16-MW-Rechenzentrum Maincubes nimmt ersten Bauabschnitt von FRA03 in Betrieb

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Maincubes erweitert seine Kapazitäten im Frankfurter Raum: Die erste Abschnitt des 16-MW-Rechenzentrums „FRA03“ ist fertiggestellt. Die zweite Ausbaustufe soll im Sommer 2027 übergeben werden.

Blick auf „FRA03“ in Schwalbach am Taunus, wo Maincubes den ersten Bauabschnitt seines Rechenzentrums abgeschlossen hat.(Bild:  Maincubes)
Blick auf „FRA03“ in Schwalbach am Taunus, wo Maincubes den ersten Bauabschnitt seines Rechenzentrums abgeschlossen hat.
(Bild: Maincubes)

Nach Angaben des Unternehmens ist „FRA03“ in der Endausbaustufe auf 16 Megawatt (MW) IT-Leistung ausgelegt. Mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts sind davon nun acht Megawatt verfügbar. Wie Maincubes auf Nachfrage bestätigte, sei die Übergabe des zweiten Bauabschnitts an den Kunden für Sommer 2027 geplant. Damit zeichnet sich für den Standort ein klarer Zeitplan bis zur vollen Auslastung ab.

Das Rechenzentrum verfügt über rund 7.680 Quadratmeter IT-Fläche, verteilt auf drei Etagen und sechs IT-Räume. Die Stromversorgung erfolgt vollständig mit erneuerbaren Energien, zudem ist eine Abwärmenutzung vorgesehen. Maincubes richtet den Standort auf Anwendungen aus den Bereichen Hyperscale und High Performance Computing (HPC) aus.

Über die reine IT-Kapazität hinaus setzt Maincubes bei FRA03 auf die Integration in die lokale Energieinfrastruktur. Die Abwärme des Rechenzentrums soll ab 2028 über Großwärmepumpen genutzt und in das Fernwärmenetz der Süwag eingespeist werden. Geplant ist damit eine Versorgung von rund 4.300 Abnehmern in Schwalbach.

Standort auf ehemaligem Industriegelände

Der Standort in Schwalbach am Taunus entsteht auf einem ehemaligen Industriegrundstück. Maincubes hatte das Projekt 2022 angekündigt, der Bau begann Ende 2024.

Weitere Projekte in Vorbereitung

Mit der Inbetriebnahme des ersten Moduls treibt Maincubes zugleich weitere Ausbaupläne voran. In der Region Frankfurt befinden sich die Projekte „FRA04“ und „FRA05“ in Vorbereitung. Auf dem Berliner Campus errichtet das Unternehmen zusätzliche Rechenzentrumskapazitäten für KI- und HPC-Workloads.Mit der Inbetriebnahme des ersten Moduls treibt das Unternehmen zugleich weitere Ausbaupläne voran.

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