Im Test: Web Appliance WS1000 von Sophos

Vollständiger Schutz vor Viren und Downloads durch Webfilter

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Der Setup-Wizard

Nach dem Aufbau der Verbindung zum Konfigurationsinterface der Appliance verlangt das System zunächst einen Aktivierungscode und ein Passwort für den Administrator-Account. Dieser Ansatz ist lobenswert, verhindert doch Sophos damit, dass Unternehmen die Lösung mit einem Standardpasswort im Netz betreiben.

Der Wizard frägt zunächst Parameter wie die Netzwerkkonfiguration ab. Danach geht es an die Konfiguration der Zeitzone und des Hostnamens - mit Mail-Server, beispielsweise zum Versenden von Alerts.

Beim Mail-Server unterstützt die Lösung allerdings keine Zusammenarbeit mit Produkten, die eine SMTP-Authentifizierung verlangen. Abgesehen von den genannten Punkten erfragt der Wizard auch noch Kontaktdaten eines Support-Mitarbeiters, der für die Appliance verantwortlich ist, damit der Sophos-Support weiß, an wen er sich im Fehlerfall wenden kann.

Dabei unterscheidet das System zwischen einem Kontakt während der Arbeitsstunden und einem 24-Stunden-Notfall-Ansprechpartner. Das stellt sicher, dass Sophos zu jeder Zeit eine direkte Verbindung zum zuständigen Mitarbeiter hat, so dass alle Supportmaßnahmen ohne Zeitverzögerung beginnen können.

Verbindungstest

Haben die Administratoren die oben genannten Angaben gemacht, so führt die Appliance zunächst einen Verbindungstest aus, in dem sie überprüft, ob die oben genannten Ports offen sind und ob sie mit ihrer aktuellen Netzwerkkonfiguration dazu in der Lage ist, die für den Betrieb benötigten Internet-Seiten zu erreichen. Auch das hinterließ im Test einen hervorragenden Eindruck, verhindert es doch von vornherein Fehler im laufenden Betrieb durch mangelhafte Netzwerkanbindungen.

Im nächsten Schritt führt die Lösung dann ein Online-Update durch und aktualisiert dabei die Web-Filter, die Erkennungs-Signaturen für Viren und ähnliche Schädlinge und die Systemsoftware. Im Test arbeiteten wir nach dem Update mit der Version 2.1.2 und der Aktualisierungsvorgang selbst nahm etwa zwei Stunden in Anspruch.

Nach dem Abschluss des Updates führt der Wizard die Initialkonfiguration fort. Zunächst setzen die zuständigen Mitarbeiter jetzt die grundlegenden Regeln zum Blocken der Inhalte. Dabei haben sie die Wahl zwischen einerseits dem Abblocken verdächtiger Inhalte, andererseits dem Abblocken von Inhalten die verdächtig sind und dem Blockieren zeitraubender Daten und zu guter Letzt auch noch dem Abblocken verdächtiger, zeitraubender und nicht geschäftsbezogener Informationen. Alternativ gibt es auch die Option, verdächtige und zeitraubende Daten zu blocken und die Benutzer bei nicht geschäftsbezogenen Informationen vor dem Zugriff zu warnen.

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