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In-Memory aus der Private Cloud Anbieter und User Fujitsu packt SAP HANA auf VMware

| Autor / Redakteur: Stefanie Schönberger / Ulrike Ostler

Ein Schwerpunkt des IT-Dienstleisters Fujitsu TDS GmbH ist das Angebot rund um SAP, speziell das Angebot für „SAP HANA“. Der Mutterkonzern wollte SAP HANA aus der „Fujitsu Private Cloud“, von einem Rechenzentrum in Deutschland aus, anbieten können und zwar zum selben Preis und so schnell wie klassische SAP-Systeme – bei optimierter Sicherheit.

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Das Virtualisierung kann Fujitsu seinen Kunden SAP HANA in einer Private Cloud anbieten, aus einem Rechenzentrum in Deutschland.
Das Virtualisierung kann Fujitsu seinen Kunden SAP HANA in einer Private Cloud anbieten, aus einem Rechenzentrum in Deutschland.
(Bild: Fujitsu)

„Schon im Jahr 2012 stellte ein Kunde auf einer Konferenz die alles entscheidende Frage: Wie bringt man die fixen Hardware-Investitionskosten mit den flexiblen Anforderungen von SAP HANA in Einklang?“, erläutert Manuel Thalhofer, Portfoliomanager SAP Services, Market Operations Central Europe, bei Fujitsu, die Überlegungen hinter der Virtualisierung. „Wir bei Fujitsu haben deshalb nach einer Lösung gesucht, mit welcher SAP HANA Systeme genauso flexibel angeboten werden können, wie klassische SAP Systeme.“

Ziel sei es gewesen, Lösungen zu finden, mit denen Kunden nur die Ressourcen bezahlen, die sie auch tatsächlich beziehen. Zudem sollte dem Kunden eine integrierte Hochverfügbarkeitslösung geboten werden, die exakt zum jeweiligen Business Case des Kunden passt – mit dessen Budget und Anforderungen also übereinstimmt.

Manuel Thalhofer, Portfolio-Manager SAP Services, Market Operations Central Europe bei Fujitsu: „Mit dem Software-Defined Datacenter stellen SAP HANA-Systeme für Fujitsu heute keine Herausforderung mehr dar.“
Manuel Thalhofer, Portfolio-Manager SAP Services, Market Operations Central Europe bei Fujitsu: „Mit dem Software-Defined Datacenter stellen SAP HANA-Systeme für Fujitsu heute keine Herausforderung mehr dar.“
(Bild: Fujitsu)

Vor der Virtualisierung von SAP HANA stand Fujitsu deshalb vor der Herausforderung Qualität und Kosten in Einklang zu bringen. Als Service-Provider ist es hier die Kernkompetenz von Fujitsu die entsprechenden SLAs mit der richtigen Technologie zu untermauern, um die Risiken für Fujitsu als auch für den Kunden zu reduzieren. Darüber hinaus war Vorgabe, die Anforderungen der Kunden nach einer raschen und flexiblen Implementierung von SAP HANA schnellstmöglich umzusetzen sowie die SAP Applikations- und Datensicherheit zu optimieren, um die Fujitsu IT für Business Innovationen und neue SAP Services vorzubereiten.

Die Virtualisierung war der Anfang – das SDDC das Ziel

Um den Herausforderungen zu begegnen, haben sich die Verantwortlichen rund um Thalhofer deshalb dazu entschieden, SAP HANA zu virtualisieren – basierend auf VMware-Software, Aus Sicht der Beteiligen ein logischer Schritt: Denn Fujitsu ist langjähriger VMware Service Provider und setzt schon viele Jahre auf die Virtualisierung mit VMware.

Bereits vor einiger Zeit wurde das umfangreiche Fujitsu Portfolio an SAP-Angeboten um die neue transaktionale „SAP Datenbank Sybase ASE“ erweitert. Denn diese lässt sich zur Umsetzung einer konsistenten Datenbankstrategie mit SAP HANA und „SAP Sybase IQ“ verbinden, den drei zentralen Säulen der „SAP Realtime Business“ Plattform. Im Jahr 2013 wurde schließlich die Virtualisierung von Sybase ASE mit „VMware vSphere“ angestoßen. Und Fujitsu ist seitdem einer der ersten Kunden, der die komplexe SAP Datenbank komplett virtualisiert hat.

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