IT-Systeme während der Kundenberatung längere Antwortzeiten, kann dies zu direkten Umsatzausfällen führen. Verzögert gelieferte Analysen und Auswertungen senken die Produktivität der Mitarbeiter.

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theGuard! System Management Center vereinfacht das Business Service Management
theGuard! System Management Center vereinfacht das Business Service Management
(Bild: Realtech)

Um den unterbrechungsfreien Betrieb der verteilten IT-Infrastruktur aller deutschen Standorte sicherzustellen, setzte Aon bislang auf einen Mix unterschiedlicher IT-Management-Werkzeuge, wie beispielsweise die Open Source-Lösungen Nagios oder OpenMaster.

Schwierigkeiten durch fehlende Verknüpfungen

Die Vielzahl der eingesetzten Monitoring-Lösungen führte jedoch zu erheblichen Schwierigkeiten in der täglichen Arbeit der IT-Abteilung, da die zur Systemüberwachung bislang genutzten IT-Werkzeuge untereinander nicht verknüpft waren. Auch konnten Zusammenhänge verschiedener Störungen nur mit zusätzlichem Abstimmungsaufwand identifiziert werden. Die Vielzahl der IT-Management-Lösungen machte eine hohe Spezialisierung der IT-Mitarbeiter notwendig, wodurch sich die Antwortzeiten des IT-Supports verlängerten. Insgesamt führte der administrative Aufwand bei der Systemverwaltung folglich zu unverhältnismäßig hohen Kosten rund um den IT-Betrieb.

Fließender Übergang zur zentralen Lösung

Um den Betrieb zu vereinfachen und die Kosten zu senken, sollten die eingesetzten IT-Werkzeuge konsolidiert und durch eine zentrale IT-Service-Management-Lösung ersetzt werden. Zu den wesentlichen Zielen des Projekts zählte, dass sich die gesamte IT-Landschaft von zentraler Stelle aus und mit nur noch einer Software-Lösung überwachen lässt.

Darüber hinaus sollten die Abhängigkeiten der Geschäftsprozesse von den bestehenden IT-Komponenten sichtbar und das Monitoring insgesamt effizienter werden. Nach einer Evaluation verschiedener Produkte entschied sich Aon schließlich für das theGuard! Service Management Center von Realtech.

Automatische Erfassung aller vorhandenen Komponenten

Mit der neuen Lösung ist Aon in der Lage, ihre IT-Landschaft über alle Standorte in Deutschland hinweg zu verwalten. Vom Netzwerk bis zum Server erfasst die Software automatisch alle in der IT-Infrastruktur vorhandenen Komponenten. Die technischen Daten, den Status und die jeweilige Konfiguration dieser Elemente speichert das theGuard! Service Management Center in einer zentralen CMDB (Configuration Management Database).

Durch die Normalisierung dieser Daten ist es möglich, alle Komponenten logisch miteinander zu verbinden und deren Status übergreifend und in Bezug auf die übergeordneten Geschäftsprozesse abzubilden. Aon erhält so eine prozessorientierte Sicht auf die Unternehmens-IT: Die IT-Mitarbeiter erkennen sofort, welche Geschäftsprozesse durch eine Systemstörung unmittelbar betroffen sind und können die Fehler innerhalb kürzester Zeit beheben.

Gemeinsam mit Aon integrierten die Realtech-Berater das bestehende Ticket-System und optimierten den Workflow der Support-Mitarbeiter: Der Support kann nun innerhalb des Ticket-Systems die Warnmeldungen der Software einsehen, wodurch sich die Fehlersuche und -behebung erheblich beschleunigen.

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