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Vergleich der Virtualisierungsplattformen von Microsoft und VMware, Teil 2 Microsoft und VMware: Große Preisnachlässe bei Virtualisierung

| Autor / Redakteur: Beth Pariseau / Ulrich Roderer

Die offiziellen Preislisten von VMware und Microsoft geben nur einen groben Anhalt, denn beide Anbieter gewähren Preisnachlässe, um Marktanteile zu gewinnen. Beide haben ein verwirrendes Spektrum an Preisen, differenziert nach Betriebssystem, Größe des Environments und den eingesetzten Management-Tools. Darüber hinaus gibt es unzählige Varianten in Bezug auf die Dichte von VMs, so dass der TCO nur schwer zu bestimmen ist.

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VMware und Microsoft versuchen über Rabatte und zusätzliche Lizenzen Marktanteile zu gewinnen.
VMware und Microsoft versuchen über Rabatte und zusätzliche Lizenzen Marktanteile zu gewinnen.

Microsoft bietet mit dem Enterprise Agreement (EA) ein Lizenzmodell für größere Unternehmen. Neben volumenabhängigen Preisvergünstigungen enthält EA zusätzliche Software Assurance Services, die helfen, die Kosten des Software-Einsatzes zu optimieren.

Ein zentraler weltweiter Vertrag sowie die Kombinationsmöglichkeit von Softwarelizenzen und Online-Services vereinfacht die Lizenzverwaltung. Microsoft-Kunden haben zudem die Option für das Enrollment for Core Infrastructure (ECI). ECI ist ein eigener Beitrittsvertrag unter einem Konzernvertrag mit einer Laufzeit von 36 Kalendermonaten. Unter ECI sind drei Produkt-Suiten verfügbar, die die Kernprodukte einer Server-Infrastruktur, das heißt, Server-Betriebssystem, Administrations- sowie Sicherheitssoftware, miteinander verbinden. Je nach Vertrag sind die Preise günstiger als die Listenpreise.

“Eine Lizenz von System Center und Windows Datacenter Edition unter ECI für drei Jahre kosten durchschnittlich 2.500 Dollar pro Prozessor, zusammen mit einer dazugehörigen Forefront Client Security Device Subscription“, sagt Rob McShinsky, Senior Systems Engineer bei Dartmouth Hitchcock Medical Center. Der normale Listenpreis für System Center 2012 ECI liegt dagegen bei 5.056 Dollar pro Prozessor.

Lizenzen für den Schulungssektor

Im Bereich Schulung gewährt Microsoft ebenfalls großzügige Preisnachlässe. “Für Windows Server Datacenter zahlen wir 150 Dollar pro Prozessor,” said Scott Ladewig, Network und Operations Manager of Information Services an der Olin Business School at Washington University in St. Louis.

Der Listenpreis liegt für den Windows Server Datacenter Edition bei 2.357 pro Prozessor.

“VMware gewährt zwar auch Preisnachlässe für den Schulsektor, aber die liegen deutlich niedriger als bei Microsoft. Ich müsste tausende Dollar investieren, um vCenter auf mehr als sechs Sockel abzugraden”, sagt Ladewig.

Jetzt sollten Microsoft-Anwender noch die Gunst der Stunde nutzen: Windows Server 2012 Hyper-V enthält mehr Funktionen und Preisnachlässe könnten dadurch geringer ausfallen.

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