Suchen

Studie von Forrester und IBM On-Premises-Infrastruktur bleibt unverzichtbar

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Julia Schmidt

Obwohl die Cloud zunehmend in den Fokus der Unternehmen rückt, bleibt die Infrastruktur vor Ort ein wichtiger Bestandteil hybrider Strategien. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Forrester Consulting für IBM.

Firma zum Thema

Eine aktuelle Studie von Forrester und IBM zeigt: On-Premises-Infrastruktur bleibt wichtig.
Eine aktuelle Studie von Forrester und IBM zeigt: On-Premises-Infrastruktur bleibt wichtig.
(Bild: Screenshot / IBM)

Demnach sehen neun von zehn Unternehmen On-Premises-Systeme nach wie vor als kritisch für ihre Hybrid-Cloud-Pläne an. Für die Studie „The Key to Enterprise Hybrid Multicloud Strategy“ befragte Forrester 350 IT-Infrastruktur-Entscheider weltweit.

Die Marktforscher betonen, dass Unternehmen ihre strategischen Entscheidungen vor allem an den zu bewältigenden Aufgaben ausrichten. Laut der Studie bleibt die Infrastruktur vor Ort dabei der Schlüsselfaktor für Hybrid-Cloud-Strategien: 90 Prozent aller Befragten sehen das so. Je nach der Art der individuellen Workloads gehen die Entscheider für die kommenden beiden Jahre davon aus, dass mehr als die Hälfte der geschäftskritischen Vorgänge und 47 Prozent der datenintensiven Prozesse On-Premises oder in einer internen privaten Cloud ausgeführt werden.

Investitionen nehmen zu

Wenn es um anstehende Investitionen geht, sind die IT-Entscheider optimistisch. 82 Prozent erwarten zunehmende Ausgaben für die Public Cloud. Aber gleichzeitig gehen 85 Prozent davon aus, dass ihre Unternehmen auch Investitionen für IT-Infrastruktur außerhalb der Cloud verstärken werden. Dies könnte laut den Marktforschern darauf hindeuten, dass weiterhin sowohl lokale Systeme als auch private Clouds Teil des Technologiestacks bleiben.

Obwohl die Investitionsbereitschaft in On-Premises-Systeme zunimmt, haben 61 Prozent aller Unternehmen in den vergangenen fünf Jahren mindestens einige Male Aktualisierungsmaßnahmen in diesem Bereich hinausgezögert. Dies könne unangenehme Folgen haben, warnen die Experten: Verzögerte Upgrades und Updates könnten unter anderem zu teuren Schwachstellen, Kompatibilitätsproblemen und negativen Auswirkungen auf die Kundenerfahrungen führen.

Die vollständige Studie steht auf der IBM-Website zum Download bereit.

(ID:46641189)