In-Memory aus der Private Cloud

Anbieter und User Fujitsu packt SAP HANA auf VMware

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Happy Anwender und mehr SDDC

„Die Produkte von VMware und deren Performance haben uns überzeugt und wir haben bei der Virtualisierung bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Bei der Virtualisierung von SAP HANA haben wir deshalb auf die Produkte des Software-Defined Data Centers gesetzt“, sagt im Nachhinein Frank Bräuninger, Technologie Manager, Plattform Design, bei Fujitsu.

Mit VMware vSphere wurde der SAP-Betrieb in der Fujitsu Private Cloud zunächst weitestgehend automatisiert und die Infrastrukturkosten deutlich gesenkt – und das bei einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit. Zudem konnten mit der „VMware vCloud Suite“, einer integrierten Lösung für die Einrichtung und Verwaltung einer VMware vSphere-basierten Private Cloud, deutliche Verbesserungen bei Effizienz, Agilität und Kontrolle erzielt werden, bei einer schnelleren Bereitstellung von Anwendungen mit der erforderlichen Compliance und Verfügbarkeit. Darüber hinaus ist es mit „vMotion“ gelungen, ganze Datenbanken, SAP-Systeme sowie SAP-HANA-Systeme online ohne Downtime auf andere Systeme umzuziehen.

Das Firmengebäude von Fujitsu in Neckarsulm.
Das Firmengebäude von Fujitsu in Neckarsulm.
(Bild: Fujitsu)

„Ein Leistungsversprechen von Fujitsu ist es, SAP Applikationen einfacher zu gestalten. Um dieses Versprechen zu erfüllen, müssen die Applikationen auch für uns einfach in der Wartung und im Betrieb sein. Mit VMware haben wir das erreicht und ganz nebenbei die Systembereitstellungszeit und die Sicherheit optimiert“, fasst Bräuninger zusammen.

Mit SDDC zu Flexibilität, Hochverfügbarkeit und geringeren Kosten

Denn gerade das Thema Sicherheit werde großgeschrieben. Die Daten der Kunden in der Fujitsu Private Cloud werden deshalb direkt in einem Rechenzentrum in hochsicheren Rechenzentren in Deutschland gehostet – damit unterliegen diese der deutschen Gesetzgebung hinsichtlich Datenschutz und Datensicherheit.

Gar nicht virtuell, sondern sicher und kompakt: DerTechnikraum in einem der Rechenzentren von Fujitsu.
Gar nicht virtuell, sondern sicher und kompakt: DerTechnikraum in einem der Rechenzentren von Fujitsu.
(Bild: Fujitsu)

Darüber hinaus ist Fujitsu jetzt in der Lage, die gleichen bewährten Technologien und Prozesse, die bereits für klassische SAP Systeme eingesetzt wurden, für SAP HANA Kunden einzusetzen. Und das unter den gleichen Bedingungen hinsichtlich Flexibilität, Hochverfügbarkeit und Kosten. Der Betriebsaufwand wird dadurch deutlich reduziert und vor allem einfacher gestaltet. So können beispielsweise ganze SAP HANA Systemlandschaften sowie mehrere produktive SAP HANA Systeme auf einem Server virtualisiert werden.

„Darüber hinaus stellen SAP HANA-Systeme mit dem Software-Defined Data Center heute keine Herausforderung mehr für Fujitsu dar. Wir werden daher auch zukünftig das Ziel der vollständigen SAP-HANA-Betriebsautomatisierung konsequent weiter verfolgen, um Kunden noch agilere und flexiblere Anwendungen im Bereich SAP ermöglichen zu können“, kündigt Thalhofer an.

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