Der versteckte Schatz im IT-Fürstentum

Richtig gemacht verringert Client-Virtualisierung den Administrationsaufwand drastisch

| Autor / Redakteur: Michael Hohl * / Ulrike Ostler

Die Entlastung von IT-Administration ist ein Vorteil für das gesamte Unternehmen. In der Client-Virtualisierung liegen wahre Schätze, sagt Transtec-Spezialist Michael Hohl und verrät, wie man sie brigt.
Die Entlastung von IT-Administration ist ein Vorteil für das gesamte Unternehmen. In der Client-Virtualisierung liegen wahre Schätze, sagt Transtec-Spezialist Michael Hohl und verrät, wie man sie brigt. (Bild: © mjaud - Fotolia)

Die Client-Virtualisierung kann den Administrationsaufwand drastisch senken. Allerdings sind zuerst umfangreiche Klärungen nötig, was viele Unternehmen scheuen. Woran liegt´s?

Virtualisierung bei Servern und Storage ist weit verbreitet. Unter-nehmen wollen von den Vorteilen wie Kostenreduzierung durch die effiziente Nutzung der Hardware, hoher Verfügbarkeit sowie der Vereinfachung des Managements profitieren. Wesentlich zurückhaltender sind viele Unternehmen bei der Virtualisierung von Desktops und Applikationen. Was ist der Grund?

Diese Frage ist relativ einfach zu beantworten. Im Vorfeld einer Lösungsevaluierung und -implementierung sind etliche Rahmenparameter zu berücksichtigen, deren Analyse einen nicht unbeträchtlichen Zeitaufwand erfordern kann. Konkret geht es dabei zum Beispiel um Aspekte wie:

  • die Bestandsaufnahme aller aktuellen Lizenzverträge
  • die Möglichkeiten der Lizenz-Standardisierung für virtuelle Umgebungen (zum Beispiel „´Microsoft Windows Virtual Desktop Access“ oder „“Microsoft Software Assurance“)
  • die erforderliche Erweiterung der Rechenzentrums-Infrastruktur (zum Beispiel im Hinblick auf Flash-Storage-Systeme, leistungsfähige Virtualisierungs-Server mit optionalen Graphical Processor Units (GPUs) oder die Netzwerk-Infrastruktur)
  • die Analyse der Applikationslandschaft im Hinblick auf die Virtualisierungsfähigkeit
  • die mögliche Standardisierung von Prozessen und Applikationen
  • die entstehenden Investitions- und Betriebskosten

Das Umdenken beginnt

Den Aufwand für die Klärung dieser Punkte scheuen nach wie vor etliche Unternehmen. Doch auch hier beginnt langsam ein Umdenken. Das hat sich gerade aktuell bei der Einstellung des Supports für „Windows XP“, „Office 2003“ und „Exchange 2003“ gezeigt.

Viele Unternehmen haben sich im Zuge dessen erstmals mit Lösungen im Bereich Desktop- und Applikationsvirtualisierung beschäftigt, nicht zuletzt, um die vielfach im Laufe der Zeit entstandene Versionsvielfalt im Windows-Umfeld zu beseitigen, die zu Kompatibilitätsproblemen auf Anwenderseite geführt hat.

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