Besucher der ISC 2018 in Frankfurt am Main können helfen, eine KI-Anwndung zur frühzeitigen Diagnose möglicherhochgradiger Sehverluste zu erstellen.  (Lenovo)
ISC 2018: Super bei Superrechnern

Von KI bis Wasserkühlung - Lenovo überzeugt im Supercomputing

Fast ein Viertel der 500 leistungsstärksten Computer laufen auf Technik von Lenovo, besagt die aktuelle TOP500-Liste, die gestern auf der Internationalen Supercomputing Conference (ISC) herauskam. Auf der Messe stellt das 45 Milliarden-Dollar-Unternehmen unter der Bezeichnung „Lenovo Neptune“ sein Konzept für eine Flüssigkühlung vor sowie eine KI-Modell, das zusammen mit dem Barcelona Supercomputing Center entwickelt wird.

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Christoph Maier, Vorstand der Server-Herstellers Thomas-Krenn AG,  äußert sich zu den jüngsten Trends und der Marschrichtung des Unternehmens aus Freyung.  (Thomas-Krenn AG)
Interview mit Christoph Maier, Vorstand der Thomas-Krenn AG

Von Edge über Open Source bis Wasserkühlung - Was zählt?

Wenn von Industrie 4.0 und Internet of Things die Rede ist, kommt oft das Schlagwort Edge Computing hinzu. Denn nur mit der Verlagerung der Daten an den Rand des Netzwerks, dohin wo sie entstehen und gebraucht werden, der Edge, können die Daten in adäquater Zeit verarbeitet werden. Dazu und anderen Trends, die den Server-Markt betreffen, gab der neue Vorstand der Thomas-Krenn AG, Christoph Maier, ein Interview.

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Das TPU-Motherboard zeigt eine direkte Flüssigkühlung: Vier Chips auf jeder Karte und Kühlmittel, das über jeden ASIC läuft und Hitze an die Kupferkühlplatten abgibt.  (Google)
Die Luft reicht nicht

Googles Machine-Learning-Chip braucht Flüssigkeit

Die Wärmekapazität von Wasser ist um den Faktor 3.300 und die Wärmeleitfähigkeit in etwa 20-mal höher als die der Luft und eine CPU produziert mehr Wärme als eine handelsübliche Herdplatte. Doch mit Wasser im Rechenzentrum gibt es keine Tier-III-Zertifizierung. Mit Künstlicher Intelligenz steigen die Anforderungen nochmals; das Kühlen können Luftströme nicht mehr leisten. Nun hat Google die Version 3.0 seiner „Tensor Processing Unit“ (TPU) vorgestellt und diese wird flüssig gekühlt.

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Der Supercomputer „QPACE3“ belegt den fünften Platz auf der Liste der Energie-effizientesten Computer der Welt. 
 (Fujitsu)
Mit Fujitsu Primergy CX oben auf die Öko-Liste

Der Supercomputer QPACE3 ist dem Urknall auf der Spur

Den Superrechner „QPACE3“ verwenden die Universitäten Regensburg und Wuppertal sowie das Jülich Supercomputing Centre im Rahmen des Sonderforschungsbereiches SFB/TRR-55 für numerische Simulationen, etwa in der Quanten-Chromodynamik. Ziel ist es unter anderem, den Zustand des Universums kurz nach dem Urknall zu verstehen. Das Herzstück ist ein Cluster aus „Fujitsu Primergy“-Servern.

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Huawei steckt einen enormen Anteil des Umsatzes in Forchung und Entwicklung. Immer bedeutenden wird das B2B-Geschäft. Im Showroom von Shengzen ist etwa die erste visualisierte und integrierte  Kommandozentrale zu sehen (Kriemhilde Klippstätter)
Huawei und seine Firmenkultur

Trotz Globalisierung hat der heimische Markt – noch - Vorrang

Bei uns kennt man Huawei in der breiten Öffentlichkeit allenfalls als einen weiteren Hersteller von Smartphones und anderen Mobilgeräten. Dabei hat sich das chinesische Unternehmen in nur 30 Jahren zum Allround-Anbieter von Kommunikations- und Digitaltechnik entwickelt und nimmt derzeit Platz 83 auf der Liste der Fortune Global 500 ein. Ein Besuch auf dem Firmen-Campus in Shenzhen, in der Freihandelszone nahe der Grenze zu Hongkong, hilft, den rasanten Aufstieg zu verstehen.

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