Zwei teure Appliances für Datenbank- und Middleware-Aufgaben

Oracle lässt die Muskeln Hardware und Software spielen

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Der Bolide: Exadata X2-8 für Scale-up-Erweiterung – der Bolide

Neu hinzu gekommen ist mit „Exadata X2-8“ im Jahr 2010 ein SMP-System (SMP = Symmetrical Multiprocessor System) für Highend-OLTP- und Konsolidierungsaufgaben. Diese Maschine arbeitet mit nur zwei Datenbank-Servern.

Jeder enthält aber acht „Xeon-X7560“-Prozessoren mit jeweils acht CPU-Cores und 1 Terabyte Memory. Somit arbeiten in einem System 128 CPU-Kerne und 2 Terabyte Hauptspeicher. Sie sind über Infiniband (mit einer Transferrate von 40 Gigabyte/s) verbunden mit 14 Storage-Servern, die wie bei Version X2-2 aufgebaut sind.

Diese Datenbankmaschinen – Exadata X2-8 – verfolgen den Erweiterungsgedanken des „Scale up“, während die Exadata X2-2 der Wachstumsstrategie „Scale out“ folgt und somit mitwachsen kann. Die Systeme gibt es neben der Vollversion nämlich auch kleiner:

Die Viertel-Rack-Variante belegt im 42-Zoll-Schrank nur ein Viertel des Platzes und wird mit zwei Datenbank- und drei Storage-Servern geliefert. Dazu bietet Oracle auch ein halb gefülltes Rack an mit vier Datenbank- und sieben Storage-Servern.

Wer fragt schon nach den Hardwarekosten?

Die Preise sind entsprechend angepasst: 1 Million Dollar für das volle Rack, 500.000 für das halbvolle und 300.000 Dollar für die günstigste Version. Das Scale-up-System X2-8 schlägt mit 1,5 Millionen Dollar zu Buche. Übrigens unterscheidet Oracle beim Preis nicht danach, ob High-Performance- oder High-Capacity-Festplatten eingebaut werden.

Aber die Hardwarekosten fallen im Vergleich zu den Software-Lizenzen ohnehin nicht ins Gewicht. „Die Hardware, das sind Mickey-Mouse-Kosten, das Gros entfällt auf die Lizenzgebühren“, beschreibt Christian Maar das, wofür er Geld ausgibt. Maar, zurück aus Polen und jetzt CEO der Immonet GmbH in Hamburg, hat wieder eine Exadata-Maschine angeschafft.

Immonet – ein zufriedener Anwender

Er nutzt die Datenbankmaschine – bis jetzt die kleinste Version der X2-2 – vor allem für Auswertungen des Datawarehouse. Ihn bewegen Fragen wie welchen Weg ein Immobilieninteressent durch die Homepage nimmt und an welcher Stelle er die Site wieder verlässt.

Maar kam wegen des Wachstums seiner Company mit dem Controlling kaum mehr hinterher, das vor allem auch nicht einheitlich erledigt wurde. „Fehlendes zentrales Controlling verlangsamt operative Entscheidungen“, glaubt der Manager und war deshalb auf der Suche nach einem geeigneten Werkzeug, möglichst als One-Shop-Lösung.

Fündig wurde er bei Oracle und der neuen Exadata. Ihm wurde nicht nur alles aus einer Hand geliefert sondern nach eigenen Angaben auch das beste Preis-Leistungsverhältnis geboten.

weiter mit: Der Vorteil von HW, SW und Beratung aus einer Hand

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