Neue Datentypen für Film und optimiertes SQL-Performancemanagement

SQL Server 2008: Bessere Komprimierung und Multicore-Unterstützung, Teil 1

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Neuerungen in den Konzepten des SQL Servers

Beim Einsatz von IT und Software sind in der Regel immer drei „Benutzergruppen“ betroffen. Die Entwickler von Software oder die Integratoren, welche die Anpassung (das Customizing) vornehmen, die „Betriebsmannschaft“ mit den Administratoren, DBAs, Operatoren, Helpdesk und schließlich als dritte Gruppe die Benutzer der Anwendungen. Der Großteil der bestehenden und eingesetzten Softwaretools sind meist einem der drei Bereiche zuzuordnen. Die Entwicklungstoolkits etwa für den Softwareentwicklungsprozess, Monitoring und Überwachungstools wiederum sind für den Einsatz reserviert. Datenbanksystem stellen da meist eine Ausnahme dar.

Sie überstreichen die Bereiche der Softwareentwicklung und des Einsatzes. Folglich finden sich im SQL Server 2008 auch Neuerungen für beiden Gruppen: die Softwareentwicklung und den produktiven Betrieb. Ein dritter Zweig der Neuerungen des SQL Servers 2008 widmet sich der Sicherheit der Daten. Funktional gehört dieser Bereich zwar meist zum IT-Betrieb, da die Sicherheitsthemen häufig aber durch eine getrennte Gruppe an verantwortlichen Personen abgewickelt wird und die Sicherheit der Daten einen immer höheren Stellenwert einnimmt, wollen wir diesen Zweig auch hier eigenständig betrachten

Um sich einen Überblick über die Neuerungen zu verschaffen, hilft sicher der Blick auf das erste Menü des Installationsablaufs. Hierin finden sich die folgenden Einträge, die wohl meist selbstsprechend sind: Hardware and Software-Requirements, Installation, Security Documentation, Online Release Notes, System Configuration Checker, Install Upgrade Advisor, Online Installation Help, How to get started with SQL Server 2008 Failover Clustering und Upgrade Documentation.

Die Neuerungen für die Softwareentwicklung

Die wichtigsten Neuerungen des SQL Servers 2008 für den Softwareentwickler stellen Intellisense, neue Datentypen und Speicherverfahren, sowie LINQ und XML- Enhancements dar.

Intellisense soll die Entwicklung von T-SQL-Skripten einfacher machen. T-SQL (Transact SQL) ist die Scripting-Sprache des SQL Servers. Sie orientiert sich am ANSI-Standard von SQL, ist darüber hinaus aber um einige Konzepte erweitert worden. Das Erstellen von T-SQL-Skripten passiert durch einen integrierten Editor. Hierin sind die Skripte als Textform einzutippen. Zur Programmierung wiederum hat Microsoft sein Visual Studio im Angebot. Dies ist ein umfassendes Werkzeug zur Softwareentwicklung. Microsoft-Tools sind schon seit mehreren Jahren mit einer kontextspezifischen Hilfe ausgestattet, die als Intellisense bezeichnet wird. Intellisense versucht seinem Anwender immer eine Hilfe für die gerade benötigte Aktion zu geben. Mit der Version 2008 führt Microsoft nun auch bei T-SQL des SQL Server Intellisense ein. Hierbei versucht Intellisense bei der Erfassung der Skripte Hilfen für SELECT-Statements zu geben. Dabei handelt es sich meist um Schlüsselwörter, Objektnamen oder etwa Variablen.

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