Studie von Solo.io zeigt Bedeutung auf Microservices und Service Mesh sind für die digitale Transformation unverzichtbar

Von Martin Hensel

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Solo.io, Spezialist für Cloud-natives Application Networking, hat die Ergebnisse seiner „2022 Service Mesh Adoption Survey“ veröffentlicht. Sie zeigt, dass moderne Unternehmen vor allem auf Microservices setzen. Das Service Mesh stellt dabei die Kernkomponente dar.

Microservices und Service Meshes sind laut Solo.io wesentliche Elemente der Anwendungsmodernisierung.
Microservices und Service Meshes sind laut Solo.io wesentliche Elemente der Anwendungsmodernisierung.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay )

Die Studie wurde im Januar 2022 von ClearPath im Auftrag von Solo.io unter über 700 Entscheidern und Fachkräften international tätiger Großunternehmen durchgeführt. Sie zeigt unter anderem eine deutliche Korrelation zwischen dem Erfolg mit Microservices und einer schnelleren, verlässlicheren Anwendungsentwicklung auf. Dabei bezeichnete fast die Hälfte (44 Prozent) der Befragten die Auswirkungen ihres Service Meshs als „transformativ“.

Service Meshes steuern die Service-zu-Service-Kommunikation in Netzwerken und ermöglichen die Steuerung von Anwendungszuverlässigkeit, Sicherheit und Observability inklusive Traffic Monitoring und Management. 89 Prozent der Studienteilnehmer gab an, dass sich der Einsatz dieser Technik sehr positiv auf die Zuverlässigkeit ihrer Anwendungen ausgewirkt habe. Fast die Hälfte (49 Prozent) aller befragten Unternehmen nutzt bereits ein Service Mesh. Dabei ist die Akzeptanz in Unternehmen größer, die bereits containerisierte Architekturen und Kubernetes nutzen. 87 Prozent der befragten Firmen verwenden bereits ein Service Mesh oder prüfen dessen Einsatz.

Microservices im Aufwind

Die Studie von Solo.io belegt auch den zunehmenden Einsatz von Microservices im Zuge der Anwendungsmodernisierung. Diese Strategie verfolgen 85 Prozent der Unternehmen. Im Ergebnis melden sie kürzere Entwicklungszyklen: 56 Prozent der Unternehmen, die mindestens die Hälfte ihrer Anwendungen in einer Microservices-Architektur betreiben, haben tägliche oder sogar noch kürzere Release-Zyklen.

Allerdings haben der Aufschwung von Microservices und die erhöhte Entwicklungsgeschwindigkeit auch zu Problemen geführt. So kämpfen Unternehmen mit Microservices- und API-Wildwuchs sowie zusätzlichen technischen Schulden. Mehr als 70 Prozent beklagen sogar eine verzögerte Bereitstellung von Anwendungen in den produktiven Einsatz aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Anwendungsvernetzung oder der Sicherheit.

Dienste nehmen explosionsartig zu

„Es ist nicht überraschend, dass Kubernetes „die Kluft überwunden“ hat, da es von fast zwei Dritteln aller Unternehmen im Produktivbetrieb sowie von der überwältigenden Mehrheit aller Firmen genutzt wird, die nun mit Microservices modernisieren“, erklärt Idit Levine, Gründer und CEO von Solo.io.

Unternehmen hätten demnach Probleme, die explosionsartige Zunahme der Dienste zu verwalten und würden sich deshalb verstärkt Service Meshes und API-Gateways zuwenden. „Gleichzeitig entwickelt ist Istio zum Kubernetes des Service Mesh, wobei sich führende Unternehmen fast im Verhältnis drei zu eins für ein Istio-basiertes Service Mesh entscheiden, um Zuverlässigkeit und Sicherheit ihrer Anwendungen zu erhöhen“, so Levine.

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