Tata Communications verbindet Datacenter softwaredefiniert Selbstheilendes Netzwerk für die globale Konnektivität von Rechenzentren

Quelle: Pressemitteilung Tata Communications 3 min Lesedauer

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„IZO Data Centre Dynamic Connectivity“ ist eine softwaredefinierte Plattform für die Verbindung der Rechenzentren. Tata Communications führt diese ein und will damit die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen in der globalen Digitalwirtschaft transformieren und neu definieren.

Softwaredefiniert sollten laut Tata Communications die Rechenzentren miteinander verbunden sein. (Bild: ©  Kateryna - stock.adobe.com / KI-generiert)
Softwaredefiniert sollten laut Tata Communications die Rechenzentren miteinander verbunden sein.
(Bild: © Kateryna - stock.adobe.com / KI-generiert)

In der heutigen digitalen Wirtschaft ist jedes Unternehmen darauf angewiesen, stets eine ununterbrochene Datenverbindung zu haben. Von Finanztransaktionen, Information Technology Enabled Services (IT-IteS) und Fertigung bis hin zu Streaming-Plattformen und Online-Handel: Die Verbindung zwischen Rechenzentren sind grundlegend für heutige Abläufe. Wenn diese Verbindungen unterbrochen werden, verlangsamen sich die Unternehmen nicht nur, sie kommen vollständig zum Stillstand.

Die Netzwerke, die viele Unternehmensrechenzentren verbinden, wurden allerdings für eine andere Zeit gebaut. Herkömmliche Verbindungen zwischen Datacenter waren für einschätzbare Arbeitslasten und stabile Verkehrsmuster ausgelegt. Die heutige Realität ist allerdings weitaus dynamischer. Unternehmen agieren über globale Standorte und Cloud-Umgebungen hinweg und bewegen für KI-Arbeitslasten und Geschäftsanforderungen riesige Datenmengen in Echtzeit.

Das aktuelle Umfeld ist zudem von zunehmenden geopolitischen Einschränkungen, Kabelausfällen, Routing-Fehlern und plötzlichen Nachfragespitzen geprägt. Diese können schnell zu Dienstunterbrechungen und Betriebsrisiken führen, was kostspielige Ausfallzeiten zur Folge hat. In solchen Szenarien erfolgt die Reaktion meist manuell und verbraucht Zeit, während Unternehmen auf Sicherheit und Geschwindigkeit angewiesen sind.

Deterministisches Multi-Path-Routing

IZO DC Dynamic Connectivity von Tata Communications soll dieser Herausforderung durch die Einführung eines selbstheilenden, intelligenten Netzwerks begegnen, das wichtige globale Rechenzentren auf fünf Kontinenten abdeckt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Bauweisen nutzt diese Plattform deterministisches Multi-Path-Routing, um vorhersehbare Latenz und Leistung zu liefern.

Das bedeutet, die Plattform ist intelligent genug, um bei Störungen ohne manuellen Eingriff den Verkehr innerhalb von Sekunden automatisch umzuleiten. Damit können Unternehmen eine Dienstverfügbarkeit von mehr als 99,99 Prozent über geschäftskritische Infrastrukturen hinweg erreichen, die unternehmenskritische Anwendungen unterstützen. So wird die Widerstandsfähigkeit von einer Notfallmaßnahme zum Standardzustand.

Die Plattform gibt Unternehmen außerdem die Kontrolle über ihre Konnektivität. Über eine einheitliche digitale Schnittstelle und APIs können sie die Leistung überwachen, die Bandbreite dynamisch an die Entwicklung der Arbeitslasten anpassen und erhalten proaktive Warnungen.

Die Handhabung

Verantwortliche müssen, so der Anbieter, nicht mehr die Bedürfnisse der Zukunft erraten oder für Bandbreite überbezahlen, nur um im Fall der Fälle genug davon zu haben. Das System bietet KI-gestützte, prädiktive Einblicke dank derer Unternehmen ihre Kapazitätsanforderungen im Voraus prognostizieren können. Sollte ein plötzlicher Workload mehr Kapazität oder eine andere Routenwahl erfordert, können Benutzer ihre Bandbreite sofort skalieren oder eine Route über die Selbstbedienungsfunktion hinzufügen.

Auf Unternehmensseite führe dies zu einem Wandel vom Krisen-Management zum strategischen Wachstum, erläutert die Unternehmensinfo. Durch den Wechsel zu einem flexiblen, verbrauchsabhängigen Preismodell könnten Unternehmen den Bedarf an ungenutzter Backup-Kapazität reduzieren und bis zu 30 Prozent an Betriebskosten sparen. Darüber hinaus lasse sich die Widerstandsfähigkeit und Bandbreite bedarfsabhängig aktivieren, dabei seien Kosten optimierbar und gleichzeitig könne die deterministische Leistung über geografische Grenzen hinweg aufrechterhalten.

Genius Wong, Executive Vice President, Core and Next-Gen Connectivity Services und Chief Technology Officer bei Tata Communications, kommentiert die Einführung wie folgt: „Rechenzentren sind die zentralen Motoren der heutigen Digitalwirtschaft und die Verbindungen zwischen ihnen müssen so widerstandsfähig sein, wie die verbindenden Netzwerke. Sie müssen genauso dynamisch sein wie die Anwendungen, die sie unterstützen.“ IZO DC Dynamic Connectivity verlagere die Widerstandsfähigkeit von einem reaktiven Prozess zu einer autonomen Fähigkeit.

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