Aufbau souveräner KI-Infrastruktur in Europa Oslo – World Wide Technology und Polarise bauen KI-Infrastruktur

Von Polarise 2 min Lesedauer

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Die Partnerschaft verbindet die souveräne KI-Cloud-Plattform von Polarise mit der Erfahrung von World Wide Technology in der Systemintegration und der verlässlichen Realisierung komplexer Infrastrukturprojekte.

In Oslo entsteht das nächste Polarise-Rechenzentrum.(Bild:  Oslo /Metro Centric / CC BY 2.0)
In Oslo entsteht das nächste Polarise-Rechenzentrum.
(Bild: Oslo /Metro Centric / CC BY 2.0)

Europäische Unternehmen und öffentliche Institutionen überführen KI zunehmend in den produktiven Einsatz. Dazu benötigen immer mehr von ihnen KI-Infrastrukturen, die der europäischen Rechtshoheit unterliegen und unter europäischer Kontrolle stehen.

Der deutsche Anbieter Polarise, der in ganz Europa souveräne KI-Fabriken aufbaut, und World Wide Technology (WWT), ein globaler Anbieter von Technologielösungen, haben heute eine strategische Partnerschaft angekündigt, um diesen Ausbau zu beschleunigen.

Das erste gemeinsame Projekt ist das neue KI-Rechenzentrum von Polarise in Oslo, bei dem WWT die Systemintegration übernimmt.

Die Partnerschaft führt zwei zentrale Voraussetzungen für den Ausbau der KI-Infrastruktur in Europa zusammen, die bislang selten gemeinsam verfügbar sind: souveräne Kapazitäten und verlässliche Umsetzung. Polarise baut und betreibt die KI-Fabriken. WWT bringt seine Umsetzungsstärke und sein Partnernetzwerk mit, die sich bei einigen der weltweit größten KI-Infrastrukturprojekten bereits bewährt haben.

Polarise ist ein Full-Stack-Anbieter für KI-Token-Fabriken: Am Standort Oslo gehören Rechenzentrum, Kühlsystem, Infrastruktur und Softwareplattform vollständig zu Polarise. Die Anlage wird mit Flüssigkeit gekühlt (Liquid Cooling) und nutzt Nvidia-Technologie, um KI-Berechnungen zu beschleunigen. Sie wird über eine Rechenkapazität von fünf Megawatt verfügen.

Im Rahmen des Projekts Industrial AI Cloud der Deutsche Telekom hat Polarise in München seinen ersten großen KI-Cluster bereitgestellt. Oslo ist der nächste Schritt. WWT wird Polarise dabei unterstützen, diese Dynamik über eine Reihe weiterer KI-Fabriken in ganz Europa fortzuführen.

„Wir bauen die souveräne KI-Rechenkapazität auf, mit der Deutschland und Europa eine führende Rolle einnehmen werden – die Infrastruktur, auf die eine europäische Wirtschaft im KI-Zeitalter angewiesen ist. Und wir bauen sie jetzt, nicht erst in zwei oder drei Jahren“, sagt Michel Boutouil, Gründer und CEO von Polarise. „Oslo ist der nächste Schritt. Mit WWT als Partner können wir den Ausbau so zügig vorantreiben, wie es die Marktnachfrage erfordert, und dabei Standards einhalten, auf die sich unsere Kunden verlassen können."

„Im kommenden Jahrzehnt werden europäische Unternehmen souveräne Rechenkapazitäten in einem Umfang benötigen, den es heute kaum gibt“, sagt Scott O'Mara, SVP of GSP International bei WWT. „Unsere Aufgabe ist es, die richtige Architektur und die richtigen Partner zusammenzubringen und dafür zu sorgen, dass ein Cluster genau dann in Betrieb geht, wenn es der Vertrag vorsieht. Die Nachfrage nach KI-Kapazitäten in Europa wächst, und Polarise baut sie auf. Wir unterstützen Polarise dabei mit der passenden Umsetzungserfahrung.“

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