Die Kennzahlen aus dem Rechenzentrum im Blick

Siemens bietet kleinen und mittelgroßen Datacenter Monitoring aus der Cloud

| Redakteur: Ulrike Ostler

„Data Center Hub“ von Siemens ist eine Cloud-basierte Überwachungssoftware für kleine und mittelgroße Rechenzentren.
„Data Center Hub“ von Siemens ist eine Cloud-basierte Überwachungssoftware für kleine und mittelgroße Rechenzentren. (Bild: Siemens)

Die Überwachungssoftware „Data Center Hub“ ergänzt das Siemens-Portfolio für Rechenzentren. Das Cloud-basierte Angebot soll einen effektiven Betrieb von kleinen bis mittelgroßen Co-Location- und Unternehmensrechenzentren erlauben.

Data Center Hub bietet nach Aussage des Herstellers anhand von IoT-Konnektivität und Analysefunktionen Live-Überwachung, automatische Analyse und erweitertes Reporting historischer Daten zur Infrastrukturleistung. Mithilfe der Software lassen sich Daten von Feldgeräten und externen Informationsquellen, zum Beispiel Wetterdaten, kombinieren und analysieren.

Facility- und IT-Manager in Rechenzentren sowie technisches Personal und Führungskräfte erhalten Einblick in Kennzahlen wie Energie- und Kühlleistung. Der Hersteller verspricht zudem eine intuitive Benutzeroberfläche sowie Herstellerunabhängigkeit bei der Datenherkunft. Das habe den Vorteil, dass die Software Daten aus unterschiedlichen Quellen und Geräten bündeln könne, die in Rechenzentren oft nebeneinander betrieben werden.

Das Tool biete jederzeit und auf jedem Gerät – sei es Smartphone, Tablett oder PC – einen transparenten Überblick über alle Standorte, damit der Betrieb besser gemanagt werden könne. Letztlich werde dadurch eine schnelle Reaktion, Kostenoptimierung und eine effektive Ressourcenplanung möglich.

Erfassung und Darstellung

Denn die Analyse der erfassten Betriebsdaten zeigt Trends, die sich zur Energie-, Betriebs- und Kostenoptimierung, aber auch für den effizienten Einsatz von personellen Ressourcen nutzen lassen. Weitere Datenauswertungen, die beispielsweise in einer Heatmap dargestellt werden, sollen eine schnelle Reaktionen im Störfall ermöglichen und sind zudem hilfreich für eine vorausschauende Wartung.

Ein Dashboard bietet dem Anwender jederzeit und auf einen Blick Informationen über den Status seines Standorts beziehungsweise seiner geografisch verteilten Standorte. Auch ist es möglich, sich Meldungen als SMS oder als E-Mail zusenden zu lassen. Ein automatisches Reporting unterstützt die Transparenz und Einhaltung der SLAs zwischen Co-Location-Rechenzentren und seinen Mietern.

Sabine Erlinghagen, Head of Digital Buildings bei der Siemens-Division Building Technologies, erläutert: „Data Center Hub ist speziell auf die Anforderungen von Betreibern abgestimmt, die kleine und mittlere Rechenzentren an mehreren Standorten verwalten. Wir ermöglichen umfassendes Situationsbewusstsein über alle Standorte hinweg sowie eine detaillierte Analyse der Leistung jedes einzelnen Rechenzentrums."

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