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45 Betriebssysteme für den Raspberry Pi

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Ubuntu Mate 16.04.2 – noch bis April 2019 aktiv gepflegt

Die Raspberry Pi 2- und 3-Modelle sind stark genug, auch die aktuellen Distributionen von Ubuntu als Betriebssystem zu verwenden. Eine Anwendung wie LibreOffice läuft bereits mit Ubuntu Mate 15.10 auf dem Raspberry Pi 2 relativ flüssig. In neueren Betriebssystemversionen wurde die Performance weiter verbessert.(Bild:  Robert di Marcoberardino/Screenshot)
Die Raspberry Pi 2- und 3-Modelle sind stark genug, auch die aktuellen Distributionen von Ubuntu als Betriebssystem zu verwenden. Eine Anwendung wie LibreOffice läuft bereits mit Ubuntu Mate 15.10 auf dem Raspberry Pi 2 relativ flüssig. In neueren Betriebssystemversionen wurde die Performance weiter verbessert.
(Bild: Robert di Marcoberardino/Screenshot)

Im Laufe der Zeit haben sich einige Entwickler daran gemacht, auch andere Debian-basierte Linux-OS-Varianten auf den Raspberry Pi zu portieren. Eine der jüngsten, aber vielversprechendsten Distributionen ist hier „Ubuntu Mate“, eine Umsetzung des wohl am weitesten verbreiteten Linux-Betriebssystems.

Seit dem leistungsstärkeren Raspberry Pi 2 ist es relativ einfach möglich, die neueren Builds von Ubuntu auf den Einplatinenrechner zu übertragen. Zum Zeitpunkt dieses Artikels ist Ubuntu Mate 16.04.2 (Xenial) die offiziell unterstützte, stabilste Version des Betriebssystems für Raspberry Pi 2 und 3. Diese Version wird nach Angaben der Entwickler auch noch bis mindestens April 2019 mit Updates und Treibern unterstützt. Danach wird ein Update auf eine neuere Version fällig: Eine Portierung des aktuelleren Releases Ubuntu Mate 18.04.02 (Bionic) ist derzeit in Arbeit (Stand 25. Februar 2019).

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Nutzer, die ein einheitliches OS für alle ihre Computeranwendungen bevorzugen, dürfte diese Debian-Variante auf ihrem Raspberry Pi sehr zusagen. Die Linux-Distribution konnte im Praxistest auf einem „Raspberry Pi 2 Modell B“ überzeugen.

Snappy Ubuntu Core: Speziell für IoT-Anwendungen interessant

„Snappy Ubuntu Core“ ist ein weiterer, speziell auf Cloud-Computing und das Internet der Dinge (IoT; Internet of Things) ausgelegter Ubuntu-Ableger. Das minimalistische Snappy Ubuntu Core, läuft problemlos auf Raspberry Pi Modellen der 2. und 3. Generation und wird über ein Terminal mit einer Handvoll einfacher Befehle gesteuert.

Zudem gibt es spezielle Pakete für den Einsatz auf dem „Raspberry Pi Compute Module 3“, was dieses System auch für den Industrie-Einsatz interessant macht.

Im Unterschied zu Debian oder sonstigen Ubuntu-Varianten wird Snappy Ubuntu Core nicht über den Paketmanager apt nachgerüstet. Vielmehr besitzt Snappy ein eigenes Paketformat mit abweichender Befehlsstruktur, das das Paketieren von Web-Apps vereinfachen soll. Einsteiger in das Internet der Dinge finden hier eine gute, leicht aufzusetzende Plattform, die Dank einer überaus aktiven Community bereits einen ordentlichen Schatz an direkt verwendbaren IoT-Anwendungen besitzt.

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