Durchgängige Dokumentation als Grundlage des Umzugs Rosenberger OSI migriert rund 500 IT-Systeme von Helmholtz Munich

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Rosenberger OSI hat rund 500 Server, Switches und weitere IT-Komponenten des Helmholtz Zentrums München in ein Colocation-Rechenzentrum verlagert. Das Projekt umfasste Bestandsaufnahme, Ausbau, Transport, Wiedereinbau und Neuverkabelung der Hardware.

Bei einem Umzug produktiver IT-Infrastrukturen müssen Geräte, Anschlüsse und Verkabelung auch nach dem Standortwechsel eindeutig zugeordnet werden können.(Bild:  Helmholtz Zentrum München)
Bei einem Umzug produktiver IT-Infrastrukturen müssen Geräte, Anschlüsse und Verkabelung auch nach dem Standortwechsel eindeutig zugeordnet werden können.
(Bild: Helmholtz Zentrum München)

Bei einem Umzug produktiver IT-Infrastruktur müssen Geräte, Anschlüsse und Verkabelung auch nach dem Standortwechsel eindeutig zuzuordnen sein. Zugleich gilt es, Ausfallzeiten zu begrenzen und technische Abhängigkeiten zu berücksichtigen. Das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, auch bekannt als Helmholtz Munich, beauftragte Rosenberger OSI mit der Planung und Umsetzung. Ziel war ein Transfer mit möglichst geringer Ausfallzeit und vollständig dokumentierten Systemen.

Zu Projektbeginn erfasste das Team die vorhandene Infrastruktur. Dokumentiert wurden u.a. Kabellängen, Ports, Kabelnummern und die Stromversorgung. Die Daten flossen in eine zentrale Liste, die bis zum Umzug fortlaufend aktualisiert wurde.

Zuordnung bis zum Ziel-Rack

Auf Basis dieser Bestandsaufnahme glich das Projektteam die installierte Hardware mit den hinterlegten Daten ab. Über eine Transportliste wurde jedes Gerät einer festen Position im neuen Rechenzentrum zugewiesen, einschließlich Rack und Höheneinheit.

Anschließend entfernte das Team Patch- und Stromkabel und baute die Geräte aus. Für schwere Hardware kamen bei Bedarf Lifter zum Einsatz. Die Komponenten wurden transportsicher auf Paletten platziert, Spezial- und Stromkabel separat verpackt. Den Transport übernahmen Lastkraftwagen mit Luftfederung und Hebebühne. Sichtprüfungen beim Ausbau, eine fotografische Dokumentation sowie eine Eingangskontrolle am Zielstandort sollten den Gerätezustand an jedem Übergabepunkt nachvollziehbar machen.

Wiederaufbau und Neuverkabelung

Am Zielstandort installierte das Team die Hardware gemäß den vorgegebenen Positionen. Die LWL- und Kupfer-Patchverkabelung wurde mit neuen Kabeln wiederhergestellt, die konkrete Kabelführung stimmte das Team vor Ort mit dem Kunden ab. Parallel ergänzte es die Dokumentation um die Verbindungen zwischen Geräten, Racks, Ports, Kabeltypen und Kabelnummern. Nach der Verkabelung folgten eine Endkontrolle und bei Bedarf eine Fehlerbehebung.

Risiken eingeplant

Mögliche Störungen wurden nach Angaben des Anbieters bereits in der Vorbereitung berücksichtigt. Für Hardware-Ausfälle waren technischer Support vor Ort und Ausweichlösungen vorgesehen, für nicht erreichbare Systeme unmittelbare technische Unterstützung.

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