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Zwei neue Systeme für KI-basiertes Deep Learning Supermicro nimmt Nvidia-A100-GPUs ins Programm

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Julia Schmidt

Der Serverhersteller Supermicro erweitert sein Angebot um zwei neue Systeme, die speziell für KI-basiertes Deep Learning konzipiert wurden. Sie nutzen Nvidias HGX-Technologie der dritten Generation, die unter anderem die neuen A100-Tensor-Core-GPUs umfasst.

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Supermicro hat ab sofort Server mit Nvidias A100-GPUs im Programm.
Supermicro hat ab sofort Server mit Nvidias A100-GPUs im Programm.
(Bild: Supermicro)

Supermicro erweitert sein Portfolio damit nur wenige Tage nach Nvidias Vorstellung der neuen „Ampere“-Plattform. Zu den Neuheiten zählt ein 2U-System, das Platz für vier A100-GPUs bietet. Das entsprechende Schwestermodell belegt mit vier Höheneinheiten etwas mehr Platz im Rack, nutzt aber dafür gleich acht A100-GPUs und erreicht bis zu 5 Petaflops an KI-Leistung.

„Diese neuen Systeme werden die Leistung sämtlicher beschleunigter Workloads für HPC, Datenanalyse, Deep-Learning-Training und Deep-Learning-Inferenz deutlich ankurbeln“, ist sich Supermicro-CEO Charles Liang sicher.

Technische Details

Die 2U-Systeme setzen auf das Nvidia-HGX-A100-Mainboard, das vier „Ampere“-GPUs per PCIe 4.0 anbindet. Zusätzlich kommt Nvidias NVLink-Technologie zum Einsatz, die für Hochgeschwindigkeitsverbindungen zwischen den einzelnen GPUs sorgt. Das System unterstützt weitere PCIe-4.0-Steckplätze mit bis zu 16 Lanes für den Einsatz von beispielsweise GPUDirect-RDMA-Netzwerkkarten oder InfiniBand-HDR-Speicher mit hoher Bandbreite.

Supermicros größeres 4U-System nutzt acht A100-GPUs. Zusätzlich zu NVLink werden mit Nvidias NVSwitch-Technik GPU-zu-GPU-Bandbreiten von bis zu 600 Gigabyte pro Sekunde erreicht. Insgesamt acht Erweiterungssteckplätze für GPUDirect-RDMA-Netzwerkkarten und zehn PCIe-4.0-x16-Slots sorgen für umfangreiche Ausbaumöglichkeiten. Laut Supermicro ist das System vor allem für Deep-Learning-Szenarien geeignet.

Detaillierte Informationen zum neuen A100-Portfolio hat Supermicro auf einer eigenen Website zusammengefasst.

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