Responsive Design, Künstliche Intelligenz und MQTT Collector

Würth Phoenix hat Neteye überarbeitet

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Dank HMTL5 und responsivem Design soll das Interface von NetEye 4 auf verschiedensten Endgeräten gut aussehen.
Dank HMTL5 und responsivem Design soll das Interface von NetEye 4 auf verschiedensten Endgeräten gut aussehen. (Bild: Würth Phoenix)

Würth Phoenix hat seine Unified-Monitoring-Software „Neteye“ komplett überarbeitet. Die Version 4 basiert auf einer aktuellen Version des Open-Source-Projektes „Icinga“, bietet ein responsives Design und erkennt per Künstlicher Intelligenz frühzeitig Probleme.

Mit Neteye 4 verspricht Würth Phoenix nicht nur eine HTML-5-basierte, vollständig responsive Oberfläche mit der Administratoren intuitiv und geräteübergreifend auf die Monitorlösung zugreifen. Überdies hat der Anbieter auch unter der Haube einiges optimiert.

So basiere das Produkt nun auf dem Open-Source-Projekt Icinga 2 (Release 2.8.2) und könne auf eine REST-Schnittstelle zurückgreifen. Damit ließen sich zahlreiche Erweiterungen in das System integrieren, künftige oder kundenspezifische Anforderungen rasch umsetzen. Als weitere „Core Technologien“ nennt Würth Phoenix „Influxdb“, „Elasticsearch“ sowie „Kubernetes“.

Um Probleme frühzeitig zu erkennen setzt der Anbieter überdies auf eine selbstlernende, künstliche Intelligenz (KI). Das entsprechende Feature wird als SaaS mit dem Modul IT Operation Analytics angeboten.

Als technische Vorschau beinhaltet Neteye zudem einen „MQTT Collector“. Der soll Daten verschiedener Datenquellen – etwa von IoT-Geräten – sammeln, in „InfluxDB“ überführen und so weitergehende Analysen ermöglichen.

Bei der Entwicklung von Neteye 4 will Würth Phoenix Anwender intensiver als bisher eingebunden haben. So wurde die neue Version zunächst ausgewählten Kunden zur Verfügung gestellt, deren Feedback umgesetzt.

Technische Details zur mittlerweile verfügbaren Version Neteye 4.1 beschreibt der Hersteller in den online verfügbaren Release Notes.

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